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18. April 2014

Objekt(e) der Woche: Talsee Vitessa

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Eingetragen von: Erneste Appell

Ein Drittel aller Hochbauinvestitionen fliessen in Umbauten und Sanierungen, trotzdem sind die Architekturhefte voll von Neubauten. Gleiches gilt für Bäder: Diese werden bloss einmal neu gebaut und in der Regel etwa dreimal saniert, bevor das Haus abgerissen wird. Hausbesitzer – egal ob im Einfamilienhaus auf dem Land oder im städtischen Mehrfamilienhaus – stehen also häufig vor der Aufgabe, in bestehende Räume und mit veralteter Haustechnik zu einem neuen Bad zu kommen. Denn gerade als Vermieter ist der Renditehebel bei Küche und Bad besonders hoch. Ein günstiges, funktionstüchtiges und ansehnliches Bad in neuem Look – und die Miete steigt signifikant.

Der deutsche Hersteller talsee hat sich dieser Herausforderung angenommen und Vitessa kreiert. Das modulare System beinhaltet eine knapp 22 Zentimeter tiefe Vorwandkonstruktion, grosse Spitz- und Maurerarbeiten mit Bauschutt im Haus kann man sich somit sparen. Die verschiedenen Module sind erstens ein Toilettenbereich, der zwischen 54 und und 100 Zentimetern breit ist und zweitens daran anschliessende Waschbecken- und Möbelkombinationen mit Stauraum zwischen 41,5 und 150 Zentimetern breit und 41 bis 56 Zentimetern tief.

Das obige Bild zeigt: In vielen Stadthäusern aus Gründerzeiten sind die Bäder zwar so lang wie die gewöhnlichen Zimmer, doch bedeutend schmaler. Mit Vitessa lassen sich Toilette, Waschbecken, Ablage, Stauraum und Spiegelschrank auf 96 Zentimetern Breite unterbringen. Und dabei lässt sich wählen zwischen weissen, schwarzen, grauen oder Hölzernen Fronten, Verkleidungen in allen erdenklichen Farben und Abdeckungen aus Corian, Glas, Laminat, Kunst- und Naturstein.

talsee Vitessa

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8. April 2014

Objekt der Woche: spiritual mode subaco

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Eingetragen von: Erneste Appell

In der frühen Moderne wurden viele Fertigbausysteme entwickelt. Die zahllosen Plattenbauten stehen noch heute und sind zwar ästhetisch für die meisten nicht unbedingt ein Wohntraum, doch die Wohnungsgrundrisse sind clever. Sie sind effizient und sparen Platz, Küchen und Bäder kamen als komplette Module, die bloss noch angeschlossen werden mussten. Dies gilt zwar nicht für das Lebensmodul subaco von spiritual mode, das vor Ort zusammengebaut wird – doch die Idee einer kompakten und multifunktionalen Box ist ähnlich und erinnert auch an mobile Lebensräume in Wohnwagen oder Yachten. Auf nur zwei auf zwei Metern finden sich Badewanne, Waschbecken, Teeküche und Waschmaschine. Wer also eine kleine Loft hat, muss bloss noch ein subaco einbauen, ein paar Möbel hineinstellen und fertig.

spiritual mode subaco

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4. April 2014

Muskulös

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Eingetragen von: Erneste Appell

Oftmals wirken geschwungene Formen eher weich, man könnte sagen weiblich, denn sie gehen oft mit filigranen Volumen einher. Anders die Kollektion Duemilasete von SIMAS. Die kräftigen Schwünge, man könnte sie männlich-muskulös nennen, umspielen massige Körper. Sie wirken aufgeblasen, wie unter Spannung, und stehen somit präsent im Raum. Es ist eine einfache Weisheit, aber: Man sollte sie dementsprechen mit feinem Mobiliar und filigranen Accessoires ergänzen!

SIMAS Duemilasette

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11. März 2014

Die Schattenfuge

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Eingetragen von: Erneste Appell

Es ist ein ganz einfacher Trick, den Architekten gerne verwenden, beispielsweise um eine nichttragende Zwischenwand in einem hohen Museumsraum weniger schwer erscheinen zu lassen: Die Schattenfuge. Der Hersteller RIFRA verwendet diese bei der Kollektion K.FORTY, um das eigentliche Becken über dem Waschtisch schweben zu lassen. Ruhig ruht das organisch geschwungene Element auf dem kubischen Unterbau, der weiss, schwarz oder lehmfarbig lackiert sowie in Esche oder Celeste erhältlich ist.

