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16. Januar 2014

Objekt der Woche: Marike Pixel

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Eingetragen von: Erneste Appell

Der Designer Boudewijn Roest nennt sein modulares Waschbeckensystem für den holländischen Hersteller Marike schlicht und einfach PIXEL. Es hätte auch Lego oder Tetris heissen können, denn wie die berühmten Spielsteine lassen sich auch diese Teile nach Wunsch zusammensetzen. Das vermutlich erste Waschbecken, das vom Kunden erst noch entworfen - oder besser gesagt: kombiniert - werden muss! Verschieden Körper aus dem Mineralwerkstoff Himacs dienen in 18 verschiedenen Farben als Zierstreifen, Ablage, Waschbecken, Toilettenrolle oder Handtuchhalter. Die rechnerisch Abermillionen Kombinationsmöglichkeiten können dem Einzelnen freilich egal sein, Hauptsache er findet die für ihn passende Kombination aus kubischen Formen, in schwarz-weiss und mit Farbtupfern – denn soviel steht fest.

Marike PIXEL

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11. Dezember 2009

Schwarzer Stein

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Eingetragen von: Erneste Appell

Die Eleganz des Schwarzweissen, die kleinteilige Struktur des Mosaiks und die geometrische Klarheit vergangener Zeiten - die Kollektion Vienna Nero hat all dies. Das Mosaik, welches der Designer Carlo Dal Bianco für BisazzaMosaico schuf, ist elegant und trotz der relativen Einfachheit äusserst schmuckhaft. Dass es sich daher nicht nur für den Einsatz im Badezimmer eignet, versteht sich von selbst (siehe unten).

Bisazza > Collezioni > BisazzaMosaico > Black > Vienna Nero

Bewertung: 3.6 von 8 Benutzern

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30. September 2009

Objekt der Woche: Der Recycle-Mosaikstein

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Eingetragen von: Erneste Appell

Das Mosaik als solches hat eine ungebrochene Anziehungskraft, egal ob bildhaft und bunt oder flächig-einfarbig eingesetzt, es scheint die Kraft der kleinteiligen Struktur zu sein, welche das menschliche Auge in seinen Bann zieht. Eine bestechende Variation hat nun die italienische Designerin Patricia Urquiola für Mutina geschaffen. Aus recyceltem Glass und in bewusst grober Verarbeitung produziert, verleugnet die Kollektion déchirer mosaics (déchirer = französisch für zerreissen) ihre Herkunft nicht. Und gerade durch die leichte Verschiedenfarbigkeit und die Unregelmässigkeiten wird hier ein spannungsvolles Bild erzielt, welches an die Optik einer Natursteinwand erinnert. 10 Punkte.

Mutina > collections > mosaics > déchirer glass

Bewertung: 4.1 von 10 Benutzern

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3. September 2009

Pixel Forever

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Eingetragen von: Erneste Appell

Das Pixel als form- und farbengebendes Element wird in diesem Blog nicht zum ersten Mal thematisiert. Die italienische Ceramiche Lea hat nun einen spannenden Beitrag geleistet und legt mit der Kollektion Paillettes eine abwechslungsreiche Auswahl an runden Mosaiksteinchen vor. Ohne Glaszusatz hergestellt und zur Vermeidung von farblichen Unterschieden lediglich aus hochqualitativen Rohstoffen hergestellt, reicht das Sortiment von verschiedenen Blau- und Grautönen bis zum mattierten Schwarz, glänzendem Gold oder pastellenem Pink. Ob rustikal (wie im Bild), chic, geometrisch oder floral, der Anwendung sind hierbei keine Grenzen gesetzt.

Paillettes by Ceramiche Lea

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2. September 2009

Objekt der Woche: Bunte Fliesen vom Mann in Weiss

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Eingetragen von: Erneste Appell

Was trägt weissen Anzug, weisse Brille, weisse Schuhe und Accessoires in Neon-Orange und Pink oder wahlweise auch nur Pink? Karim Rashid. Der wohl populärste und farbenfrohste Designer der Gegenwart, Exzentriker durch und durch, hat sein Talent nun auch ins Badezimmer gebracht und die Kollektion R+Evolution für die italienische Refin Ceramiche designt. Wie erwartet ist sie bunt und bewegt sich zwischen geometrischen, ans Orientalische angelehnten Mustern, und wilden Abstraktionen (siehe oben). Wem sein Stil gefällt, ein Bad komplett im Rashid-Look jedoch zu unruhig erscheint, der könnte sich mit einer Wand oder einem kleinen Streifen als Akzentuierung zufrieden geben (siehe unten).

R+Evolution by Refin

Bewertung: 5.0 von 8 Benutzern

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11. November 2008

Pixel die Dritte

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Eingetragen von: Erneste Appell

Zum dritten Mal wird an dieser Stelle das Pixel zum Gegenstand der Betrachtung. Diesmal weder als Mosaik noch als poppige Raumstruktur sondern als regulärer Bodenbelag. Sagte ich gerade regulär? Natürlich nicht:

Denn die in verschiedensten Formaten erhältliche Fliese metaux rouille rouge der italienischen Rex Ceramiche Artistiche ist eine Feinsteinzeugplatte (trockengepresste, einmal gebrannte und darum sehr wasserabweisende Fliese, die ihre Farbe aus dem Zusatz von Farbstoffen in den verwendeten Scherben erhält), welche aus dem Prinzip der Homogenität ausbricht und verschiedene Brauntöne zu einem nahezu parketten anmutenden Gesamtbild kombiniert.

