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17. April 2014

Aus der alten Welt

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Eingetragen von: Erneste Appell

Selbst die nostalgischen Grand-Hotel-Armaturen stören das Bild, denn die Badewanne Old World von Stone Forest scheint eher aus römischer Kaiserzeit oder dem antiken Griechenland zu stammen. Klassische Elemente wie die profilierte Basis und der akzentuierte Rand verbinden sich mit einer dynamisch nach aussen ansteigenden Form und kräftigen Proportionen. Hier geht es um steinerne Dauerhaftigkeit, eine solche Wanne wird nicht nach Tagesstimmung verschoben. Die Materialwahl ist ebenfalls klassisch, man könnte sagen erwartbar. Neben weissem Carrara-Marmor, Sandstein, cremfarbenem Papiro und römischem Travertin überraschen einzig der wahlweise honig- oder mehrfarbige Onyx. Aber nun her mit den Nymphen, die warme Milch aus den Amphoren schütten!

Stone Forest – Old World Bathtub

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13. März 2014

Objekt der Woche: Royal Botania E-Z

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Eingetragen von: Erneste Appell

«Just take it E-Z» frohlockt der Hersteller und verkündet selbstbewusst, dass es nicht einfach sei, eine Hängematte kompakter zu machen, sehr schwer, sie komfortabler zu machen und unmöglich, sie eleganter zu machen. Und in der Tat: Mit E-Z stellt der Hersteller Royal Botania einmal mehr unter Beweis, dass er formschöne Aussenmöbel entwerfen kann. In diesem Falle handelt es sich um einen clever konstruierten Liegestuhl: zwei untere Druckbögen aus Metall, dazwischen die gespannte Stoff-Fläche in schwarz, grau, beige, orange oder türkis und alles mit gut sichtbaren, beinahe Ingenieurs-konstruktiven Details. Im Stil etwas stark den 1990ern verhaftet, aber trotzdem gut.

Royal Botania E-Z

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7. Februar 2014

Das alt-neue Fünfeck

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Eingetragen von: Erneste Appell

Bei der Armaturenkollektion Park nahm der Hersteller Newform keine neue Form, sondern das reguläre Pentagon zum Ausgangspunkt seiner Überlegungen. Aus der elementaren Form entwickelte er eine zweigriffige Steuerung - ein traditionelles Motiv - die doch modern wirkt. Ein luxuriöser Hauch weht und doch sind die Stücke reduziert genug, um auch im zeitgenössischen Bad zu funktionieren. Eine Grundform, ein Bein in der Tradition, eines in der Gegenwart: offensichtlich ein gutes Rezept für gelungenes Design!

Newform Park

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15. Januar 2014

Les accésoires très chic!

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Eingetragen von: Erneste Appell

Badewannen mit Löwentatzen, Grand-Hotel-artige Wasserhähne und entsprechende Bidets – all das gibt es zur Genüge. Der britische Hersteller Lefroy Brooks liefert die passenden Accessoires. Manches davon erscheint bekannt, etwa der Toilettenrollenhalter oder die Glasablagen. Der Schwammhalter jedoch ist ein filigranes Novum und passt durchaus auch ins moderne Badezimmer.

Lefroy Brooks

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9. Januar 2014

Der Marmorwaschtisch

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Eingetragen von: Erneste Appell

Der bekannteste Marmor überhaupt ist wahrscheinlich der weisse Carrara-Marmor, der nicht nur in der Toskana, sondern seit den Römern weltweit verbaut wurde. In der Antike findet man ihn bei zahllosen Skulpturen und Bauten wie dem Augustusforum oder der Trajanssäule. In der Renaissance verwendeten ihn Grossmeister wie Michelangelo und Raffael für die grössten aller Monumente. Und auch in der neueren Geschichte findet er sich vielfach, von Mussolinis Repräsentationsbauten über das ehemalige World Trade Center bis zum Grande Arche de la Défense in Paris.

Es liegt also nahe für eine italienische Designschmiede, sich am klassisch-opulenten Flair zu bedienen, das weissen Marmor umgibt. So geschehen beim Hersteller kreoo aus Vicenza – jener venezianischen Provinz, in der Renaissance-Architekt Andrea Palladio seine Meisterwerke schuf – der einen komplett marmornen Tisch namens Consolle produziert. Dieser ist auf das Wesentliche reduziert: eine Platte und zwei kräftige Beine, die sie tragen. Auf dem weissen Marmortisch können Waschbecken und dergleichen zu liegen kommen oder man verwendet den Tisch als Schreib- oder Esstisch. Nicht umsonst führt der Hersteller ihn nicht nur in der Kategorie Bad...

kreoo Consolle

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3. Januar 2014

Edles Glas

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Eingetragen von: Erneste Appell

Wer je in einer Wiener Glasmanufaktur war oder alte Kronleuchter betrachtet hat, weiss um die Qualitäten von Glas. Die flache, durchsichtige Fläche des Fensterglases ist die wohl denkbar langweiligste Verwendung eines gestalterisch anspruchsvollen Stoffs, der mit Licht und Reflektion arbeitet. Ein schönes Beispiel für das Badezimmer liefert der Hersteller KOHLER mit dem Waschbecken Briolette. Die von einem facettierten Edelstein inspirierte Form ist ein kleines Kunstobjekt, das stimmungsvoll beleuchtet zum wahren Blickfang avanciert.

