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5. August 2011

Die gute Jute

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Eingetragen von: Erneste Appell

Viele schätzen die Klarheit modernen Designs und das nicht nur, weil Schnörkelloses leicht zu Reinigen ist. Auf der anderen Seite steht hingegen das oft gehört Argument, modernes Design sei kühl, abstrakt und unpersönlich. Diesem Umstand Rechnung tragend hat sich der italienische Fliesenhersteller Ceramica Sant'Agostino in der Kollektion HOME das Ziel gesetzt, die Wärme und das Taktile von Stoffoberflächen ins Badezimmer zu bringen - etwa die Struktur von Jute (siehe unten). Ein gelungenes Unterfangen und erst noch in zwölf verschiedenen Farben und verspielt gemusterten Varianten wie der floralen Border Sahara (siehe oben).

Ceramica Sant'Agostino HOME

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17. Juli 2011

Leinenfliese

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Eingetragen von: Erneste Appell

Er ist seit 10 Jahren Designer für Muji, arbeitete mit Issey Miyake zusammen und für klangvolle Namen wie Seiko oder IDEO. Vom Handy bis zur Küche hat er so ziemlich alles entworfen und dabei über 50 internationale Awards gewonnen. Die Rede ist vom japanischen Designer Naoto Fukasawa.

Nun hat er für Brix s.r.l. die Fliese Linen entworfen, die sich an der Textur eines Leinentuchs orientiert. Wie immer bei Brix ist die Fliese in verschiedensten Formaten und Verbänden erhältlich, stets verleiht die fein strukturierte Oberfläche der Linen der Wand jedoch eine stark haptische Qualität und eine wohnliche Atmosphäre.

Brix Fukasawa Linen

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19. Mai 2011

Russen-chic made in Germany

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Eingetragen von: Erneste Appell

Sergei Tchoban ist russischstämmiger Deutscher, als Architekt und Designer international erfolgreich und nun auch im Baddesign tätig. Nach dem Federation Tower ('Federazija') in Moskau, der einst das höchste Gebäude Europas werden sollte und sich wohl aufgrund von Investorenproblemen nun mit dem elften Platz zufrieden geben muss, scheint der Massstabssprung ins Badezimmer gigantisch.

Dass der machtaffine Architekt bei der Kollektion Esplanade für Duravit mit der Opulenz vergangener Zeiten spielt - nicht umsonst erinnern die Stücke an klassische Kommoden oder antike Stühle - erstaunt kaum. Die Feinheit der Detaillierung dagegen schon: So ist die Kollektion in gewöhnlicher Holzverkleidung oder einem seidigen Finish erhältlich. Und das Highlight ist klar die alten Reisekoffern nachempfundene Lederlasche, welche als Öffnungsmechanismus funktioniert.

Duravit Esplanade

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12. November 2010

Objekt der Woche: rex capitonné

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Eingetragen von: Erneste Appell

'Oberflächen, die eine neu-hedonistische Lebensanschauung vermitteln, in der man sich spiegeln kann, um zugleich Neues zu entdecken und sein eigenes Ich wiederzufinden, und das unendliche Sortiment harmonischer Übereinstimmungen zwischen unserem Sein und den ausgewählten Lebensräumen. Die Rex-Kollektionen inspirieren sich an der Freude am Luxus, aber auch an der Schönheit, mit unserer Umwelt in Einklang zu treten: Sie sind geschaffen, um den Sinnen zu willfahren, jenen fünf Türen, durch die das Universum in uns eintritt und wir uns dem Universum offenbaren.'

Mit diesem gigantischen Pathos umwirbt die italienische rex ceramiche ihre Kollektionen und es fragt sich, ob der gute Mann in der PR-Abteilung wohl ein verschmähter Schriftsteller und Hobbyphilosoph sei. Viel interessanter und der Sache dienlicher ist an dieser Stelle nämlich, zu erklären, wieso die hier abgebildete Kollektion den Namen capitonné trägt. Dies geht nämlich auf die im England des 18. Jahrhunderts entstandene Technik des Kapitonierens zurück, dem typisch rautenförmigen Faltenmuster von Ledersofas, bei denen der gepolsterte Stoff mit dem Rahmen verbunden wird. Damals neu, heute nicht mehr aus dem Tagesgeschäft der Möbelbauer wegzudenken und nun als präzise umgesetzte Analogie mit einzigartiger Haptik auch in der Kultur des Badezimmers angenommen. Man dankt - und ist gar gewillt, den Mehraufwand der Reinigung in Kauf zu nehmen.



rex ceramiche capitonné

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10. November 2009

Segeln am Morgen

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Eingetragen von: Erneste Appell

