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7. Februar 2014

Das alt-neue Fünfeck

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Eingetragen von: Erneste Appell

Bei der Armaturenkollektion Park nahm der Hersteller Newform keine neue Form, sondern das reguläre Pentagon zum Ausgangspunkt seiner Überlegungen. Aus der elementaren Form entwickelte er eine zweigriffige Steuerung - ein traditionelles Motiv - die doch modern wirkt. Ein luxuriöser Hauch weht und doch sind die Stücke reduziert genug, um auch im zeitgenössischen Bad zu funktionieren. Eine Grundform, ein Bein in der Tradition, eines in der Gegenwart: offensichtlich ein gutes Rezept für gelungenes Design!

Newform Park

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3. Februar 2014

Geschliffenes Werkstück

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Eingetragen von: Erneste Appell

Metall begegnet man im Badezimmer ständig bei Armaturen, Handtuchstangen und -haken. Metallene Waschbecken dagegen sind ungewöhnlich und finden sich bloss in hochtechnologischem Ambiente, beispielsweise in Flugzeugen. Der US-amerikanische Hersteller Neo Metro ist gesamthaft dem HighTech-Design mit den dominanten Materialien Stahl und Glas zuzuordnen und so erstaunt es kaum, dass er eine Badewanne aus Chromstahl führt. Die Tub Double Wall ist aus einem Stück gefertigt, blank poliert und - der Name sagt es - doppelwandig ausgeführt. Die isolierende Luftschicht hält das Wasser lange warm und spezielle Ablauf- und Überlauftechniken sind nahezu unsichtbar. All dies ist clever, doch wirkt Stahl kühl und sollte deshalb bei einem Objekt dieser Grösse eher in warmer und natürlicher Umgebung platziert werden - beispielsweise mit Naturstein oder Holz kombiniert.

Neo Metro Tub Double Wall

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28. Januar 2014

Nostalgie oder Zeitlosigkeit?

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Eingetragen von: Erneste Appell

Die Kollektion Epoca von Mamoli tritt mit hohem Anspruch an. Dem Wunsch nach Sicherheit in einer rasant entwickelten Moderne soll sie entsprechen, Bekanntes evozieren, Zeitlosigkeit verkörpern. Tradierte Formen und Materialien mit modernisierter Technik bilden hierzu die nicht unbedingt neue, aber gekonnt umgesetzte Strategie. Ob in Chrom, Gold, Bronze, Kupfer oder Messing, die Armaturen  überzeugen durch ergonomische Formen und bewusst gesetzte Farbakzente. Accessoires wie Seifenspender, Zahnputzbecher oder Handtuchhalter runden die Kollektion ab.

Mamoli Epoca

Bewertung: 3.0 von 5 Benutzern

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10. September 2013

Fliesenschmuck

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Eingetragen von: Erneste Appell

Majolika ist der kunstwissenschaftliche Begriff für die oftmals farbig bemalte, zinnglasierte italienische Keramik des Quattrocento und Cinquecento. Der Begriff leitet sich vom Wort Maiolica ab, der altitalienischen Bezeichnung für die Mittelmeerinsel Mallorca - die damals nicht als Teutoninegrill, sondern als spanisch-maurischer Ableger mit höchster Keramikkultur bekannt war und in weite Teile Europas exportierte. Später wurde dieser Begriff für die Exportware auf die in Italien entwickelten Produkte übertragen - ein eindrucksvolles Beispiel für die beginnende Renaissance, die sich viele kulturelle Praktiken in sämtlichen Künsten zu eigen machte und weiter zu entwickeln wusste.

Der Kulturtransfer geht nun in die nächste Runde, denn der britische Hersteller world's end tiles, hat die Fliesenkollektion Maiolica entworfen, eine Serie in vier Formaten (152x152 mm, 152x76 mm, 150x150 mm, 50x50 mm), wovon sich jeweils zwei miteinander kombinieren beziehungsweise verweben lassen. In gold, silber, weiss und schwarz sind diese erhältlich, wobei letztere beiden auch als Variante deco erhältlich sind, wo die typisch für Majolika glänzende Fläche mit einem floralen Relief überzogen ist.

world's end tiles Maiolica

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6. September 2013

Plastisches «cairo pattern»

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Eingetragen von: Erneste Appell

Daniel Ogassian ist ein Mann mit einer ganz eigenen Vision. Er geht vom Kleinen aus, vom Ornament oder dem Teil eines Musters und versucht, hieraus Neues zu kreieren. Mit Erfolg! Grossen Gefallen findet er offenbar am sogenannten «cairo pattern», welches vielen seiner Entwürfe zu Grunde liegt. Ein klar definiertes Fünfeck mit zwei längeren und drei kürzeren Seiten kann hier endlos aneinandergereiht werden, sodass optisch stets Vierergruppen entstehen, die ein Sechseck mit vier langen und zwei kurzen Seiten ergeben. Diese überlagern sich stehend und liegend - ein interessantes und sehr elementares Muster, das als Pflastersteine viele Gassen und Plätze der ägyptischen Hauptstadt Kairo bedeckt.

