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17. April 2014

Aus der alten Welt

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Eingetragen von: Erneste Appell

Selbst die nostalgischen Grand-Hotel-Armaturen stören das Bild, denn die Badewanne Old World von Stone Forest scheint eher aus römischer Kaiserzeit oder dem antiken Griechenland zu stammen. Klassische Elemente wie die profilierte Basis und der akzentuierte Rand verbinden sich mit einer dynamisch nach aussen ansteigenden Form und kräftigen Proportionen. Hier geht es um steinerne Dauerhaftigkeit, eine solche Wanne wird nicht nach Tagesstimmung verschoben. Die Materialwahl ist ebenfalls klassisch, man könnte sagen erwartbar. Neben weissem Carrara-Marmor, Sandstein, cremfarbenem Papiro und römischem Travertin überraschen einzig der wahlweise honig- oder mehrfarbige Onyx. Aber nun her mit den Nymphen, die warme Milch aus den Amphoren schütten!

Stone Forest – Old World Bathtub

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10. April 2014

Geschwungene Gradlinigkeit

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Eingetragen von: Erneste Appell

Der deutsche Armaturenhersteller Steinberg ist eher bekannt für kantige Entwürfe oder im frühmodernen Stile gebogene Metallrohre. In jedem Falle ist das Design meist kubsch und minimalistisch. Einen etwas anderen Weg beschreitet nun die Serie 180. Der Hersteller selbst spricht von «geschwungener Geradlinigkeit» und meint damit die Verbindung von geraden Linien und mondartigen Schwüngen, welche die Armaturen selbst und ihre Mischer auszeichnen. Gelungene, kräftig beginnende und sich verjüngende Objekte!

Steinberg Serie 180

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4. April 2014

Muskulös

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Eingetragen von: Erneste Appell

Oftmals wirken geschwungene Formen eher weich, man könnte sagen weiblich, denn sie gehen oft mit filigranen Volumen einher. Anders die Kollektion Duemilasete von SIMAS. Die kräftigen Schwünge, man könnte sie männlich-muskulös nennen, umspielen massige Körper. Sie wirken aufgeblasen, wie unter Spannung, und stehen somit präsent im Raum. Es ist eine einfache Weisheit, aber: Man sollte sie dementsprechen mit feinem Mobiliar und filigranen Accessoires ergänzen!

SIMAS Duemilasette

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6. Februar 2014

Emotion?

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Eingetragen von: Erneste Appell

Der italienische Hersteller NEUTRA nennt seine Kollektionen zen, essential, harmony, energy, purity, vitality oder elegance. Nette aber letzlich nichtssagende Begriffe. Die hier abgebildete Kollektion trägt den Namen emotion und auch daraus lässt sich wenig schliessen - denn es gibt bekanntlich gute und schlecht, intensive und weniger  intensive, offen gezeigte und verborgene Emotionen. Das Wort Farbe ist schliesslich auch keine Farbe. Um was für eine Emotion es sich bei der Kollektion handelt, ist wohl auch egal. Mit Sicherheit handelt es sich aber um eine positive und ruhige Emotion - denn die Linien sind sanft geschwungen, die Kanten abgerundet und das Material ist matt verarbeitet. Entspannt? Zufrieden? Glücklich? Schön gestaltet!

NEUTRA > emotion

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17. Januar 2014

Baden wie die Römer ...

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Eingetragen von: Erneste Appell

... verspricht der Hersteller MAAX mit der Badewanne Roman F und ausserdem: neuste Erkenntnisse der Massagetechnologie, Einfachheit und Majästetik, klassische Schönheit und traditionelle Eleganz, Kultiviertheit ...

Ebenso schwulstig wie die Worte der PR-Abteilung ist auch die Badewanne selbst. Die Reminiszenz an altes Formenvokabular ist offensichtlich und brav eingehalten ist die Dreiteilung von Sockel, Hauptteil und Abschlussrand. Doch irgendwie wirkt das gute Stück etwas gar kräftig und schwer, lässt die beschwingte Leichtigkeit des Römerlebens vermissen. Zweifelsohne repräsentativ, aber auf der Kippe zum Protz!

Maax Roman F

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17. Dezember 2013

Objekt der Woche: Kludi Amba

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Eingetragen von: Erneste Appell

«Sie ist eine Schönheit: Klare, ruhige Konturen verbinden sich mit geschmeidigen, soften Flächen. Das Wasser fließt wunderbar sanft, jede Berührung wird zum sinnlichen Erlebnis. Noch nie strahlte eine Armatur so viel emotionale Ästhetik aus.» Wir kennen solche Sätze aus den PR-Abteilungen der Sanitärhersteller. KLUDI hat sich für die Armaturenkollektion AMBA diesbezüglich ordentlich ins Zeug gelegt und sogar eine eigene Homepage aufgeschaltet. Was steckt dahinter?

