Get the Flash Player to see this player.
8. November 2013

Objekt der Woche: Hansgrohe Axor ShowerLamp

Tags: , , , , , ,
Eingetragen von: Erneste Appell

Das heutige Bad soll nicht nur in den Wohnraum passen, es selbst soll wohnlich sein. So zumindest sieht es Oki Sato vom japanischen Designbüro Nendo. Mit der ShowerLamp wollte er zugleich überraschen und unterschiedliche Lebensbereiche zusammenführen. Die von einem Lampenschirm inspirierte Gestalt des wandmontierten oder deckenhängigen Duschkopfs ist irgendwie humorvoll und zugleich von ruhigem Ernst. Der Hersteller Axor verkündet frei von Bescheidenheit:

«Aus dem Regenkranz des transparenten Lampenschirms regnet ein harmonisch geformter Wasserstrahl, der den ganzen Körper umhüllt.»

Zwei Möglichkeiten gibt es, die ShowerLamps zu verwenden: Entweder als pures Designobjekt in einer herkömmlichen Dusche - freilich mit dem Vorteil, dass Licht stets vorhanden und am Ort des Gebrauchs ist. Oder aber, wie unten vorgeschlagen, in einem wasserresistent möblierten und ausgestatteten Raum. So könnte man die Duschlampe auch einfach als Lampe verwenden. Doch wehe dem, der sich frisch frisiert mit der Lektüre in der Hand daruntersetzt und das falsche Knöpfchen erwischt.

Hansgrohe Axor ShowerLamp

Geben Sie die erste Bewertung ab

  • Currently 0/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Kommentare (0)
11. Juli 2013

Objekt der Woche: CEA ASTA

Tags: , , , , , ,
Eingetragen von: Erneste Appell

CEA Design macht seit längerem mit spannenden Silikon-Chromstahl-Kreationen auf sich aufmerksam. Der neuste Streich stammt vom Designer Romando Adolini und trägt den Namen ASTA. Drei stehende, zwei wandmontierte und eine an der Decke hängende Armatur umfasst die Kollektion. Die Idee dahinter ist bestechend einfach: «Hydroprogressive» Chromstahlröhren dienen als Wasserauslass, der mittels eines Kugelgelenks an der Halterung angemacht ist und im Falle der Duscharmatur abnehmbar ausgeführt ist. Als Verbindung dient ein Wasserschlauch aus Silikon, der in vier Farben (weiss, anthrazitgrau und die wunderbar ausgewählten Farben «aqua green» und «cobalt blue») erhältlich ist. Ein absolut besonderes Design!

CEA ASTA

Bewertung: 1.6 von 189 Benutzern

  • Currently 1,613757/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Kommentare (0)
14. Mai 2013

Spieglein im Spieglein an der Wand

Tags: , , , , ,
Eingetragen von: Erneste Appell

Der Holländer Jan Habraken hat eine darwinistische Sichtweise auf das Schaffen als Industriedesigner. Der gelernte Architekt glaubt, «dass Produkte ihre Überlegenheit beweisen müssen, um zu überleben». Daher müssen sie «jede einzigartige Frage, die jede einzigartige Situation stellt». Genau dies versucht er von seinem New Yorker Designstudio aus, gemeinsam mit seiner Frau Alissia Melka-Teichroew zu tun. Der Mirror Mirror, den Habraken für Functionals entworfen hat, ist ein Beispiel für ein solches Produkt, das in einem vermeintlich übersättigten Markt Neuartiges bietet. Der Name sagt es bereits, denn der Mirror Mirror ist mehr als ein Spiegel. Im kreisrunden Wandspiegel ist ein ebenso kreisrunder, aber kleinerer Spiegel eingelassen, der an einer griffartigen Verlängerung einfach herauszunehmen ist und somit bei der alltäglichen Schönheitsroutine dazu dient, sich das eigene Antlitz etwas genauer anzusehen, oder - wie beim Friseur - den Hinterkopf und das Gesicht zugleich zu betrachten. Einfach in der Form, praktisch, kreativ!

Functionals Mirror Mirror

Bewertung: 2.0 von 8 Benutzern

  • Currently 2/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Kommentare (0)
2. Mai 2013

Gestatten, Edvard.

Tags: , , , , , , , ,
Eingetragen von: Erneste Appell

Der erfolgreiche Designer Jean-François d’Or bezieht sich bei seinem Spiegel namens EDVARD auf den norwegischen Maler Edvard Munch, der jenen Schrei (das in vielen Variationen ausgeführte Bild «Der Schrei») malte, der Ende 2005 bei einem bewaffneten Überfall aus dem Osloer Munch-Museum geraubt worden war und zwei Jahre später wieder auftauchte - das Ende eines Krimis um amateurhafte Kunsträuber, die schlicht nicht fähig waren, ein 75 Millionen Dollar teures Gemälde an jemanden zu verkaufen, der es nicht auch hätte zeigen wollen.