RIFRA K.FORTY

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5. März 2014

Objekt(e) der Woche: REXA Ergo_nomic

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Eingetragen von: Erneste Appell

Giulio Gianturco hat einen ungewöhnlichen Lebenslauf: 1953 geboren, studierte er zunächst Medizin und Chirurgie. Aus seiner Leidenschaft für Segelregattas ergaben sich Untersuchungen zu verschiendsten Materialien - der Startschuss für ein graduelles Übergleiten in den Beruf des Designers. Zunächst entwarf er Stücke für sich selbst, dann Kleinstserien und erst seit 2008 widmet er sich hauptberuflich der Gestaltung von Industrieprodukten.

Seine Kollektion Ergo_nomic für REXA bringt gekonnt Stahl, Corian und Ulme zusammen. Die Stücke sind stets einfach und integrativ gestaltet. Mischer und Brauseschlauch versinken in der Badewanne in einer kleinen Vertiefung, die Duscharmatur weitet sich organisch zur Ablage auf und die Duschstange, die ein einfaches Glas hält, läuft etwas darüber hinaus und wird direkt zum Handtuchhaken.

REXA Ergo_nomic

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27. Februar 2014

Ein halbes Ufo

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Eingetragen von: Erneste Appell

Ein einfaches Rund, kräftig ausladende, flache Proportionen, ein abgeknickter Rand - all dies macht das Waschbecken Equility von Porcher zu einem sehr körperhaften Stück Design, weit entfernt von den altbekannten, dünnwandigen Waschschalen. Die weit ausladende Form ist ruhig und minimalistisch aber eher futuristisch als klassisch - ein halbes Ufo eben...

Porcher Equilty

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14. Februar 2014

Betonklötze

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Eingetragen von: Erneste Appell

OGGI Beton macht – der Name sagt's – Produkte aus Beton. Neben Garten- und filigranen Wohnmöbeln führt der Hersteller auch so manchen Waschtisch. Bemerkenswert ist der als kubische Komposition aufgebaute Gästewaschtisch Okawa. Dieser vereint Waschbecken, Ablage, Handtuchhängung und Wasserhahn. Wahlweise ist Okawa aber auch ohne Hahnloch, also für einen Wandhahn, und in jeder erdenklichen Farbe erhältlich. Mit 28 Kilogramm ist das gute Stück allerdings kein Fliegengewicht.

OGGI Okawa

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6. Februar 2014

Emotion?

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Eingetragen von: Erneste Appell

Der italienische Hersteller NEUTRA nennt seine Kollektionen zen, essential, harmony, energy, purity, vitality oder elegance. Nette aber letzlich nichtssagende Begriffe. Die hier abgebildete Kollektion trägt den Namen emotion und auch daraus lässt sich wenig schliessen - denn es gibt bekanntlich gute und schlecht, intensive und weniger  intensive, offen gezeigte und verborgene Emotionen. Das Wort Farbe ist schliesslich auch keine Farbe. Um was für eine Emotion es sich bei der Kollektion handelt, ist wohl auch egal. Mit Sicherheit handelt es sich aber um eine positive und ruhige Emotion - denn die Linien sind sanft geschwungen, die Kanten abgerundet und das Material ist matt verarbeitet. Entspannt? Zufrieden? Glücklich? Schön gestaltet!

NEUTRA > emotion

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24. Januar 2014

Zu naheliegend ...

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Eingetragen von: Erneste Appell

... um drauf zu kommen: Manchmal erblickt man ein Designobjekt und findet eine neuartige, bisher noch nicht gesehene Idee so selbstverständlich, dass man sich fragt, wieso diese Idee nicht schon hunderte Male dagewesen ist. Auf die Waschtische Quod von Mastella trifft exakt dies zu. Es handelt sich um gewöhnliche, schlichte Kuben mit Schubladen und Waschbecken, der Clou ist das Detail der Handtuchstange, die wie ein erweiterter Schubladengriff daherkommt und den Waschtisch dort umläuft, wo sich hinter dem Holz keine Schublade, sondern die Tiefe des Waschbeckens und die Technik verbirgt. Selbstverständlich, oder?

Mastella Quod

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23. Januar 2014

Rinnenbock!

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Eingetragen von: Erneste Appell

Der Schweizer Max Frei tauft seine Entwürfe mit klaren Namen. Dieser ist auch beim Rinnenbock Programm: Es handelt sich um einen Mix aus einer Werkbank - gewöhnlich eine Platte auf zwei Böcken - und ein darin eingelassenes Waschbecken, worin das Wasser rinnt. Minimalistische Formen, bester Naturstein, klare Namen - so einfach geht's!

MaxFrei Rinnenbock

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