Eine einfache Idee: Sanfte Kurven umreissen die Armaturen ohne Ecken und Kanten nach dem Motto «weniger ist mehr». Der Hebelmischer ist Teil der gesamten Form, kein kreisrundes Metallstück dient dem Wasserauslass, dieser ist integriert.  Das ist einfach, zurückhaltend elegant und der Reinigungsarbeit zuträglich. Dank SoftFlow-Technik wird zudem Wasser und somit Energie zur Warmwasser-Aufbereitung gespart. Begleitet wird die durch und durch gelungene Kollektion von diversen Accessoires, welche die stromlinienförmige Sprache der Armaturen weiterführen. Haken, Griffe und die Halter von Porzellaneinsätzen sind verchromt.

Kludi Amba

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16. Dezember 2013

1X Dynamik

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Eingetragen von: Erneste Appell

Der deutsche Hersteller Kanera aus Ahlen bei Münster hat ein kleines aber feines Sortiment aus bewegt geformten Stücken. Hier im Bilde das Waschbecken 1x, das an eine Windhose oder ein eingefrorenes, reissendes Wasserloch erinnert. Die dynamische Form im klaren Rechteck ist entweder mit Loch für eine Standarmatur erhältlich oder unversehrt für eine Wandarmatur.

Kanera 1X

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5. Dezember 2013

Natur + Mensch = Kultur

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Eingetragen von: Erneste Appell

Kultur als das Menschgemachte ist das Gegenteil von Natur. Dass sie dennoch zu weiten Teilen von der Natur inspiriert ist, versteht sich von selbst. So kann man in den Ametis-Wasserhähnen von GRAFF leicht kräftige Schilfhalme oder Wellen erkennen. Diese Bilder hatte Davide Oppizzi von DCUBE fraglos im Kopf, doch hat er sie formalisiert und geometrisiert, um schlussendlich zu hochmodernen, frei geformten Armaturen zu gelangen. Kultur und Hightech, denn die Hähne steuern sich über einen Mini-Joystick und zeigen die Wassertemperatur als Leuchtring an, der seine Farbe von rot bis blau verändert.

GRAFF Ametis

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28. November 2013

Objekt der Woche: COTTO Himmapan

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Eingetragen von: Erneste Appell

Wie gestern dargelegt, werden Ornamente im zeitgenössischen Design häufig unreflektiert verwendet. Die heisst natürlich weder, dass sich kein Designer ernsthaft mit Musterbildung und ihrem kulturellen Hintergrund beschäftigen würde, noch heisst dies, dass Referenzen in die Vergangenheit nicht stattfänden. Dies kann verschiedentlich passieren und interessant sind oftmals entfernte Kulturen, die wesentlich bildhafter denken als unsere amerikanisiert-westliche - Thailand zum Beispiel: Beim Hersteller COTTO dient denn auch nicht ein Wasserfall, ein Fels oder eine Welle als Inspiration für einen Wasserhahn, sondern vogelähnliche Kreaturen aus Himmapan, einem vorzeitlichen Wald der Hindu-Mythologie. Die verschiedenen Stücke sind aus Zink, Blei, Cadium und Kupfer und ihre Patina repräsentiert «die Urtümlichkeit der menschlichen Seele». Dergestalt verbinden sie alten, südostasiatischen Glauben mit modernem Handwerk. Einen Wasserhahn (oder einen dreiteiligen Duschkopf) so zu gestalten mag sinnlos sein, doch die Geschichte dahinter ist ebenso schön wie der Wasserhahn selbst - der übrigens auch ohne Savovski-Kristalle (wie im mittleren Bild gezeigt) erhältlich ist.

COTTO > Series > Himmapan

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23. November 2013

Eine Welle, zwei Wellen, drei Wellen ...

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Eingetragen von: Erneste Appell

... und dann? Noch mehr Wellen! In der Tat herrscht Hochkonjuntur bei organischen Objekten, die von Wellen, Wasserfällen und Dünen inspiriert sind. Der italienische Hersteller Il Bagno Bandini liefert hier seinen Beitrag, gewohnt in schwarz oder weiss, doch eine Sache ist anders: Im Gegensatz zu komplett freien Formen, ist OCEAN ein organisches Waschbecken in einer kubischen Form. Diese lässt sich an sowohl an der kurzen als auch an der langen Seite spiegeln, sodass sich aus einzelnen Wellen ein wahres Meer zusammenfügen liesse. Schon als Reihe wirkt dies attraktiv, doch in zwei Dimensionen gestaffelt und aus der Decke mit Wasser versorgt, ist OCEAN ein wahrer Hingucker!

Il Bagno Bandini OCEAN

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