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5. September 2013

Gestaltung und Ökologie

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Eingetragen von: Erneste Appell

Die freistehende Badewanne Oceanus von Castello kann harte Fakten vorweisen: Dank der ovalen Form verbraucht die ansonsten grosszügig bemessene Wanne - im Gegensatz zur herkömmlichen, rechteckigen Wannen - nur 160 Liter Wasser. Isolation sorgt dafür, dass dieses möglichst lang warm bleibt. Das ist natürlich ökologisch löblich. Darüber hinaus ist der verwendete Kompositstein resistenter und hygienischer als echter Stein und kann wegen dem geringeren Eigengewicht problemlos in gewöhnlichen Häusern verwendet werden.

Neben all diesen Fakten vermag Oceanus jedoch auch gestalterisch zu überzeugen. Die einfache Ovalform wirkt geschmeidig und elementar, der Rand ist kräftig proporioniert - eine ruhende, stabile Form. Und dank zahlloser Finishes, glänzend bis matt und Steine imitierend, sollte fast jeder etwas seinem Geschmack entsprechendes finden können (unten abgebildet: Cappuccino Finish).

 

Castello Oceanus

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26. November 2011

Aktiv!

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Eingetragen von: Erneste Appell

 

Plusenergiehäuser sind der neue Medienhype der Bauwirtschaft frei nach dem Motto: Wenn schon Bauen, dann doch gerade einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten. Für alle, denen das noch immer nicht genug ist, gibt es nun ACTIV Clean Air and Antibacterial Ceramic. Durch Auftragen von Mikropartikeln aus Titandioxid, das unter Einwirkung von Sonnen- oder Kunstlicht als Photokatalysator wirkt, leisten die hochtechnologischen Fliesen einen Beitrag zur Senkung von organischen und anorganischen Schadstoffen in der Luft - namentlich VOC, CO, Nox, SOx. Gleichzeitig wird die Bakterienbelastung der Oberflächen beseitigt, was doppelt wirksam ist: Hygienischere Räume und ein geringerer Reinigungsbedarf - das spart Zeit und umweltbelastende Putzmittel. Und wie man sieht, sind die aktiven Fliesen zudem ästhetisch gelungen.

 

IRIS Ceramica ACTIVE

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12. Oktober 2011

Klug geduscht

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Eingetragen von: Erneste Appell

Sehr schick ist die SMARTSHOWER von HANSA, äusserst elegant und reduziert auf ein flaches Winelpaneel mit einer Frontplatte aus verspiegeltem oder anthrazitfarbenem Glas. Gerade letzteres beruhigt die HighTech-Dusche formal enorm. HighTech heisst in diesem Falle übrigens Folgendes:

- auf zwölf, acht, sechs oder ökologische vier Liter pro Minute begrenzbarer Wasserverbrauch
- berührungslose Bedienung
- integrierte Lichtelemente
- 360° Schwenkradius des Auslaufs
- Auszugsbrause
- Verbrühschutz beim Thermostat
- Niederdruckarmatur
- in die Kopfbrause integrierter Schwallauslauf (siehe unten links)

HANSA SMARTSHOWER

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20. November 2010

Skulpturierte Ente…

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Eingetragen von: Erneste Appell

… oder auch nicht. Robert Venturi, den man auch als 'Erfinder der Postmoderne im Alleingang' bezeichnen könnte, entwickelte in den 1960ern sein Konzept von skulpturierter Ente und dekoriertem Schuppen. Die Idee dahinter ist einfach: Anstatt, wie es bei klassisch-monumentalen Gebäuden der Fall ist, aufwändig und teuer eine plastische Gesamtform zu kreieren (skulpturierte Ente), schlägt er gewöhnliche Gebäude vor, welche lediglich mit grossen Symbolen ins Reich des Besonderen befördert werden (dekorierter Schuppen). Man könnte nun meinen, der Wasserhahn Duck von rubinetterie teorema sei ein ebensolches aufwändig gestaltetes Stück, eine skulpturierte Ente - in Tat und Wahrheit steckt hier jedoch eine aufwändige Technik dahinter, die 40 Prozent Wasser spart. Die skulpturale Form ist also angenehmes Surplus und durchaus amüsant.

