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10. April 2014

Geschwungene Gradlinigkeit

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Eingetragen von: Erneste Appell

Der deutsche Armaturenhersteller Steinberg ist eher bekannt für kantige Entwürfe oder im frühmodernen Stile gebogene Metallrohre. In jedem Falle ist das Design meist kubsch und minimalistisch. Einen etwas anderen Weg beschreitet nun die Serie 180. Der Hersteller selbst spricht von «geschwungener Geradlinigkeit» und meint damit die Verbindung von geraden Linien und mondartigen Schwüngen, welche die Armaturen selbst und ihre Mischer auszeichnen. Gelungene, kräftig beginnende und sich verjüngende Objekte!

Steinberg Serie 180

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26. März 2014

Objekt(e) der Woche: Samuel Heath Fairfield

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Eingetragen von: Erneste Appell

Die englische Kunst- und Architekturstörmung Arts and Crafts, zu deutsch Kunst und Handwerk, ist ziemlich genau das, was man hinter dem Namen vermuten würde. Ab etwa 1870 ging es den Leuten um William Morris und John Ruskin aber nicht einzig darum, nostalgisch einem obsolet gewordenen Handwerkertum zu frönen. Man wollte zwar Kunst und Handwerk wieder vereinen, dabei aber auch den Schritt in die Industrie schaffen. Die damals aufkommende Maschinenästhetik war das Feindbild und sollte auf eigenem Gebiet geschlagen werden. Der englische Armaturenhersteller Samuel Heath knüpft nun formal an seine heimatländische Tradition an. Mit der Serie Fairfield zeichnet er die fliessenden Linien nach, verwendet urwüchsiges Holz widmet den Details grosse Aufmerksamkeit. Formal zwar etwas beruhigt, fallen vor allem die Armaturen dennoch aus der heutigen Zeit. Das ist gleich doppelt beunruhigend: Denn das ist einerseits nicht, was die Arts-and-Crafts-Bewegung zu ihrer Zeit tat, nämlich den damals neuen, zeitgemässen Ausdruck zu finden. Und andererseits sticht die imitierende Kollektion spielend das meiste heutige Industriedesign aus.

Samuel Heath Fairfield

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20. März 2014

Zeitlos

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Eingetragen von: Erneste Appell

Zeitlosigkeit ist eines jener Wörter, die in der Designkritik ebenso viel verwendet werden wie im Marketing und so ist der Begriff letztlich meist nichtssagend. Beim vorliegenden Wasserhahn, den der italienische Architekt Marco Pisato für Rubinetterie Treemme entwarf, geht es aber um die Zeit ansich. Der filigrane Hebelmischer ruht auf einer zylinderförmigen Basis mit einem schlanken, kubischn Wasserauslass. So erinnert er ein wenig an einen Uhrzeiger in einer Komposition aus elementaren Formen und wird dem Namen des Wasserhahns gerecht: TIME.

Rubinetterie Treemme

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18. März 2014

Inspiration, Unsinn und Schönheit

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Eingetragen von: Erneste Appell

Bei der Armaturenkollektion Titian für Rubinetterie Stella liess sich der Designer Michele De Lucchi von den terrassenartig geschichteten Reisfeldern Asiens inspirieren. Das ist natürlich ein reines Formenspiel, denn weder legt die Funktion des Wasserhahns dies nahe, noch sind die feinen Kanten einfach zu reinigen. Doch Design muss nicht immer sinnvoll und zwingend funktional sein. Manchmal beruht es auf einer sinnlosen Assoziation, einer formalen Analogie und soll nur eines sein: schön.

Rubinetterie Stella > Collections > Titian

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14. März 2014

Wasserhahn from outer space

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Eingetragen von: Erneste Appell

«Trends folgen einander und mischen sich, Mal antworten sie auf den Markt, Mal kreieren sie ihn.»

Selten hat ein Hersteller wahrer über Design geschrieben. Denn fraglos entspricht die Armaturenkollektion PANFILO, die Claudio Papa für Rubinetterie Mariani entworfen hat, weder dem archetypsichen Wasserhahn noch einem neuartigen Bedürfnis, das eine neuartige Form «rechtfertigen» würde. Es ist im Gegenteil: ein freies Formenspiel, das auf dem Markt Aufmerksamkeit erregen soll. Mit kräftigen Volumen und Leerräumen, dem zügigen polyognalen Schnitt und technischen Details wie dem einfahrbaren und schwenkbaren Wasserauslass, ist dies sicherlich gelungen. Das technoide und futuristische Design in schwarz, weiss, chrom, gelb und diversen Kombinationen ist sicherlich nicht jedermanns Sache – aber äusserst konsequent und ein Eyecatcher!

