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20. April 2014

Reduce, reuse, recycle

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Eingetragen von: Erneste Appell

Rem Koolhaas, der Kurator der diesjährigen Architekturbiennale Venedig, zählt laut New York Times zu den 100 wichtigsten Personen der Welt. Der Lautdenker und -treter, gelernte Journalist, Architekt, Städteplaner und UNO-Zukunftsdenker nennt unsere Gesellschaft «greenwashed». Damit meint er den oftmals selbstgerechten und unreflektierten, egoistisch-gesundheitsfanatischen Vagan-Cycling-Lifestyle, der sich in den urbanen Zentren der westlichen Welt verbreitet. Da Architektur und Design die Welt nicht lenken, sondern spiegeln, kann man diese Bewegung hier deutlich ablesen. Holländische Architekten und Designer wie Superstudio und Piet Hein Eek geben der mantraartig beschworenen Nachhaltigkeit ein Gesicht.

Wieso hiervon die Rede ist? Die Dalstorp Vanity Units von Svedbergs knüpfen klar an den Trend an. Die Stücke erinnern an improvisierte Bretterschuppen und gekonntes Design-Recycling, zugleich sind sie farblich zurückhaltend, um auch im Bad der weniger Avantgardistischen unterkommen zu können und hier vielleicht als «rustikal» verbucht zu werden. Selbstredend handelt es sich bei den Waschtischen mit Einbau- oder Aufsatzbecken nicht um Reststoff-Recycling, sondern um pure Gestaltungslust. Sei's drum, nett sehen die Dinger trotzdem aus und wer seinen Waschtisch nicht mit moralischer Weltverbesserungsideologie betrachtet, wird zufrieden sein...

Svedbergs – Svea Dalstorp Vanity Units

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19. April 2014

Besonders einfach

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Eingetragen von: Erneste Appell

An und für sich ist an der Kollektion MODUL von Systempool nichts besonders: Weisser Mineralwerkstoff, Metall, Farbe – und auch formal kann man nicht von Extravaganz sprechen. Dennoch ist die Kollektion wiedererkennbar. Zwei Aufsatz-, fünf Einbau- und sieben Wand-Waschbecken, ausserdem eine Duschwanne und eine Badewanne kommen als dünnwandige KRION-Teile daher, der Clou jedoch sind die Rahmen aus flachen, gebogenen Metallprofilen und die Farben. Die Metallteile sind in gewöhnlich-glänzendem Inox und – auffälliger und spannender – schwarz mattiert erhältlich, die Waschbecken und die Badewanne aussenwandig in schwarz, grau, mint oder tortola, einem sandig-cremigen Farbton (siehe unten). Die Farben bilden ebenso wie die Regalböden oder Schubladen aus Eichenholz einen spannungsvollen Kontrast zum reinen Weiss. Kurz: Weiss und Farbe, flächig-heller Mineralwerkstoff und dunkel-filigranes Metall – hier finden Gegensätze zusammen!

Systempool MODUL

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7. April 2014

Der Waschsockel

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Eingetragen von: Erneste Appell

Das Pedestal von Sottini ist zwar ein gewöhnlicher Waschtisch mit Schublade, doch ein kleines Detail macht es anders: Aus der oberen «Tischplatte» wächst über eine Hohlkehle eine kreisrunde Ablage, auf der das Waschbecken abgestellt wird. Somit ist das Pedestal, wie der Name richtig vermuten lässt, mehr Waschsockel denn -tisch.

Sottini Pedestal

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4. April 2014

Muskulös

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Eingetragen von: Erneste Appell

Oftmals wirken geschwungene Formen eher weich, man könnte sagen weiblich, denn sie gehen oft mit filigranen Volumen einher. Anders die Kollektion Duemilasete von SIMAS. Die kräftigen Schwünge, man könnte sie männlich-muskulös nennen, umspielen massige Körper. Sie wirken aufgeblasen, wie unter Spannung, und stehen somit präsent im Raum. Es ist eine einfache Weisheit, aber: Man sollte sie dementsprechen mit feinem Mobiliar und filigranen Accessoires ergänzen!

SIMAS Duemilasette

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3. April 2014

Kompliziert gesagt: Schön!

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Eingetragen von: Erneste Appell

Die PR-Abteilung des italienischen Sanitärherstellers hat sich mächtig ins Zeug gelegt. Über die GESTALT TACCA genannten Waschtische verkündet sie: «Die Kollektion definiert ihre Konturen durch die "Theorie der Formen" in Verbindung mit ihren Funktionen. Technologische und ästhetische Komponenten dienen als "Mittel des Ausdrucks". Grosse Aufmerksamkeit gilt den Regeln von Volumen, Proportion, dünner Dicke, und der Authentizität von Material. All dies ist das einzige Ornament. Materialien werden die grundlegende Aspekt des Designprozesses: durch Studien von Inhalt und Material trägt es zur Definition von "Form" bei, als neuer Kontext eines alten Subjekts.»