teorema Duck

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27. September 2010

Bathgame

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Eingetragen von: Erneste Appell

Auch wenn die V-Slide-Technologie von KLUDI an einen Joystick erinnert, so ist die Steuerung des Wasserhahns O-CEAN wohl eher einer einfachen, funktional-intuitiven Bedienung geschuldet als einem blossen Spieltrieb. Die innovative Bedienung ist jedoch nur eine der Neuerungen an diesem Produkt. Speziell geräuscharm soll der Wasserhahn sein, durch den patentierten Eco-Luftsprudler 50% Wasser sparen und das Beste ist mit Sicherheit der breite Schwallstrahl, bei dem das Wasser wie aus einer natürlichen Quelle austritt - was schon auf der Fotografie angenehm aussieht, wird es wohl auch sein.

KLUDI O-CEAN

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4. August 2010

Grauwasser

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Eingetragen von: Erneste Appell

Die deutsche Sanitärmanufaktur Hansgrohe steht schon seit jeher für hochwertige Produkte, vor allem im Design-Bereich. Patricia Urquiola (link), Jean-Marie Massaud (link), Philippe Starck (link) und viele andere namhafte Designer haben bereits an den Produkten mitgewirkt.

Dass Hansgrohe jedoch nicht nur schöne Formen fördert sondern auch gewillt ist, im Zeitalter von Klimaerwärmung und Ressourcenverknappung einen Beitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten zeigt die Serie AquaCycle der Tochterfirma Pontos. Hier geht es für einmal überhaupt nicht um Form, sondern um reine Technik. Vom kleinen Dreitanksystem bis zum grossen AquaCycle 22500 (im Bild) stehen verschiedene Produkte zur Verfügung um je nach Mengenbedarf bereits benutztes Grauwasser zur nochmaligen Verwendung aufzubereiten.

Das nötige Know-How zur Planung liefert Pontos ebenfalls und wer angesichts dessen bei seinem neuen Badezimmer auf diese - oder andere vergleichbare - Technologien verzichtet, ist entweder gewissenlos oder zu vermögend. Schliesslich spart das System Wasser und gleichzeitig Geld.

Hansgrohe Pontos AquaCycle

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27. Mai 2010

Die Summe der Teile

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Eingetragen von: Erneste Appell

Vielleicht haben die Holisten recht und das Ganze ist nicht mehr als die Summe seiner Teile doch Philosophie beseiten scheint die Menschheit bislang gerade in Punkten des Umgangs mit der eigenen Welt noch nicht einmal daran zu glauben und zu hunderten fahren die Angestellten des mittleren Kaders in ihren SUVs zur Arbeit, auf dem Rücksitz gerade einmal den Blazer. Nach dem Motto: "Die Welt geht doch sowieso vor die Hunde, was soll ICH also verzichten?"

Leider sind die Zukunftsängste betreffend unserem Ökosystem weniger akut als beispielsweise beim fast kollabierten Euro, der dazu noch an des Menschen empfindlichster Schraube drehte: Geld. Hier wurde gemeinschaftlich und entschlossen gehandelt und auch wenn der langfristige Erfolg zweifelhaft scheint, die Attitüde stimmte. Im Bezug auf unsere Umwelt scheint der Übergang vom Umdenken zum Umhandeln an der Schwelle. Immer mehr Leute kaufen freiwillig kleinere Autos, investieren in Passivhäuser und essen Bio-Gemüse. Weiter so!

Für den verantwortungsvollen Zeitgeist bietet Villeroy & Boch nun das passende WC: Das Omnia GreenGain verbraucht statt den durchschnittlichen 6 Liter Trinkwasser pro Spülung deren lediglich 3,5. Diese durch optimierte Form der Schüssel und eine neuartige Vorwandtechnologie eingesparte Wassermenge  summiert sich beim durchschnittlichen deutschen 4-Personen-Haushalt bereits auf knapp 60'000 Liter. Und jetzt rechnen wir doch einmal zusammen, wieviel Wasser im ganzen Land gespart werden könnte...