KOHLER Briolette

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2. Januar 2014

Agorà

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Eingetragen von: Erneste Appell

Der Name ist Programm: Die Agorà als Versammlungsort und Marktplatz der Griechen ist das Herz der griechischen Kultur, das Fundament abendländischer Lebensweise. Das in der Antike entwickelte, klassische Formenvokabular wurde seitdem oft verdrängt, kam stets wieder und ist vermutlich die Keimzelle jeden zeitlosen Designs. Dies entspricht dem Anspruch des Desingerpaars Ludovica+Roberto Palomba, die für den Hersteller Zucchetti ein Gleichgewicht zwischen Heute und Gestern suchten und die Tradition im Zeichen der Innovation fortsetzen wollten. Ihr Rezept ist denkbar einfach: Die Basis ist eine ordentliche Portion Grandhotel-Biedermeier-Chic. Zu dieser kommen formal beruhigte Details wie die Füsse der stehenden Badewanne als klar erkennbare Abstraktion der altbackenen Löwentatzen. Moderne Materialien wie samtig-matter Silkstone - für die Wanne und das Waschbecken - bilden den runden Abgang der stimmigen Zubehör- und Armaturen-Kollektion.

Zucchetti Agorà

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29. Oktober 2013

Objekt der Woche: GoreDesign «The Spine Sink»

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Eingetragen von: Erneste Appell

Ökologische Herstellungsprozesse, hochwertiges Handwerk und kreative Gestaltung - all das bietet die Beton-(R)Evolution von GoreDesign aus Tempe (Arizona, USA). Das 2004 gegründete Designstudio besteht nach eigenen Aussagen aus einem eingeschworenen Haufen von T-Shirts- und Shorts-Trägern, die aus seelenlosen Anstellungsverhältnissen in Grossunternehmen entkommen konnten, nun fleissig recyceln und gestärkt von Sandwiches und Koffein schöne, funktionale und nachhaltige Kunstwerke schaffen. Offenbar eine erfolgreiche Strategie, denn die Produkte der zufriedenen Weltverbesser können sich sehen lassen. Das Waschbecken The Spine Sink beispielsweise ist ein kräftiger, länglicher Beton-Quader, dessen Wasserablauf als sinusförmig geschwungene, einer Wirbelsäule nachempfundene Linie das glänzende Objekt durchmisst. Wie immer bei erstklassigem Design wurde hier eine denkbar einfache aber clevere Idee mit grossem Können und Liebe zum Detail umgesetzt.

GoreDesign The Spine Sink

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22. Oktober 2013

Jovianisch, ionisch, schön

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Eingetragen von: Erneste Appell

Jovianisch heisst jupiterähnlich und so sind die vier jovianischen Planeten denn auch Jupiter, Neptun, Saturn und Uranus. Diese werden als Gasriesen bezeichnet, weil sie hauptsächlich aus Wasserstoff und Helium bestehen, welche in der Erdatmosphäre zumeist gasförmig anzutreffen sind - bei den jovianischen Planeten handelt es sich jedoch um einen mehrheitlich flüssigen Aggregatszustand.

Warum dieser Exkurs? Ganz einfach: Der Hersteller sustainable solutions benennt eine seiner fluid bathroom-Kollektionen Jovian und wir wollen ergründen, was dahinter steckt. Nun könnte die Namensgebung sich auf den römischen Gottvater Jupiter beziehen und so den Bezug zur Klassik herstellen. Vermutlich haben sich die Designer jedoch leicht im Namen vergriffen und wollten die Kollektion eher Ionian nennen - denn die ionische ist eine der drei antiken Säulenordnungen und eben jene, welche der Hersteller unmittelbar neben seinem Produkt präsentiert.