Nun ja, man könnte es auch einfacher sagen: Klare Formen, natürliches Holz – einfache und schöne Waschtische!

SIGN GESTALT TACCA

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28. März 2014

Antik?

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Eingetragen von: Erneste Appell

Der Name des Waschtischs Antika von Scarabeo Ceramica impliziert, dass man es – wie so oft in den letzten Jahren – mit einem nostalgischen Retro-Design zu tun hat, vermutlich irgendwo zwischen Biedermeier und Grand-Hotel-Chic. In diesem Falle jedoch ist die Tischplatte zwar profiliert, doch die Beine sind alles andere als holzgedrechselt, schwer und lackiert. Das alte Motiv eines an der Wand angemachten und raumseitig mit zwei Beinen abgestützten Waschtischs findet seine Reinterpretation mit zwei filigran geschwungenen Metallbeinen. Eher modisch, denn antik!

Scarabeo Antika

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12. März 2014

Glattes Weiss und natürliches Holz

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Eingetragen von: Erneste Appell

Die Kollektion Dama von Roca hat viele Vorzüge. 14 nach Grösse und Form unterschiedliche Waschtische inklusive spezieller Ecklösungen, vier Bidets, zwei Schrankmodule und je fünf WCs, Unterschränke und Spiegel. Diese Vielzahl in Verbindung mit vier Oberflächen – Eiche und Teak Natur, Khaki oder Weiss matt – sowie klaren Formen sorgt für eine ausgesprochen grosse Auswahl. Doch die geraden Kanten, die abgerundeten Ecken und auch die einfach integrierten Schubladengriffe - das alles kennt man zur Genüge. Das besondere ist daher die Ausführung in Eiche. Während diese sonst meist dunkel geräuchert oder hell geschliffen daher kommt, sieht man hier für einmal ihre matte, unbehandelte Oberfläche. Der Kontrast von glattem Weiss und natürlichem Holz: eine gelungene Kombination!

Roca Dama

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11. März 2014

Die Schattenfuge

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Eingetragen von: Erneste Appell

Es ist ein ganz einfacher Trick, den Architekten gerne verwenden, beispielsweise um eine nichttragende Zwischenwand in einem hohen Museumsraum weniger schwer erscheinen zu lassen: Die Schattenfuge. Der Hersteller RIFRA verwendet diese bei der Kollektion K.FORTY, um das eigentliche Becken über dem Waschtisch schweben zu lassen. Ruhig ruht das organisch geschwungene Element auf dem kubischen Unterbau, der weiss, schwarz oder lehmfarbig lackiert sowie in Esche oder Celeste erhältlich ist.

RIFRA K.FORTY

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5. März 2014

Objekt(e) der Woche: REXA Ergo_nomic

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Eingetragen von: Erneste Appell

Giulio Gianturco hat einen ungewöhnlichen Lebenslauf: 1953 geboren, studierte er zunächst Medizin und Chirurgie. Aus seiner Leidenschaft für Segelregattas ergaben sich Untersuchungen zu verschiendsten Materialien - der Startschuss für ein graduelles Übergleiten in den Beruf des Designers. Zunächst entwarf er Stücke für sich selbst, dann Kleinstserien und erst seit 2008 widmet er sich hauptberuflich der Gestaltung von Industrieprodukten.

Seine Kollektion Ergo_nomic für REXA bringt gekonnt Stahl, Corian und Ulme zusammen. Die Stücke sind stets einfach und integrativ gestaltet. Mischer und Brauseschlauch versinken in der Badewanne in einer kleinen Vertiefung, die Duscharmatur weitet sich organisch zur Ablage auf und die Duschstange, die ein einfaches Glas hält, läuft etwas darüber hinaus und wird direkt zum Handtuchhaken.

REXA Ergo_nomic

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26. Februar 2014

Objekt der Woche: Porcelanosa Mood

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Eingetragen von: Erneste Appell

Ein wenig futuristisch sieht der Waschtisch Mood von Porcelanosa aus, allerdings eher nach einer verspielten, lieblichen Zukunft und weniger nach einer technoiden, düsteren. Das integrative Design ist eine Art Schweizer Messer für das Badezimmer: Waschbecken, Wasserhahn, Seifenspender, Spiegel, Ablage, Schublade und Handtuchstange in einem – eine wahre Kompaktlösung! Die runden Formen sind formal nicht jedermanns Sache aber gut zu reinigen und die verschiedenen Farben entsprechen Geschmäckern von zurückhaltend bis schrill.

Porcelanosa Waschbecken > Mood

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