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8. Januar 2014

Liebliche Moderne

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Eingetragen von: Erneste Appell

Der US-amerikanische Hersteller Lacava führt klar geformte Accessoires, Armaturen, Badewannen, Duschen, Fliesen, Möbel, Toiletten und Waschbecken – kurz: alles was das Badezimmer braucht. Oberstes Credo scheint es dabei zu sein, die Objekte trotz ihrer klaren Form nicht hart erscheinen zu lassen. Sinnliche Materialien wie Holz, sanft abgerundete Ecken und weiche Schwünge stehen fernab eines unterkühlten Minimalismus. Wie die abgebildete Kollektion Aquatre zeigt, geht das Rezept auf!

Lacava > Aquatre

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1. November 2013

Objekt(e) der Woche: Gessi ISPA

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Eingetragen von: Erneste Appell

Generation X war vorgestern, Generation I ist heute. I für Internet. iPhone, iCloud, iMac und nun: iSPA. So zumindest sieht es der italienische Architekt und Industriedesigner Prospero Rasulo, der die gleichnamige Kollektion für Gessi entworfen hat. Schnell merkt man jedoch, dass der Name weniger inhaltlich mit gegenwärtig-digitalen Tendenzen verbunden ist - allenfalls die LED-beleuchtete Subkollektion iSPA PULSE verfügt über ein wenig «Technik» - sondern vielmehr formal. Ganz in weiss und mit weich abgerundeten Ecken ist der Bezug zum Apple-Design offensichtlich. Die Grundidee von kubischen Objekten, die sich nach oben hin verbreitern und eine plane Fläche bilden, wird dabei auch von den Armaturen aufgenommen. Gelungen!

Gessi iSPA

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12. September 2013

Aerodynamik im Badezimmer

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Eingetragen von: Erneste Appell

 

Die Stücke der Kollektion myDay von KERAMAG sehen ein wenig so aus, als hätte eine präzise Analyse im Windkanal ihre Kanten verschliffen und die allfälligen Teile zu einem Ganzen weichgespült. Für kubisch-moderne Puristen könnte dies ein wenig zu unentschlossen sein, zu wenig kantig. Doch nicht jeder ist ein Design-Radikaler und zudem sind nicht alle Formen so 'aerodynamisch' wie die Toiletten (unten). Das Waschbecken etwa überzeugt durch eine gelungene Mischung aus Flächigkeit und Wölbungen, aus geraden Linien und Kurven.

 

 

KERAMAG myDay

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16. August 2013

Objekt(e) der Woche: COSMIC ORGANICS

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Eingetragen von: Erneste Appell

Der Hersteller COSMIC produziert wie viele andere ansehnliche Waschbecken und Badewannen, doch im Bereich der Accessoire-Gestaltung ist er fast allen Konkurrenten überlegen. Schon mehrmals haben wir an dieser Stelle derartige Stücke vorgestellt, diesmal zeigen wir die Kollektion ORGANCIS des Industriedesigners Ricard Ferrer aus Barcelona. Sie spielt mit weichen, abgerundeten aber klaren, unmittelbar erfassbaren Formen und einem Materialwechsel aus Chrom und einem weiteren Material, über welches der Hersteller leider keine Aussagen macht. Es ist jedoch in den Farben schwarz, weiss, Nerz und gebrochenem weiss erhältlich.

COSMIC > Product > Free standing accessories > ORGANICS

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4. Juni 2013

Seht her!

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Eingetragen von: Erneste Appell

Mira nennt der Designer Claesson Koivisto Rune den für SWEDESE entworfenen Spiegel. Dieser besteht aus einer einfachen Platte und einem etwas kürzeren Doppelstandbein, die in Birke, Eiche oder weiss lakiert eine grosse Spiegelplatte tragen. Mit abgerundeten Ecken und an eine Staffelei erinnernd hat dies etwas Künstlerisches und eignet sich somit vorzüglich für das loftig-grosszügige Badezimmer, für die Ankleide oder das Schlafzimmer.

SWEDESE Mira

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10. Mai 2013

Craftmanship Modern ..

