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19. November 2011

Sensible Armatur

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Eingetragen von: Erneste Appell

Wo gibt es das schon, eine Armatur die den Benutzer begrüsst? Senso von HighTech tut dies und leuchtet seitlich weiss auf, wenn sich jemand nähert. Nach der Benutzung dimmt die Armatur dann ab, kann aber auch auf ein dezentes Restlicht zur Nachtbeleuchtung eingestellt werden - was natürlich dem Energiesparen, welches durch Elektroarmaturen ohnehin nicht unbedingt gefördert wird, noch weiter Abtrieb leistet. Immerhin wird jedoch Wasser gespart, durch einen sanften Wasserregen statt einem dicken Schwall werden selbst bei maximalem Wasserdurchlass nur vier Liter pro Minute verbraucht. Doch diese Technik ist keinesfalls eine Innovation und scheint sich langsam in der Breite durchzusetzen.

Was dagegen neuartig ist, ist die Touch-Steuerung. Nicht ansich, aber in ihrer geschickten Funktionsweise: Tritt der Benutzer an den Wasserhahn heran, beginnt das Wasser zu fliessen und die vormals weisse Seitenbeleuchtung leuchtet nun rot und blau. Intuitiv kann man so die leuchtenden Seiten antippen und die Temperatur entsprechend verändern. Zudem kann durch ein längeres Berühren automatisch die eingestellte Minimal- oder Maximaltemperatur angesteuert werden. Wenn man beide Seiten gleichzeitig antippt, hört der Wasserfluss komplett auf, was ein von an- und ausspringenden Wasserhahn sabotiertes Putzen verhindert. Und noch weiter haben die Designer gedacht und sogar den negativen Faktor Mensch einbezogen. Für den Einsatz im öffentlichen Raum wurde eine Sicherheitsfunktion eingebaut, die dafür sorgt, dass der Wasserfluss nach drei Minuten automatisch gestoppt wird - im Hersteller-Jargon heisst dies 'Schutz vor unsachgemässer Nutzung'.

Und bevor wir's vergessen: Senso sieht auch ziemlich anständig aus!

 

HighTech Senso

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23. August 2011

Material der Woche: VIT-TECH

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Eingetragen von: Erneste Appell

Gesintertes Email wird bei 780 bis 850 Grad Celsius auf einen Stahlkörper gebrannt und das Resultat ist nicht porös, hygienisch, widerstandsfähig, frei formbar und äusserst altersbeständig. Einfach gesagt: Beim Material VIT-TECH wird dem Stahl ein schützend-glänzende Glasschicht verpasst. Optisch kommen die Stücke der Kollektionen BLOCK und INSIDE von COSMIC also daher wie reguläre Keramikbecken, jedoch sind sie es nicht. Doch nicht nur Fans von technologischer Innovation kommen hier auf ihre Kosten: Die Stücke sind zurückhaltend modern, jedoch tadellos designt.

COSMIC

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17. März 2011

ISH 2011 | Trend: Technik

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Eingetragen von: Erneste Appell

Alle zwei Jahre treffen sich an der Frankfurter Messe ISH alle Produzenten von Rang und Namen aus den Branchen Sanitär, Heizung und Klima um sich in einer von Sonderschauen, Vorträgen, Wettbewerben und Preisverleihungen begleiteten Atmosphäre aneinander zu messen, sich auf die Finger zu schauen und natürlich auch: um Geschäfte zu machen. Diesmal sind es ganze 2'355 Aussteller aus folgenden vier Teilbereichen:

- Gebäude- und Energietechnik / Erneuerbare Energien
- Klima-, Kälte- und Lüftungstechnik
- Welt der Installationstechnik
- Erlebniswelt Bad

Entsprechend dem Designfokus dieses Blogs interessiert hier natürlich primär die 'Erlebniswelt Bad', doch kann sich das Sanitärdesign schon seit einigen Jahren - dank 'ecological awareness' - dem technischen Aspekt der verwandten Branchen nicht entziehen. Seit längerem ziehen die Hersteller schon am Strang des Wassersparens, der Verwendung nachhaltiger Materialien mit tiefer grauer Energie und dergleichen. Doch wer glaubt, dieses global-ökologische Bewusstsein hinge mit LowTech und Birkenstocksandalen zusammen, irrt. Ein klarer Trend hin zu immer mehr Technik und Elektronik im Badezimmer ist festzustellen.