Vermutlich hat EDVARD dennoch nicht viel mit seinem Namensgeber zu tun und die runde Form des Spiegels für den Hersteller über den rund aufgerissenen Mund des Gemäldes herzuleiten, wäre wohl eine höchst konstruierte Leseart. Vermutlich ist Jean-François d’Or vielmehr Munch-Fan, hat einen schönen Spiegel für reflect+ entworfen und ihn unbedarft nach dem geschätzten Maler benannt. Was sich dahinter verbirgt: Ein in schwarz und weiss, sowie auf Bestellung in jeder RAL-Farbe erhältlicher, kreisrunder Spiegel in zwei verschiedenen Grössen. 30 oder 70 Zentimeter Durchmesser misst EDVARD, 18 oder 24 Zentimeter Tiefe. Somit kommt er auf ein stolezes Kampfgewicht von 1.5 oder 13 Kilogramm. Und wie die Bilder zeigen, ist die konische Neigung durchaus praktisch: Wandhängig kann er als Handtuchhalter benutzt werden, ansonsten kann man ihn gleich einer Schüssel auf den Boden stellen oder auf die Schrägseite - eine kreative und neuartige Interpretation loftartig an die Wand gelehnter Spiegel.

reflect+ edvard

Bewertung: 1.8 von 24 Benutzern

  • Currently 1,750001/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Kommentare (0)
21. November 2012

Objekt der Woche: Design-Waschtisch Pandora von Atelier Oï für betonmanufacteur

Tags: , , , , , ,
Eingetragen von: Erneste Appell

Die Autos von Maserati werden «Wolf im Schafspelz» genannt, weil sie schneller als Porsche fahren und dabei eleganter als Jaguars aussehen. Dieses Bild lässt sich auf die Schweiz übertragen, ein interessantes Land: International werden stets die Bergbewohner präsentiert, die das rustikale Bild der Schweizer Käseproduzenten, fahnenschwingend und jodelnd, festigen. Doch eigentlich weiss jeder, dass diese ein nationaler Luxus ist, der zwar auch als Kulturlandpflege betrachtet werden kann, doch ihren Reichtum macht die Schweiz mit Hightech: Die Pharmaindustrie in Basel, die Finanzdienstleistungen der Schweizer Banken im Grossraum Zürich und die zahllosen internationalen Organisationen in Genf sind hier nur ein paar Beispiele und selbst in ländlichen Dörfern finden sich einzigartige Nischenhersteller für komplexeste Halbleiterprodukte oder Genforschungen.

Beton ist hier ein weiteres Beispiel. Holcim, der weltweit grösste Zementhersteller, ist eine Scheizer Unternehmung und längst geniesst die minimalistische Betonarchitektur der Schweiz internationales Interesse. Diese Tradition ist alt, haben doch Leute wie Robert Maillart den Grundstein für eine Ingenieurskultur des Betonbrücken- und -tunnelbaus gelegt, die noch heute an der internationalen Spitze sitzt: Wenn in China, Kanada oder Dänemark visionäre Infrastrukturen geplant werden, sind es nicht selten Schweizer Ingenieure, die die Projekte leiten.

Doch um den Bogen zu schliessen und zum Waschbecken PANDORA zu kommen, das das Schweizer Designteam vom Atelier Oï entworfen hat: Bei betonmanufacteur in Einigen am Thunersee kommen Beton und Handarbeit zusammen, industrielle Herstellung und handwerkliche Liebe zum Detail. Konkret ist es der Hochleistungsbeton VIFORT, der selbstverdichtend und ohne Armierungseisen eine bis zu fünf mal höhere Festigkeit erreicht als gewöhnlicher Beton. Dies erlaubt dünnste Wandstärken und feine Profile, die dennoch nicht abplatzen. Das Atlier Oï hat diese Möglichkeiten genutzt und ein feingliedriges Waschbecken mit drei Ablageelementen kreiert, die sich gleichsam aus der Fläche schälen. Und wieso der Name? Ganz einfach: Pandora ist in der griechischen Mythologie die erste Frau, aus Lehm geschaffen und von aussergewöhnlicher Schönheit.

BETONMANUFACTEUR Design-Waschtische aus Beton

Atelier Oï

Bewertung: 2.4 von 35 Benutzern

  • Currently 2,428572/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Kommentare (0)
7. November 2012

Objekt der Woche: David Hakkens Break Soap

Tags: , , ,
Eingetragen von: Erneste Appell

Seife ist Seife ist Seife? Weit gefehlt und dennoch sprechen wir hier nicht über die Unzahl der Mischverhältnisse, die Ökologie des Herstellungsprozesses, Düfte und dergleichen. Denn ohne eine lästige Seifenschale zu benötigen, die doch bloss ein weiteres zu reinigendes Übel im Badezimmer ist, hat es der niederländische Designer David Hakkens geschafft, portionierbare Seife herstellen zu lassen, die dennoch keine Flüssigseife ist. Wie das geht? Ganz einfach: Die Break Soap ist ein Seifenblock mit Abständen in verschiedenen Breiten biete kleinere und grössere Seifensticks zum Abbrechen für mehr oder weniger schmutzige Hände. 8 x 9 = 72 Händewäschen gibt es so und am Ende bleiben 8 x 2 = 18 Bodenstücke, die ebenfalls abgebrochen werden können. Mach also total 90 Händewäschen. Die idee ist lustig, kreativ, vielleicht ein wenig gesucht aber definitiv ein Hingucker und bis zur Farbwahl äusserst gekonnt umgesetzt.

