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11. Oktober 2013

Der schönste Milchladen der Welt

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Eingetragen von: Erneste Appell

Für gewöhnlich stellen wir hier käufliche Fliesen vor, für einmal jedoch ein unverkäufliches Gesamtkunstwerk. Die Dresdner Molkerei der Gebrüder Pfunds nennt sich «Schönster Milchladen der Welt» und trägt diesen Titel aufgrund von 247,9 Quadratmetern handbemalter Fliesen hochoffiziell seit 1997 im Guiness Buch der Rekorde. Entstanden ist dieser 1891 an der Bautzner Strasse 79 in Dresden als «Sinnbild für die Lebenslust der Sachsen» und als repräsentativer Hauptbau der Molkerei, die damals bereits auf eine erfolgreiche Unternehmensgeschichte zurückblickte. Als die Rheingoldshainer Gebrüder Paul und Friedrich Pfund nach Dresden kamen, kam die Milch von den umliegenden Dörfern in offenen Wagen und schlecht gekühlt bloss einmal täglich in die Stadt. Rasch bauten die Brüder ein weites Netz von Milchfahrern und -produzenten auf, um die wohlhabende Stadtbevölkerung mit Käseköstlichkeiten aus handwerklich-bäuerlicher Produktion kulinarisch zu verwöhnen. Der Laden selbst diente als Verkaufslokal und eine der ersten «gläsernen Fabriken» überhaupt. Durch das Fenster im Verkaufsraum konnte die Kundschaft beobachten, wie die Kühe gemolken, die Milch zweimal durch feine Tücher geseiht und abgekühlt wurde. Von 150 Litern pro Tag steigerten die umtriebigen Gebrüder den Umsatz auf täglich 60'000 Litern in den 1930ern. Neben Sahne, Butter, Käse, Joghurt, Kefir, Buttermilch und Milchpulver stellten Pfunds alsbald die erste Kondensmilch Deutschlands her und entwickelten Milchseife für empfindliche Haut. Der Betrieb wurde erweitert um ein labor, eine Kartonagenfabrik, die Druckerei für Etiketten in vielen Sprachen, Reklamen und Drucksachen sowie eine Beschlagschmiede für mittlerweile 100 Pferde und Fahrzeuge. Dazu kam eine Tischlerei, eine Zimmerei, eine Wagenbauwerkstatt, eine Betriebs-Schlosserei, eine Klempnerei mit Verzinnerei für Kannen und Krüge sowie eine Lackiererei. Noch heute ist die Molkerei der Gebrüder Pfunds das Herz des Unternehmens und mit den handbemalten Fliesen ein Kleinod der Fliesenkunst und daher auf jeder noch so kurzen Dresdenreise ein nicht zu verpassender Programmpunkt. Und wer weiss, vielleicht kann der Hersteller Villeroy & Boch derartige Einzigartigkeiten auch heute noch gegen das nötige Kleingeld herstellen...

Dresdner Molkerei Gebrüder Pfunds

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26. September 2013

Objekt der Woche: Swiss Eco Tap

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Eingetragen von: Erneste Appell

Wer hat ihn erfunden, den nachhaltigen Wasserhahn? Einmal mehr richtig: Die Schweizer. Genaugenommen nicht nur, denn der Ingenieur und CEO von AW, Werner Egli, und der Haustechnikplaner und CEO von Bagno Sasso, Rolf Senti, wurden bei der Entwicklung des Swiss Eco Tap von den saudischen X-Architects unterstützt. Letztere sind nicht zufällig im Schweizer Boot, denn die Idee zur Entwicklung der wassersparenden Armatur entstand im arabischen Kulturkreis, in den Vereinigten Arabischen Emiraten, wo der tägliche Wasserverbrauch mit 500 Litern pro Kopf enorm hoch ist - nicht zuletzt wegen der mehrmaligen, religiösen Waschungen. Der Swiss Eco Tap wurde daher auch umgehend in einigen Moscheen in Dubai installiert.

Wie es funktioniert: Durch mehrere Turbulatoen gelang es den Schweizer Technikern, den Wasserverbrauch gegenüber einem gewöhnlichen Ventil um stolze 90% zu senken. Diese steigern die Energie des Wasserflusses erst im Mundstück, wodurch bei wenig Wasservolumen ein hoher Reinigungseffekt erzielt wird.

Wasser sparen ist im «Green Deal» eine löbliche Sache. Dass dies noch gut gestaltet geschieht - im gewöhnlichen Look (siehe mittig) und bei der Design Line (siehe zuunterst) - ist natürlich umso erfreulicher. Die Designer des Swiss Eco Tap, die für andere Projekte bereits den Good Design Award, den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland und den reddot design award erhielten, werden wohl bald ihre nächste Ehrung erhalten - für den Design Preis Schweiz 2013 sind sie bereits nominiert.