Das Muster ist alt und bloss der Startpunkt des Designs. Ogassian entwickelte aus der Geometrie des Kairo-Fünfecks die Fliese Penta 3D. Sie verfügt über akzentuierte Fugen, die durch die Plastizität der Fliese selbst noch besser zur Geltung kommen. Da diese am Rand höher ist, zeichnet sich ein interessantes Spiel von Licht und Schatten auf der matt glänzenden, seidengrauen Keramik ab. Die Fliese ist übrigens auch als Betonfliese erhältlich - in jedem Fall sollte man sich jedoch vor einem total bekleideten Raum hüten, der unruhig wirken würde und allenfalls eine der Wände bedecken. Diese jedoch wäre ein absoluter Hingucker im Badezimmer und am Besten zu kombinieren mit einer zurückhaltend und simpel geformten Ausstattung.

 

OGASSIAN PENTA 3D

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23. Juli 2013

Objekt(e) der Woche: Ceramica Sant'Agostino FLEXIBLE ARCHITECUTRE by Philippe Starck

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Eingetragen von: Erneste Appell

«Irgendwann habe ich entdeck, dass man der Fuge Geltung verschaffen kann, auf einer Seite, zwei Seiten, vier Seiten, um ein innovatives architektonisches Thema zu kreieren.»

Dies sind die Gedanken Philippe Starcks, eines der bekanntesten Designer unserer Zeit, zur Fliesenkollektion FLEXIBLE ARCHITECTURE. Für die italienische Ceramica Sant'Agostino hat er eine Vielzahl von Fliesen entworfen - mit verschiedenen Farben, matt oder glänzend oder aus Chrom (siehe zweitunterstes Bild). Die Idee dahinter ist so einfach wie einleuchtend: In der Gegenwart, die das Stromlinienförmige und Fugenlose, das glatt Fliessende zelebriert, setzt er auf die Kraft des Fügens. Das Ordnende der Teile ist dabei der hauptgedanke, wobei diese Teile klar hervortreten und keine vermeintlich glatte Fläche bilden. So gibt er den (Innen-)Architekten letztlich ein vielseitiges Instrumentarium in die Hände: Es lassen sich haptisch-plastische Strukturen bilden und Akzente setzen, wobei die Möglichkeiten schier unbegrenzt sind.

Ceramica Sant'Agostino - Flexible Architecture by Philippe Starck

Bewertung: 2.3 von 9 Benutzern

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24. Mai 2013

Kreiselschale

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Eingetragen von: Erneste Appell

OGGI Beton ist ein deutscher Hersteller von Betonprodukten, darunter Sitzbänke, Schalen, Wasserspiele, Tische, Schriftplatten, Pflanzentöpfe, Küchenplatten - und Waschtische für das Badezimmer. Diese tragen stets japanische Namen und kommen oftmals grau und rechtwinklig daher. Anders Kumiko, das einfachste Stück im Angebot: Die halbkreisförmige Schale von 35 oder 48 Zentimetern Durchmesser sieht aus wie ein stehengebliebener Kreisel und ist geneigt perfekt nutzbar. Die verschiedenen Farben wecken dabei vor allem in polierter Ausführung die Assoziation zu Naturstein - Beton mal anders!

OGGI Beton Kumiko

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12. April 2013

Ein Fisch namens ..

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Eingetragen von: Erneste Appell

.. Wanda! Und wieder hat dieser Name eines Sanitärobjekts wenig mit dem Objekt selbst zu tun. Vom Fisch über das Meer bis zum fliessenden Wasser lässt sich immerhin ein inhaltlicher Bogen in die Welt des Badezimmers schlagen. Aber wie stellt man sich eigenlich einen Fisch namens Wanda vor? Dem Namen nach wohl eher als Flunder oder als dicker Backfisch denn als formschöner, blitzschneller Merlin oder Hecht. Demgegenüber ist die Badewanne Wanda jedoch ein fraglos geräumiges aber in erster Linie zartes und fast zerbrechliches Objekt. Das glänzende Weiss des polierten Mineralwerkstoffs unterstützt diese Feinheit. Die grösste Designleistung von antoniolupi liegt jedoch in der ausbalancierten Form zwischen geraden und fliessend gekurvten Kanten, zwischen weicher und organischer Rundung und modernem und eckigem Minimalismus. Eindrücklich gelingt dies vor allem im Bezug auf die Assymmetrie der Wanne, die ihr eine für Badewannen ungewohnte Ausrichtung zur Seite hin gibt. Zwar kann der Badende angenehm hoch zurücklehnen, sogar zur Seite hin, doch bleibt er stets im Raum und richtet sich zu diesem - vorausgesetzt man platziert das gute Stück nicht verkehrt im Raum. Dies alles erinnert an eine nasse, weisse, harte und moderne Form seitlicher Chaiselongues - und ist daher hochgradig gelungen!