Die Inspiration scheint unverkennbar: Die Jovian Wasserhähne verfügen über sanfte Schwingungen, kräftige Proportionen und über eine klare Dreiteiligkeit - freilich mit dem Auswuchs des Wasserauslasses - die auch der klassischen Säule zu eigen ist. Formal reduziert, glatt und glänzend bringen sie somit einen Hauch von antikem Flair in das moderne Badezimmer.

fluid bathroom Jovian

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15. Oktober 2013

Designer's Talk: Matteo Thun über das Geberit AquaClean Sela

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Eingetragen von: Erneste Appell

 

Matteo Thun ist als bekannter Designer und Architekt gerade im Sanitärbereich äusserst aktiv und es gibt kaum einen grossen Namen der Branche, der noch keine Kollektion von seiner Feder hat entwerfen lassen. Nun hat auch Geberit gemeinsam mit Matteo Thun ein Produkt lanciert. Sela ist das formal zurückhaltendste der AquaClean-Dusch WCs, sozusagen der Maserati unter den Hightech-Toiletten. Kaum erkennbar ist, dass es neben dem reinigenden Strahl mit körperwarmem Wasser auch über integrierte Benutzererkennung, verschiedene Programme und dergleichen verfügt. Wir sprachen mit Matteo Thun über das puristische Objekt, die Technisierung der Gesellschaft und Gestaltung im Allgemeinen.

Erneste Appell | Design bewegt sich stets zwischen funktionaler Bedürfniserfüllung und künstlerischer Formfindung - wo in diesem Spannungfeld ordnen Sie Ihre Arbeit ein?

Matteo Thun | Bei unserer Arbeit im Produktdesign sind wir immer auf der Suche nach dem Einfachen – nach der Dinghaftigkeit. Wir wollen Produkte entwickeln, die dem Menschen das Leben vereinfachen und technologische Neuheiten darstellen.

EA | Woher kommt Ihre Inspiration? Sind fremde Kulturen, Kunst, Architektur oder Natur die Quellen für neuartige Ideen und Formen? Oder ist es die rationale Welt, beispielsweise Fortschritte in den Materialwissenschaften oder Verarbeitungstechniken, die als Ausgangspunkt dienen, teils alte Aufgaben - etwa den Entwurf eines Tischs oder einer Toilette - überraschend zu lösen?

MT | Die Inspirationen entspringen den unterschiedlichsten Quellen. Unser Studio besteht aus Architekten, Interiordesignern, Produktdesignern und Grafikern, die in einem Miteinander arbeiten. Wir pflegen einen ganzheitlichen Ansatz, die Amerikaner nennen das Holistic Design.

EA | Als Designer sind Sie im Sanitärbereich seit Längerem und für namhafte Unternehmen tätig. Entwerfen Sie stets auftragsbezogen oder gibt es Ideen die unabhängig davon entstehen?

MT | Idealerweise verschmelzen die Ideen mit den Wünschen unserer Kunden. Grundsätzlich setzt aber jede Zusammenarbeit ein tiefes Verständnis für die Marke, eine Analyse der Materialien und der Fertigungstechnologien voraus.

 

EA | Kommen wir zum Geberit AquaClean Sela: Wie schätzen Sie die Entwicklung des Markts für Duschtoiletten in Europa ein? Könnte ein Umdenken einsetzen und das hygienischere Dusch-WC zum Standard im Badezimmer werden?

MT | In unserem Kulturkreis ist ein Dusch WC weitgehend unbekannt und damit auch ungewohnt. Zudem ist Intimhygiene in der westlichen Welt ein Tabu-Thema – man spricht nicht darüber. Das Gefühl von Sauberkeit und Frische nach dem Benutzen eines Dusch WCs überzeugt jedoch – ich denke es ist nur eine Frage der Zeit, bis es im Privathaushalt zum Standard wird. Unser gezielter Einsatz in der Hotellerie beschleunigt die Akzeptanz der Dusch WCs.

EA | Wie stehen Sie der Technisierung der Gesellschaft gegenüber? In der Architektur werden Häuser zunehmend zu ausgeklügelten Maschinen. Ist dies die Lösung für drängende Fragen der Nachhaltigkeit? Auf das Geberit AquaClean Sela bezogen: Welcher Vorteil rechtfertigt, dass diese Toilette nicht nur Wasser, sondern auch Strom verbraucht?

MT | Die Gestaltung von AquaClean Sela reduziert die Technik auf ein absolutes Minimum – es verbraucht nur kleinste Mengen Strom und Wasser und wir sparen Papier – ein schwer zu entsorgender Zellstoff.

EA | Die letzte Frage gilt der konkreten Gestaltung des Geberit AquaClean Sela: Was ist die Grundidee dieses Dusch-WCs, was ist seine Besonderheit und wieso sollte ein potentieller Kunde genau dieses Dusch-WC und kein anderes kaufen?

MT | Die neutrale Beschaffenheit von Form und Funktion des Dusch WCs integriert sich problemlos in jedes Badezimmer und lässt sich ganz unkompliziert kombinieren. Das WC Bidet sieht aus wie eine normale Toilette - kein High Tech, keine auffälligen Besonderheiten. Das neutrale Design macht es dem Benutzer leicht. Er wird diese Toilette ganz selbstverständlich, ganz normal und intuitiv empfinden und benutzen.

 

Geberit AquaClean Sela

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