Sowohl im Innen- als auch im Aussenraum anwendbar und resistent gegen physische und chemische Einwirkungen, Wasser, Frost und Schmutz, ermöglicht der Belag ein in den Wohnraum fliessendes Bad. Diese Konzeption, Inbegriff des modernen Badezimmers, in Verbindung mit der Natürlichkeit von Farbe und Material sorgt für einen einzigartigen Look.

Rex Ceramiche - metaux rouille rouge

Bewertung: 3.2 von 11 Benutzern

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28. September 2008

Das Antipixel

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Eingetragen von: Erneste Appell

Neben der blossen Materialität ist die Struktur das wohl wichtigste Kriterium für den Ausdruck eines Wandbelages - sprich: Die Fuge bestimmt das Aussehen der Badezimmerwand. Alternativen zur gewöhnlichen Fliese wurden an dieser Stelle bereits aufgezeigt, so etwa das elegant-verspielte Mosaik (siehe hier). Doch auch die Anithese, der absolut fugenlose Wandbelag, vermag bei entsprechender Ausführung zu überzeugen. Ein gelungenes Beispiel:

Der "Naturofloor" der gleichnamigen Firma aus dem schweizerischen Malans ist eine Masse auf Weisszementbasis und kann in allen Farbtönen eingefärbt werden. Sowohl im Nass- als auch im Trockenbereich einsetzbar, bietet er ähnlich wie das Nassparkett die Möglichkeit, Badezimmer und Wohnbereich ineinander überfliessen zu lassen. Beim Naturofloor geschieht dies in Form einer leicht wolkigen, von Hand aufgetragenen Spachtelmasse von vier Millimeter Dicke, welche an einen matten venezianischen Stucco erinnert und dabei sowohl als Wand- als auch als Bodenbelag funktioniert.

Eine klare Vision der universellen Verwendbarkeit und Gestaltbarkeit ohne jegliche Struktur - die Urwand, die Überwand.

Naturofloor

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23. August 2008

Das Pixel zum Zweiten

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Eingetragen von: Erneste Appell

Letzte Woche wurde an dieser Stelle der Wiedergeburt des Mosaiks gehuldigt. Heute folgt der Beweis, dass das Konzept Pixel maßstabslos ist. Jüngst fertiggstellt zeigt der aquatische Komplex „Les Bains des Docks“ im französischen Le Havre eine ungewohnt sanfte Seite der Ateliers Jean Nouvel. Der sonst eher für metallische Härte (Justizpalast in Nantes, Kultur- und Kongresszentrum in Luzern, Centre du Monde Arabe in Paris) bekannte Stararchitekt spielt hier mit der Ruhe des Wassers und vollbringt ein kleines Kunststück: Obwohl in jedem zweiten Schwimmbad die Farbe Weiß neben dem Blau des Wassers omnipräsent ist, kreiert Nouvel eine einzigartig ruhige Raumstimmung. Trotzdem bleibt das Projekt lebendig und die Handschrift Nouvels in Form eines kubisch-kleinteiligen Spiels klar lesbar.

Der einzige Farbtupfer – oder genauer: die einzige Ansammlung von Farbtupfern – bildet in dieser Hommage an die Farbe Weiß die Lounge, welche zwischen all den Saunas, Spa-Bereichen, Massagezonen und Bädern eine (zumindest architektonische) Sonderstellung einnimmt. Kunterbunt inszeniert und trotzdem ohne jegliche Nervosität wird hier die Idee des Pixels auf ein neues Level gehoben.

Fazit: Der Maßstabssprung ist souverän geglückt und wir warten auf mehr. Mehr Pixel.

Ateliers Jean Nouvel 

Bewertung: 4.8 von 8 Benutzern

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14. August 2008

Das Pixel – wer hat’s erfunden?

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Eingetragen von: Erneste Appell

Mosaik 

Waren’s die Schweizer? Bill Gates höchstpersönlich? Alles falsch, denn die Grundidee des Pixels geht auf die frühen mesopotamischen Mosaikkünstler vor etwa 5'000 Jahren zurück. Damals primär als Dekor für Säulen, Schmuckkästchen und andere Gegenstände verwendet, fand die Mosaiktechnik erst mit der Zeit ihre Anwendung als flächiger Wand-, Boden- und Deckenschmuck.

Ähnlich wie der Glasbaustein, der in den 1980er Jahren aus dem konventionellen architektonischen Baukasten verschwand und sich in den letzten Jahren erneut großer Beliebtheit erfreut, ist auch das Mosaik wieder zeitgemäß. Das moderne, alles dominierende Prinzip der großen, gleichmäßigen Flächen wird erneut in Frage gestellt und Kleinteiligkeit und Decorum werden salonfähig.

Richtig: Decorum. Denn wem bei Mosaik im Badezimmer lediglich die blauen und weißen Wellness-Bereiche der Hotellerie in den Sinn kommen, sollte die Chance nutzen und seinen Horizont erweitern. Bisazza etwa, ein italienischer Mosaikhersteller, zeigt mannigfaltige Anwendungsmöglichkeiten: geometrische Muster, florale oder der Tierwelt entlehnte Strukturen gibt es hier neben Farbverläufen oder einer Darstellung Napoleon Bonapartes, sodass der moderne Asket genauso befriedigt werden kann wie der Renaissance-Nostalgiker.

Ob im, um oder außerhalb des Badezimmers – es lebe das Pixel!


Bisazza

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