 

Die Toilette wird zunehmend zum HighTech-Objekt. Als Geberit vor drei Jahren die AquaClean-Toiletten lancierte und der japanische Washlet-Riese Toto zeitgleich in den europäsischen Markt einstieg, war dies eine klare Offensive. Mittlerweile versucht fast jeder grössere Hersteller der Branche, sich ein Stück des Kuchens zu sichern und neben der reinigenden Wasserdusche werden hier Fernsteuerung und die Speicherung persönlicher Einstellungen geboten, ebenso pulsierende Wassermassagen und Geruchsneutralisation mittels Aktivkohlefilter. Interessant ist, dass sogar Design-Altmeister Phlippe Starck mitmischt und für Duravit das SensoWash kreiierte. Als Aufsatz, der jedoch bloss mit einer Duravit-Toilette funktioniert, stellt sich das Konzept jedoch selbst in Frage.

HighTech gibt es auch beim Duschkopf. Der Hersteller Lavaqua hat sich gar komplett dem Thema 'digital showerheads' verschrieben und so haben deren Produkte mit dem gemeinen Duschkopf wenig gemein. Ein pulsierender Wasserauslass massiert den Kopf, dazu kommen die 'full body surround combo', diverse Spa-Programme und ein integrierter Timer.

Auch der Spiegel, diese vermeintlich einfache Glasfläche, wird generalüberholt und upgedatet. Roca bietet mit dem InnovaRadio einen Spiegel mit integrierter Beleuchtung, Entnebler und Radio. Zudem lässt sich der MP3-Player anhängen und in der Ecke werden Uhrzeit und Raumtemperatur digital angezeigt. Selbstverständlich geschieht die Steuerung per Touch.

Gut möglich, dass die Klangqualität des Spiegelradios den wahren Geniesser im Badezimmer nicht zu befriedigen vermag. Hier schafft Artiqua mit der Kollektion Dimension 115 Abhilfe. Bislang gibt es lediglich Bildmateiral zu den zwischen den Schubladen erleuchteten Schränken doch auf der ISH konnte man bereits den Spiegelschrank mit integrierten BOSE-Lautsprechern sehen. Das dürfte selbst für den morgendlichen Hardrock-Fan im abgelegenen Loft reichen.

Und wer dann noch nicht genug Technik um sich hat, sei versichert, dass dies bloss eine kleine Auswahl des Gesehenen war und vieles kommt erst in Kürze auf den Markt und auch die Hersteller-Homepages. Besonders freue ich mich hier auf das Waschbecken vom asiatischen Hersteller Huida. Dank Magnetismus schwebt eine Art rotierender Kreisel über dem mittigen, springbrunnengleichen Wasserauslass und sobald man diesen wegbewegt, sprudelt das Wasser. Technische Mystik bald im Handel!

Doch auch hier ist natürlich Elektrizität vonnöten. Und so interessant diese TechnikGadgets auch sind, fragt sich zum einen, ob man wirklich an so vielen Orten im Badezimmer elektrischer Funktionen bedarf und zum anderen scheint sich die selbsternannte Green- und Blue-Ecology-Branche bezüglich der Elektrizität ein wenig gar frei zu fühlen. Nichtsdestotrotz: Ein Trend ist geboren.

ISH

Geberit Aqua Clean

Roca InnovaRadio

Artiqua Dimension 115

Lavaqua

Huida

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28. September 2010

Avantgarde?

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Eingetragen von: Erneste Appell

Der Begriff 'Avantgarde' kommt aus dem Französischen und steht also für 'Vorhut'. Doch auch wenn Presse und Hersteller ihre Produkte mit diesem und anderen Schlagwörtern an den Mann bringen wollen und müssen, so ist eine derart revolutionäre Innovation im Design doch selten. Abgesehen davon ist sie oftmals auch gar nicht nötig, wie die zwar als Avantgarde betitelte Badewannenserie von Kaldewei zeigt. Bei den Objekten arbeitete das Team von Phoenix Design stattdessen mit bewährten Werten. Abrundungen statt scharfen Kanten, ein schmaler Rand statt einem monolithischen Körper und eine tiefe, langgestreckte Proportion statt einer plumpen Kiste von 180x80x60 cm - und wer bitteschön braucht hier noch die Avantgarde?