Swiss Eco Tap

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28. August 2012

Alles ist im Fluss

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Eingetragen von: Erneste Appell

Dampfbaden, saunieren, whirlen, alles passé - der neuste Trend im Bad heisst Floaten und kommt aus dem Hause Duravit. Das konkrete Produkt heisst Nanho. Das althochdeutsche Wort steht für Einbaum, den verbreiteten Bootstyp indigener Völker aus einem einzigen Baumstamm. Gleich einem Einbaum soll man also in der sogenannten Floatwanne schwerelos treiben und in völlig entspannter, ausgestreckter Haltung zur totalen Entspannung gelangen. Hierfür gibt es die spezielle Kopfstütze, inspiriert von sogenannten «Buschmännern» aus Holz, die in Äthiopien verwendet wurden, um während des Schlafens vom Boden erhaben und gegen Ungeziefer geschützt zu sein. Der moderne Buschmann, den das Wiener Designteam EOOS für die Nanho entwickelt hat, ist dabei zweiteilig, sodass wahlweise der Kopf komplett über Wasser bleibt oder bis über die Ohren im Wasser liegt.

Ein eigens entwickeltes Soundmodul sorgt beim Floaten für Klangvergnügen sowohl unter als auch über Wasser. Per Bluetooth können MP3-Player oder Handys angeschlossen werden. Somit bleibt die Wanne selbst frei von Steuerungselementen und dient als Klangkörper. Hinzu kommt eine sanfte, indirekte Beleuchtung und der angestrebten, völligen Entspannung steht nichts mehr im Wege. Sie wird durch das schlichte, minimalistische Design befördert, bei welchem Armaturen, Schwalleinlauf oder Strahler hinter einer Möbelklappe in Weiss oder mattem Graphit verborgen sind.

Duravit Nanho by EOOS

FLOATEN

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24. August 2012

Architekturgeschichte des Bades

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Eingetragen von: Erneste Appell

Auf diesem Blog beschäftigen wir uns in der Regel mit zeitgenössischem Sanitärdesign, Dingen aus dieser Saison oder von morgen. Zur Ergänzung einer Beschäftigung mit diesem Thema lohnt sich natürlich auch ein Blick zurück. Möglich gemacht hat diesen die Universität Stuttgart, die die Ausstellung «Balnea - Architekturgeschichte des Bades» konzipiert hat, die derzeit im Musterraum der Bauakademie Berlin ausgestellt wird. Diese ist das vielleicht wegweisendste Bauwerk, das der Architekt Karl Friedrich Schinkel entworfen hat (er ist unter anderem auch der Erbauer der Neuen Wache und des Neuen Museums in Berlin).

Doch zurück zur Ausstellung: Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt in der Zeit der Aufklärung, als mit dem Badehaus ein neuer Bautypus entstand. Im 17. Jahrhundert durchlebte die Körperhygiene dann einen Tiefpunkt und erst später wurde das Baden in stehendem und fliessendem Gewässer wiederentdeckt. Neue medizinische Erkenntnisse und eine bewusstere Körperkultur führten zu Badeschiffen, öffentlichen Badeanstalten und ab dem 18. Jahrhundert auch zu Seebädern an der Nord- und Ostsee. Die Ausstellung zeigt diese besonderen Bautypen auf grossen Tafeln, die die jeweiligen Besonderheiten aus kunst- und architekturgeschichtlicher Sicht beleuchten. Oben abgebildet ist übrigens ein Modell des Stuttgarter Maurischen Bades von 1894. Übrigens: Wer keine Zeit findet, nach Berlin zu gehen, kann alternativ das von Susanne Grötz und Ursula Queck herausgegebene Buch «Balnea. Architekturgeschichte des Bades» erwerben.

«Balnea. Architekturgeschichte des Bades» in der Internationalen Bauakademie Berlin

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31. Oktober 2011

Im Zeichen der Zeit

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Eingetragen von: Erneste Appell

Siegfried Giedion, Wegbereiter und theoretisches Zugpferd der architektonischen Moderne von LeCorbusier bis Bauhaus, sagte einst sinngemäss, dass sich die Zeitfäden von Vergangenheit und Zukunft in der Gegenwart kreuzen. Interessant ist dieser Gedanke insofern, als dass die Moderne, welche nur allzu oft als radikal geschichtsfeindlich rezipiert wurde, durchaus anerkannte, dass nichts aus dem luftleeren Raum einer Geschichtslosigkeit entstehen kann.

Doch während die Bezüge zur Vergangenheit damals auf eher abstrakter Ebene lagen - etwa das an den Menschen angelehnte Proportionssystem Modulor, eine Modernisierung von Leonardo da Vincis vitruvianischem Menschen - sind sie heute meist offensichtlicher und formaler geworden. Auch knüpfen sie weniger an zeitlose Gedanken an und orientieren sich viel klarer an einer zunehmend idealisierten Zeit: jener des Grossbürgertums.