Rubinetterie Mariani PANFILO

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6. März 2014

Zwei in einem

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Eingetragen von: Erneste Appell

Regenwaldduschen sind oftmals sehr auffallend geformt. Aus grossen Mündern ergiesst sich der Schwall. Ramon Soler zeigt, dass es auch anders geht und kombiniert eine gewöhnliche und eine Schwalldusche im simplen Element RLC2. Das einfache Eckprofil ist vorne abgerundet und mit Düsen versehen, dahinter liegt  - ganz unauffällig - ein schmaler Schlitz für das grosse Wasser. Sehr dezent, sehr gelungen!

Ramon Soler RLC2

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7. Februar 2014

Das alt-neue Fünfeck

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Eingetragen von: Erneste Appell

Bei der Armaturenkollektion Park nahm der Hersteller Newform keine neue Form, sondern das reguläre Pentagon zum Ausgangspunkt seiner Überlegungen. Aus der elementaren Form entwickelte er eine zweigriffige Steuerung - ein traditionelles Motiv - die doch modern wirkt. Ein luxuriöser Hauch weht und doch sind die Stücke reduziert genug, um auch im zeitgenössischen Bad zu funktionieren. Eine Grundform, ein Bein in der Tradition, eines in der Gegenwart: offensichtlich ein gutes Rezept für gelungenes Design!

Newform Park

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28. Januar 2014

Nostalgie oder Zeitlosigkeit?

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Eingetragen von: Erneste Appell

Die Kollektion Epoca von Mamoli tritt mit hohem Anspruch an. Dem Wunsch nach Sicherheit in einer rasant entwickelten Moderne soll sie entsprechen, Bekanntes evozieren, Zeitlosigkeit verkörpern. Tradierte Formen und Materialien mit modernisierter Technik bilden hierzu die nicht unbedingt neue, aber gekonnt umgesetzte Strategie. Ob in Chrom, Gold, Bronze, Kupfer oder Messing, die Armaturen  überzeugen durch ergonomische Formen und bewusst gesetzte Farbakzente. Accessoires wie Seifenspender, Zahnputzbecher oder Handtuchhalter runden die Kollektion ab.

Mamoli Epoca

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17. Dezember 2013

Objekt der Woche: Kludi Amba

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Eingetragen von: Erneste Appell

«Sie ist eine Schönheit: Klare, ruhige Konturen verbinden sich mit geschmeidigen, soften Flächen. Das Wasser fließt wunderbar sanft, jede Berührung wird zum sinnlichen Erlebnis. Noch nie strahlte eine Armatur so viel emotionale Ästhetik aus.» Wir kennen solche Sätze aus den PR-Abteilungen der Sanitärhersteller. KLUDI hat sich für die Armaturenkollektion AMBA diesbezüglich ordentlich ins Zeug gelegt und sogar eine eigene Homepage aufgeschaltet. Was steckt dahinter?

Eine einfache Idee: Sanfte Kurven umreissen die Armaturen ohne Ecken und Kanten nach dem Motto «weniger ist mehr». Der Hebelmischer ist Teil der gesamten Form, kein kreisrundes Metallstück dient dem Wasserauslass, dieser ist integriert.  Das ist einfach, zurückhaltend elegant und der Reinigungsarbeit zuträglich. Dank SoftFlow-Technik wird zudem Wasser und somit Energie zur Warmwasser-Aufbereitung gespart. Begleitet wird die durch und durch gelungene Kollektion von diversen Accessoires, welche die stromlinienförmige Sprache der Armaturen weiterführen. Haken, Griffe und die Halter von Porzellaneinsätzen sind verchromt.

Kludi Amba

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5. Dezember 2013

Natur + Mensch = Kultur

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Eingetragen von: Erneste Appell

Kultur als das Menschgemachte ist das Gegenteil von Natur. Dass sie dennoch zu weiten Teilen von der Natur inspiriert ist, versteht sich von selbst. So kann man in den Ametis-Wasserhähnen von GRAFF leicht kräftige Schilfhalme oder Wellen erkennen. Diese Bilder hatte Davide Oppizzi von DCUBE fraglos im Kopf, doch hat er sie formalisiert und geometrisiert, um schlussendlich zu hochmodernen, frei geformten Armaturen zu gelangen. Kultur und Hightech, denn die Hähne steuern sich über einen Mini-Joystick und zeigen die Wassertemperatur als Leuchtring an, der seine Farbe von rot bis blau verändert.

GRAFF Ametis

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