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Eingetragen von: Erneste Appell

.. nennen BessamFellows ihren Ansatz, hochwertige Materialien handwerklich zu verarbeiten und dem puristischen Design der klassischen Moderne zu huldigen, ohne retro zu sein. Holz, Messing und Leder sind dabei die meistverwendeten Grundmaterialien, ölen, bürsten und oxidieren die bevorzugten Oberflächenbehandlungen. Die Designschmiede, die aus einem australischen Architekten (Bassam) und einem Creative Director aus der Modewelt (Fellows) besteht, gelangt so zu einfachen und schönen Objekten, die Material- und Konstruktionswahrheit gross schreiben und den sinnlichen Komponenten einen grossen Stellenwert einräumen.

Für das Badezimmer hat die mittlerweile 10jährige Firma bloss eine Kollektion geschaffen, die als Zubehör auch auf dem Schreibtisch verwendet werden kann. Die CARVED DESK AND BATH ACCESSORIES SERIES besteht dabei aus zwei Unterkollektionen namens sharp und soft. Bei ersterer diente die axonometrische Ansicht einer einfachen Box als Ausgangspunkt. In typischer Militärperspektive mit 30- und 60-Grad-Winkeln, wurden hier drei verschiedene Kisten kreiert - eine kleine, eine lange und eine hohe, die jeweils aus einem massiven Holzblock gefräst sind. Die abgerundeten Ecken schmeicheln dem Auge und der Hand gleichermassen und dünne Deckel sorgen dafür, dass der alltägliche Zubehör nicht immer sichtbar ist. All dies ist bei der soft series gleich, bloss ist die Box hier eine gewöhnliche Box mit 90-Grad-Winkeln.

Ferner im Badezimmer verwendbar ist der STACKING TRAY. Die Stapelbarkeit des Tabletts ist hierbei vielleicht weniger nützlich im Badezimmer, doch als einzelnes Stück könnten hier gerade im Hotel- oder Gastro-Gewerbe die eingerollten Handtücher für den geschätzten Gast zu liegen kommen und die ACESSORIES stimmig ergänzen. 

BessamFellows > Stacking Tray / Accessories

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5. März 2013

Objekt der Woche: TOSCOQUATTRO Sixty

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Eingetragen von: Erneste Appell

"Egal ob sie Objekte, Häuser, Räume oder Atmosphären entwerfen, ihr Ansatz bleibt stets gleich: Fundamental sind sorgfältig ausgewählte Materialien, Augenmerk auf Details - und auf das Licht, das definierende Element der Projekte. Durch subtile Alchemie von Form und Materie vermitteln ihre Projekte Senesationen, Gleichgewicht zwischen Qualität des Materials und formaler Reinheit: Rafinesse im Detail und chromatische Nüchternheit führen vereint zu einem harmonischen Stil, der Mode überlebt und der Zeit trotzt.»

Mit diesen Worten beschreibt der Hersteller TOSCOQUATTRO die zwei Florentiner Architektinnen Annunziata Forte und Cristina Di Marzio, die den Waschtisch Sixty entworfen haben. Doch wie zeitlos, sensationell und clever im Detail ist das gute Stück? Fraglos fällt die Grundidee auf, ein quadratischer Rahmen, der nach oben hin ein schlankes Waschbecken beinhaltet. Die gleichbleibende Breite auf den Seiten und nach unten hin wirkt demgegenüber etwas schematisch und dürfte mehr Luft als Abflusstechnik beinhalten und es fragt sich, ob hier nicht zusätzliche Funktionen hätten untergebracht werden können.

Der Name Sixty spielt mit den 1960ern, einer Periode des Designs, in der alles aus Plastik, rund, bunt und glänzend war. Es war die Zeit der Mondlandung, der Emanzipation und des ungebändigten Wachstums. Die Ecken des Sixty sind in typischer Sixties-Manier abgerundet, die Farben sind jedoch klar zurückhaltender und auch scheint die Form eher einem typisch zeitgenössischen Minimalismus zu huldigen als den wilden Sechzigern. Auch bezüglich der Materialität ist das Waschbecken zurückhaltend und kombiniert weissen Mineralwerkstoff mit Chromstahl - beides omnipräsente Materialien in heutigen Badezimmern. Die Metallteile selbst sind allerdings äusserst speziell: Die dünne Blechablage in der Mitte des Waschtischs macht das grosse Loch als Regal nutzbar und gibt dem ansonsten völlig symmetrischen Objekt kompositorische Spannung. Es ist gleichsam ein dünnes, hartes Echo der Gesamtform. Eine weitere Metallplatte hält mitten im Waschbecken einen Seifenspender und ein Glas - ein kreatives Novum, dank welchem zumindest die wichtigsten der typischerweise auf einem Waschbecken abgestellten Gegenstände im Becken selbst «versteckt» werden.