Kadewei Avantgarde

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12. März 2009

ISH: KWC ONO touch light

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Eingetragen von: Erneste Appell

Einer der auffallendsten Trends im Armaturendesign schien der zunehmend technologische Aspekt zu sein, von selbstreinigenden Geräten, über die sich selbst und den Menschen reinigende Toilette und die Wasserspar-Düse bis zur Halogenlampe im Düsenkopf, war so einiges zu sehen. Einige der interessantesten Produkte dieser Art dürften der KWC ONO touch Serie angehören. Das hier abgebildete Modell, touch light, lässt nach einmaligem Antippen des Kopfes kaltes Wasser strömen, bei zweimaligem Tippen kommt lauwarmes Wasser und bei dreimaligem Tippen warmes Wasser. Der Lichtring leuchtet demensprechend blau, orange oder rot und wenn die touch light fünf Sekunden am Stück gedrückt wird, so schaltet sich der automatische Reinigungsmodus ein und der Ring leuchtet grün.

Was vielleicht etwas nach Weltraum klingt und für den ein oder anderen die Assoziation der totalen Technologisierung des Alltags weckt, ist in Wahrheit äusserst simpel. Die Bedienung ist leicht, das Leuchten dezent und das Design überzeugt durch seine Einfachheit. So konnten die zwei Zylinder, von jeglicher Bedienungsapparatur befreit, denn auch den reddot design award 2008 gewinnen und sind für den Designpreis 2009 nominiert. Und die Kombination von klarer Form und bedienbarer technologischer Neuerung wird sie wohl zum heissen Anwärter machen.

Und wer hat's erfunden? Die Schweizer...

 KWC

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11. März 2009

Badgeflüster in Frankfurt

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Eingetragen von: Erneste Appell

Gestern morgen um 10 Uhr wurde unter grossem Applaus die 50. ISH eröffnet, die Weltleitmesse Erlebniswelt Bad - Gebäude-, Energie-, Klimatechnik - Erneuerbare Energien und die nächsten Tage präsentiert sich hier alles, was weltweit von Rang und Namen ist im Bereich von Sanitär- und Gebäudetechnik. Fast 2400 Aussteller auf 250'000 Quadratmetern, jede Menge Neuheiten und ein umfassendes Rahmenprogramm fokussierend auf die lebensnotwendigen und beschränkten Ressourcen Wasser und Energie machen die Messe, die sich einst schlicht Interklo nannte, zu einer spannenden Schnittstelle verschiedener Branchen.

Einen Tag haben wir die Messe besucht und neben vielen toll designten Stücken auch die ein oder andere technologische Innovation entdeckt. Offenbar griffen die Fachverbände, welche an der Messe extrem präsente Nachhaltigkeitskampagnen lanciert hatten, Themen auf, welche in der Branche längst wichtige Schlagwörter geworden sind. Man hat offenbar begriffen, dass sich Ökologie und Design nicht ausschliessen müssen und der Green Market Bonus, welcher etwa im Bereich von Kosmetika ein nicht mehr von der Hand zu weisendes Kriterium beim Kaufsentscheid darstellt, zunehmend auch im Badezimmer ein Faktor wird.

Kurzum: In den nächsten Tagen und Wochen ist an dieser Stelle mit vielen spannenden Beiträgen zu rechnen, von kleinen Firmen mit ausgefallenen Produkten, welche wir entdeckten und vorstellen möchten bis hin zu den Innovationen der Branchenleader und designprämierten Neuheiten. Viel Spass!

... und wer sich jetzt schon interessiert und gerne selbst stöbern möchte: Am Samstag ist die Messe auch für Privatpersonen geöffnet.

 

Bewertung: 4.2 von 13 Benutzern

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