Villeroy & Boch Omnia GreenGain

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30. September 2009

Objekt der Woche: Der Recycle-Mosaikstein

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Eingetragen von: Erneste Appell

Das Mosaik als solches hat eine ungebrochene Anziehungskraft, egal ob bildhaft und bunt oder flächig-einfarbig eingesetzt, es scheint die Kraft der kleinteiligen Struktur zu sein, welche das menschliche Auge in seinen Bann zieht. Eine bestechende Variation hat nun die italienische Designerin Patricia Urquiola für Mutina geschaffen. Aus recyceltem Glass und in bewusst grober Verarbeitung produziert, verleugnet die Kollektion déchirer mosaics (déchirer = französisch für zerreissen) ihre Herkunft nicht. Und gerade durch die leichte Verschiedenfarbigkeit und die Unregelmässigkeiten wird hier ein spannungsvolles Bild erzielt, welches an die Optik einer Natursteinwand erinnert. 10 Punkte.

Mutina > collections > mosaics > déchirer glass

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5. Juli 2009

Objekt der Woche: Der Lavastein

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Eingetragen von: Erneste Appell

Viele Firmen betrachten ökologisches Verhalten als Teil der Imagepflege, manche erheben dies gar zur Kernkompetenz und richten das gesamte Marketing-Konzept daran aus. Letzten Endes bedeutet wahrhaft ökologisches Verhalten auf dem Markt jedoch auch die Inkaufnahme von Gewinnreduktionen und hier hört für viele Firmen der "Spass" auf.

Anders ist dies bei der spanischen Apavisa Porcelánico, einem der grössten Feinsteinzeug-Produzenten Europas. In ihrer riesigen Kollektion steht die ökologische Komponente an vorderster Stelle, es werden eigens umweltschonende Technologien entwickelt und sämtliche schädlichen Produkte ohne Substitutionsmöglichkeit werden gefiltert und recycelt oder wiederverwendet.

Dies ist der Firma sicherlich hoch anzurechnen, doch wäre wohl alles vergebens, wären die Produkte nicht ebenso liebevoll gestaltet und qualitativ hochwertig ausgeführt. Doch wie man beim hier abgebildeten, gerilten Lavastein sehen kann, braucht man sich darum keine Sorgen zu machen. Ein Blick in die Kollektionen lohnt sich auf jeden Fall.

Apavisa > Kollektionen > Stone Collection > Lava

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3. Juli 2009

Stets im Fluss

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Eingetragen von: Erneste Appell

Zwar mag es zehn Mal mehr Turnschuhe geben, trotzdem ist die Anzahl der auf dem Markt erhältlichen Wasserhähne schier unendlich und die Anhaltspunkte für den Endverbraucher, für welches Objekt er sich nun entscheiden soll, sind gering. Sicherlich, funktionieren tun sie alle und man könnte sich rein nach formalen Kriterien entscheiden. Doch dem Design den Vorzug zu geben ist nicht unbedingt klug. Im Zeitalter des Green Market werden von vielen Branchenleadern und Nieschenproduzenten Technologien entwickelt, welche Wasser, Reinigungsmittel oder Strom sparen. Aus ähnlicher Gesinnung heraus entwickelte Branchen-Primus Geberit die HyTronic Waschtisch-Wandarmaturen, welche wie abgebildet mit und ohne Mischhebel erhältlich sind. Highlight bei diesen berührungslos auszulösenden Wasserhähnen ist jedoch das Hygienespülprogramm. Dieses löst bei längerem Nichtgebrauch den Wasserfluss aus und verhindert somit die Stagnation in der Trinkwasserleitung. Und was auf den ersten Blick nach verlorenem Wasser aussieht, mag sich langfristig als beste Investition erweisen.

Geberit HyTronic

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