Der Sixty ist ein Waschtisch, der Waschbecken, Ablage, Seifenspender und Glas in einer schlüssigen Formensprache vereint. Er ist fraglos ein Hingucker, doch vielleicht etwas gar formal und ein wenig mutlos entworfen. Er hätte in der Form und der Materialität durchaus dynamischer und neuartiger sein können, dennoch: ein schönes Stück.

 

 

TOSCOQUATTRO Sixty

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20. Februar 2013

The Sixties are back.. are they?

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Eingetragen von: Erneste Appell

Mit den abgerundeten Ecken und den knalligen Farben ist die Kollektion Style von Svedbergs eine klare Remineszenz an die 1960er-Jahre. Dazu passt auch der Modularitätsgedanke, der natürlich im Sinne von Flexibilität und individueller Vermarktbarkeit nichts an Aktualität eingebüsst hat - und so kann man bei den Waschtischen, Schränken und Ablagen jeweils zwischen weiss und schwarz für das Gehäuse wählen. Die Füllung ist dann nicht bloss weiss oder schwarz, sondern zudem in Eiche oder Birke erhältlich sowie als farbige und gelochte Metallbleche. Das Design ist einfach und trotzdem auffällig und wenn so die Rückkehr der Sechziger aussieht: Welcome back!

Svedbergs Style

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30. November 2012

Fliessende Formen

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Eingetragen von: Erneste Appell

Etwas seltsam präsentiert der italienische Produzent newform seine WC- und Bidetkreation namens FLUIDA, denn wer würde sich seine Toilette mitten ins Wohnzimmer vor einen Teppich montieren und dann die gut sortierte Heimbibliothek direkt an der Seite anordnen? Niemand. Und auch wenn wir über die «gute Form» als gelungenen Mittelweg nachdenken zwischen Kubus und Kugel (siehe Beitrag von vorgestern), muss man dem Entwurf gewisse Mängel attestieren. Etwas gar lieblich isnd die Rundungen, gar windkanalgelutscht die Kanten. Unaufdringlich? Sicherlich. Gefällig? Vielleicht. Belanglos? Vermutlich.

newform FLUIDA

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18. Oktober 2012

Der einfache Weg

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Eingetragen von: Erneste Appell

Ein Waschtisch ist eine Designaufgabe wie viele andere: Schon zahllose Male gelöst, besser und schlechter, und die Anforerungen bleiben dabei immer gleich. Man braucht einen Wasseranschluss, einen Platz für den Wasserhahn und die Mischer, Ablageflächen, Handtuchhalter und ein Becken. Designer haben einem derart «langweiligen» Anforderungsprofil meist das Bedürfnis, dieses nun auf «spannende» Art und Weise zu lösen. Wieso eigentlich? Reicht es nicht einfach, dass die Sache ansehnlich ist und funktioniert? Muss ein Waschbecken wirklich zum skulpturalen Objekt werden, nach Aufmerksamkeit schreien und muss der gestalterische Mut des Designers wirklich die moderne Gesinnung des Benutzers verkünden? 

Eigentlich nicht und ein Waschtisch ist ein Waschtisch ist ein Waschtisch - sagen sich zumidnest die Designer von HEWI, deren Waschtischkollektion denkbar einfach funktioniert. Eine flache Fläche mit Ablagen und integrierten Schlitzen für das Aufhängen von Handtüchern, ein Becken, dass sich klar abzeichnet - und eine konsistente Formensprache von klaren Linien und abgerundeten Ecken tut ihr Übriges. Ein passender Spiegel, eine Ausführung in porenfreier, alpinweisser Oberfläche und schon winken: der iF product desing award 2011, der universal design award 2011, und Nominierungen für den German Design Award 2012 und den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland 2012. So einfach geht das.

HEWI Waschtische

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