David Hakkens Break Soap

Bewertung: 1.9 von 18 Benutzern

  • Currently 1,888889/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Kommentare (0)
9. Oktober 2012

Objekt(e) der Woche: Gessi Goccia

Tags: , , , , , , ,
Eingetragen von: Erneste Appell

Der Designer Prospero Rasulo liess sich an den natürlichen Formen des Wassers inspirieren, als er die Kollektion GOCCIA für Gessi entwarf. Diese ist farblich zurückhaltend (schwarz, weiss und chrom), formal jedoch sehr eigenwillig und umfasst Armaturen, Accessoires und Waschbecken.

Die Hingucker der Kollektion sind die tropfenförmigen Wasserhähne. Sie sind zwar schon in der Standvariante sehr überzeugend, doch wenn sie filigran von der Decke herabhängen bis kurz über das Waschbecken, entfalten sie nochmals eine andere Kraft. Die tropfenförmigen Duschelemente sind dagegen etwas klobig geraten und passen kaum zu der ansonsten bis zu den Handtuchhaltern sehr filigran gearbeiteten Kollektion.

 

Gessi GOCCIA

Bewertung: 2.6 von 58 Benutzern

  • Currently 2,586207/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Kommentare (0)
27. Juni 2012

Fliesenkuss

Tags: , , , , , ,
Eingetragen von: Erneste Appell


SARAH heisst sie, die weibliche Fliese, die die argentinische Künstlerin Analia Segal für den amerikanischen Produzenten Blob entworfen hat. Die Fliese ist dabei ihrem Dasein als blosse Abdeckung enthoben, wurde von der Fläche zur plastischen Skulptur und darüber hinaus lässt sich rätseln, was die aufgebäumte Ecke darstellen soll. Einen Kussmund vielleicht? In jedem Fall reicht eine Fliese, um einen wirklich aussergewöhnlichen Akzent in einer weiss gefliesten Wand zu setzen.

Blob > works > SARAH

Bewertung: 5.0 von 3 Benutzern

  • Currently 5/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Kommentare (0)
14. Juni 2012

Umarme die Zukunft

Tags: , , , , , , ,
Eingetragen von: Erneste Appell

Zeitlose Schönheit verspricht der Hersteller Axent und sorgenfrei funktionierende Produkte. Dies für das Badezimmer als privater Ort der Erholung und des Rückzugs, ein Ort an dem man den Tag beginnt und beendet. Und mit dem Motto 'Umarme die Zukunft'.

Soweit so gut, das haben wir alles schon gehört. Und gesehen haben wir auch schon Einiges, die Kollektion Allen jedoch noch nicht. Gestalterisches Leitthema ist ein bewegter Rand, bei dem alle der abgerundeten Ecken auf einer anderen Höhe sitzen. Die sanften Linien und die Proportionen sind dabei jedoch so präzise gesetzt, dass das bewegte Objekt nichtsdestotrotz eine grosse Ruhe ausstrahlt.

Und auch neben der gestalterischen Komponente vermögen die Objekte zu überzeugen: Die Toilette ist ein HighTech-Washlet, dem man seine Technik erst auf den zweiten Anblick ansieht und das Standwaschbecken wird durch den hölzernen Unterbau mit Schranknutzung zum multifunktionalen Möbel.

Axent Allen

Bewertung: 3.4 von 7 Benutzern

  • Currently 3,428572/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Kommentare (0)
20. September 2011

Objekt der Woche: ex.t LEAN

Tags: , , , ,
Eingetragen von: Erneste Appell

Ein Künstler hat's wahrscheinlich vorgemacht und eine alte Malerleiter in seinem Badezimmer als Handtuchhalter aufgestellt, seitdem haben diverse Sanitärhersteller diese Konzept professionalisiert (siehe hier, hier oder hier). Alex Bradley kam nun für ex.t auf die Idee, das Prinzip unter dem Namen LEAN formal etwas aufzupeppen. Ganz auf einer Linie mit der zunehmend polygonalen Formensprache der letzten Jahre, hat er ein sich nach oben hin verjüngendes Brett kreiiert, in welches sich ebefalls verjüngende, keilförmige Schlitze eingesägt sind. So bietet das gute Stück aus furniertem Sperrholz (oder lakiert) Platz für Handtücher, den Bademantel oder auch Kleider. Très chic!

ex.t > products > bathroom > accessories > lean

Bewertung: 2.9 von 16 Benutzern

  • Currently 2,9375/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Kommentare (0)
nach oben nach oben

Dieser Blog

Archiv

zurück  April 2014  weiter
MoDiMiDoFrSaSo
31123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
2829301234
567891011
Get the Flash Player to see this player.