antoniolupi WANDA

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11. April 2013

Gegensätze, Anziehung, Polarität

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Eingetragen von: Erneste Appell

Die abgebildete Kollektion um ein formschönes Waschbecken von Ammonitum trägt den klangvollen Namen Gemini F. Nun ist Gemini zwar eines der weniger bekannten Sternbilder in Schlaufenform, jedoch sind die zwei benachbarten Sterne am Scheitel dieser Schlaufe namens Castor und Pollux weltberühmt. Es gibt sie nicht nur als Sterne, sondern auch als Alpengipfel oder als Frankfurter Hochhauspaar. Und dahinter steht die griechische Mythologie! Castor und Pollux, auch als Dioskuren bezeichnet, sind ein Brüderpaar und gelten als Stolz der kriegerischen Stadt Sparta. Innerhalb dieses griechischen Männerkults leuchtet diese Verehrung ein angesichts eines Zwillingsbruders, der für den anderen die von Vater Zeus verliehene Unsterblichkeit aufgibt.

Wieso die Kollektion nun Gemini F heisst, bleibt schleierhaft. Denn zwar verbindet sie geschwungene, skulpturale Formen mit Kanten und geraden Flächen, dunkelstes Holz mit weissem Lack sowie matte und hochglanzpolierte Flächen - doch stehen die Gemini-Zwillinge keineswegs als Gegensätze in der Mythologie. Und auch mit den Nachwehen des Jugendstils in den späten 1930ern, auf welche sich die Kollektion laut Hersteller beruft, hat die dezidiert moderne, wenn auch schwungvolle und elegante Formensprache wenig gemein. Sei's drum, was zählt ist: Die Stücke sind so schön wie der Name Gemini und die griechische Geschichte der Bruderliebe.

Ammonitum Gemini F

Bewertung: 3.0 von 2 Benutzern

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9. April 2013

Objekt der Woche: Alegna laguna spa

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Eingetragen von: Erneste Appell

Wer hat's erfunden? Die Schweizer!

Weder haben die Schweizer die Badewanne erfunden, noch das Holz. Die Firma Alegna weiss dennoch beides innovativ zu verbinden. In der 1600-Einwohner-Gemeinde Schlatt an der süddeutschen Grenze wird höchste Handwerkskunst geboten: Standardmässig verarbeitet der Hersteller Wenge, Nussbaum, Mahagoni, Birnbaum, Iroko und Eiche, jedoch können weiter Holzarten auf Wunsch verarbeitet werden - vorausgesetzt sie sind umweltzertifiziert erhältlich. Denn die nachhaltigen Schweizer machen diesbezüglich keine Kompromisse.

Dem hochwertigen Werkstoff entspricht eine aufwändige Verarbeitungstechnik: Ausgesucht Holzfurniere werden unter hohem Druck zusammengepresst und vollständig mit Harz durchtränkt, was Absplitterungen und ein Vollsaugen des Holzes mit Wasser verhindert. Ausserdem verleiht diese Technik dem Holz einen wunderschönen Glanz, der an luxuriöse Holzinterieurs aus Segelyachten erinnert.

Das Schmuckstück unter den Schmuckstücken ist die laguna spa, eine freistehende Wanne mit den grosszügigen Aussenmassen von 240 x 146 x 62 Zentimetern. Einerseits lässt sich deshalb komfortabel zu zweit baden, andererseits gibt es Platz genug für einen kräftigen Wannenrand. Doch ist dieser nicht blosses Design: In der kräftg dimensionierten Wanne ist eine doppelwandige Konstruktion verborgen, innerhalb derer das  Wasser zwischen den Steinen hindurch abfliesst. Diese an Infinity-Pool erinnernde Überlauftechnik hat den unschlagbaren Vorteil, dass die Wanne randvoll gefüllt werden kann - Nacken und Hinterkopf können in diesem Falle also mitbaden.

Alegna laguna spa

Bewertung: 1.9 von 42 Benutzern

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