Letzte Woche haben wir den Ferrari der Wasserhähne vorgestellt, ein schreiender Muskelprotz mit aggressiver Formensprache. Dass Männlichkeit auch anders aussehen kann, zeigt hingegen die Kollektion George von Falper. Als Gegenstück zu Coco (siehe hier) sind hier neben dunkleren Farben auch kräftigere Dimensionen verwendet worden (etwa bei der Schublade). Die Zutaten für den erhabenen Stil bleiben hingegen erhalten: Elegant im schwarz-weiss-Kontrast, eine Mischung aus Glanz und Mattheit, hochwertige Materialien und eine Gitterstruktur (bei George nicht orthogonal verlaufend sondern eher an Fibonacci-Muster von Sonnenblumen erinnernd).
Ganz günstig sind die Stücke nicht und schliesslich sehen sie auch nicht danach aus. Auch braucht man schon fast eine schlossartige Umgebung, damit sie wirklich zur Geltung kommen. Für die neue Villa mit offenem Grundriss und in den Wohnraum fliessendem Badezimmer bestens geeignet, den Nostalgie-Chic ohne Antiquitäten zu produzieren, ist George für das gewöhnliche Badezimmer eher nichts...
Falper George