Was wäre schöner, als vom Luxusgut Zeit soviel zu haben um morgens segeln zu gehen, in den Mittag hinein zu spazieren oder bis in den Abend dem städtischen Flanieren aus einem Kaffeehaus heraus zuzuschauen? Nun gut, das kann ich nicht anbieten aber das Segelfeeling am morgen:

In Form der Duschabtrennung IMA der italienschen Rapsel präsentiert sich eine textile, leicht schwebende und helle Raumteilung, welche an den gewöhnlichen Segelmast mit bespanntem Tuch erinnert. Eine verhältnismässig einfache und günstige Variante einer absolut einzigartigen Dusche, welche sich mit wenig zufrieden gibt und dem Raum selbst die Hauptrolle zuspielt. Sicherlich nichts für das knapp bemessene Badezimmer, schliesslich dürften die Details nicht zu den spritzwassergeschütztesten Varianten zählen - für ein offenes, grosszügiges Bad ist das IMA-Konzept jedoch nicht zuletzt dank seiner Verstellbarkeit perfekt.

Rapsel > products > bathtubs and showers > ima

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13. August 2009

Die Eleganz der Weiblichkeit

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Eingetragen von: Erneste Appell

Italien, über Jahrhunderte hinweg unangefochtene Weltmacht als Römisches Reich, Wiege der Renaissance, Herkunftsland von Brunelleschi, Michelangelo, Alberti, Bramante, Donatello, Leonardo da Vinci, Palladio und vielen Kunst-Alphatieren mehr. Das Land stand einst für Humanismus und Hochkultur und bis ins späte 20. Jahrhundert hinein wurde hier Kunst- und Designgeschichte am Laufmeter geschrieben. Auch wenn rechtsradikale Auseinandersetzungen im Rahmen von Fussballspielen und der amtierende Ministerpräsident ein ungünstiges Licht auf das einst grossartige Italien werfen, soll hier doch daran erinnert werden, dass nach wie vor viel Gutes geschaffen wird. Vielleicht nicht in den Bereichen Halbleitertechnologie und Pharmaindustrie, dafür jedoch in bodenständig modernem Design.

Lange Rede, kurzer Sinn: Einmal mehr präsentiere ich hier ein Stück stilvolles Italien. Und zwar handelt es sich hier um die Serie Coco von Falper, einer Kollektion die ganz bewusst dem Menschen Rechnung trägt, welcher das Bad am meisten benutzt - der Frau. In klassisch-dualer Eleganz des Schwarz-Weissen gehalten, glänzend und mit Stoff bekleidet, zeigt sich hier erneut die Wandlung des Badezimmers vom reinen Hygiene- und Waschraum hin zum erweiterten Wohnraum. Körperpflege ist Luxus - vor allem in stilvollem Ambiente.

Falper Coco

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18. Juni 2009

Wolken im Raum

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Eingetragen von: Erneste Appell

Bei der Einrichtung des Eigenheims kreativ zu werden ist garnicht so einfach. Sicherlich, jeder Punk bastelt sich seine Dinge zusammen und der dilettantische Imperfektionismus ist Teilziel der Aktion. Wer jedoch - was vermutlich auf der Grossteil der Leser hier zutrifft - eine gewisse Eleganz und Präzision in der Verarbeitung anstrebt, ist oft an den Markt gebunden. Zu gross ist die Zahl doppelt linker Hände im Zeitalter der Kopfmenschen. Und gerade im Badezimmer kommt die sanitär-technische Komponente zum Handwerklichen hinzu.

Umso mehr freut es mich deshalb, an dieser Stelle ein aussergewöhnliches Produkt vorzustellen, fernab aller Waschbecken, Toilettenschüsseln, Fliesen und Badewannen. Die Schöpfer, die international erfolgreichen Design-Brüder Ronan und Erwan Bouroullec aus Frankreich, haben in Zusammenarbeit mit der dänischen Kvadrat das Fliesensystem clouds entwickelt.  In diesem frei arrangierbaren System, insgesamt in zwei Arten und sieben Farbkombinationen erhältlich, wird dem Käufer freie Hand gelassen. Ob die clouds über Wand und Boden wuchern, bunt und willkürlich den Raum in Beschlag nehmen, oder ob lediglich eine kleine Ecke in kontrollierten Farben und Geometrien verziert wird ist einerlei. Mit einem einfachen Gummiband-Prinzip (siehe unten) wird der Kunde zum Gestalter und für das Badezimmer heisst es: Ob Sie Ihren Waschtisch umwolken, eine kleine Dekoration beim Eingang machen oder Ihre Badewanne in eine wohlig-weiche Höhle verwandeln, bleibt Ihnen überlassen.

Kvadrat clouds by Ronan and Erwan Bouroullec

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