Konkret: Floral ornamentierte Wände sind ebenso en vogue wie die zur Zeit omnipräsente Badewanne mit Löwentatzen, hier im Bilde die Slipper von Knief & Co. GmbH. Versuche wie die Loft 3 oder Loft 5 (siehe unten), die die bürgerlichen Formen in die Gegenwart zu übersetzen suchen, sind dabei allerdings spannender als die blosse Kopie. Denn Giedion sprach nicht bloss von Fäden der Vergangenheit - und in diesem Sinne ist reine Nostalgie ohne jeden Zukunftsglauben eine künstlerische Sackgasse der Imitation.

Übrigens: Neben dem Grossbürgertum wird zunehmend auch an eine vergangene Landhaus-Romantik angeknüpft. Weniger opulent als das bürgerliche Intérieur kommen hier Handwerk und natürliche Materialien (allen voran Holz) zum Zuge. Eine gute Inspirationsquelle hierzu findet sich auf dem Badezimmer-Spezial von Zuhause.de unter Tolle Ideen für ein traumhaftes Bad im Landhausstil.

Knief AquaPlus

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30. Juni 2011

Palladio

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Eingetragen von: Erneste Appell

Palladio ist ein klingender Name und bezieht sich auf Andrea di Pietro Della Gondola, kurz: Andrea palladio. Wohl kaum ein Architekt hat je einen grösseren Einfluss gehabt. Michelangelo mag durch seine Kunst unter dem Strich berühmter geworden sein, manch anderer mehr gebaut haben, jedoch hat Palladio durch seine Schriften und eine nicht unbeträchtliche Zahl von Villen solch einen grossen Einfluss auf die europäische Renaissance-Architektur gehabt, dass seine Nacheiferer gar unter dem Stil 'Palladianismus' subsummiert werden. In äusserster Klarheit und mit grösster Strenge folgte Palladio bei seinen Werken den Regeln der klassischen Antike (Rom und Griechenland), welche als Höhe- oder gar Endpunkt der Renaissance gelten. Die etwas freieren Kompositionen gegen Ende seines Lebens gaben den Anstoss zum Barock. Soviel zum kleinen Repetitorium der Kunstgeschichte..

Wenn Artesi nun eine Badezimmer-Kollektion Palladio nennt, ist die Erwartungshaltung also gross, offensichtlich unerfüllbar. Jedoch ist der Name Palladio an und für sich sehr wohlklingend, die Stücke sind ebenso wohlgeformt und wen soll dies da noch weiter stören?

Artesi Palladio

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10. Mai 2011

Das stille Örtchen

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Eingetragen von: Erneste Appell

Die Zeiten haben sich gewandelt: Noch vor zweihundert Jahren konnten nur der Adel und der reichste Teil des Bürgertums in ferne Länder reisen, heutzutage kann dies jeder gewöhnliche Arbeiter - EasyJet sei dank. Jedoch wollen wir an dieser Stelle nicht einem Schadstoff-Vergleich von heutigem Arbeiter und feudalem Bauer verfallen..

Dies ist nur eines von vielen Beispielen des Zeitenwandels und die Körperhygiene zählt sicherlich auch dazu. Heutzutage ist man sich kaum bewusst, welch Luxus eine funktionierende Kanalisation darstellt - das Mittelalter kannte noch das Verschütten der Ausscheidungen in die Mitte der schmalen Wohnstrassen und die hygienischen Folgen, allem voran die Pest, sind hinlänglich bekannt. Dass es auch hier der Adel war, der sich zuerst 'moderne' Verhältnisse leisten konnte, erscheint logisch und so widmet eine Ausstellung im Kloster Schussenried (Bad Schussenried, Baden-Württemberg) diesem Thema eine ganze Ausstellung, die bis am 18. September läuft.

Unter dem Motto 'Das stille Örtchen - Tabu und Reinlichkeit bey Hofe' sind hier zahlreiche Exponate öffentlicher und privater Leihgeber mit ausgewählten Stücken aus den Depots und Museen der 'Staatlichen Schlösser und Gärten' vereint. Diese bieten einen interessanten Überblick über die Körperhygiene und Pflegepraxis zu Hofe im Wandel der Zeit. Zudem sollen Sach- und Schriftquellen über die berühmten Vorurteile Aufschluss geben, der Adel (prominent der französische Sonnenkönig Louis XIV.) habe sich lieber einparfümiert als zu waschen und sich hinter Vorhängen und Hecken erleichtert.

Für alle, die sich vertieft für die kulturgeschichtliche Entwicklung der Körperhygiene interessieren ist dies Ausstellung sicherlich einen Besuch wert und sei auch all jenen nahegelegt, die sich auch über das Verfolgen von Hochzeits-Feierlichkeiten vor dem Fernsehen hinaus mit dem Adel beschäftigen möchten..

Ausstellung: Das Stille Örtchen im Kloster Schussenried

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25. Februar 2011

Im Osten nichts Neues...

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Eingetragen von: Erneste Appell

im Westen auch nichts. So zumindest die Meinung von Fowler. Die neue Kollektion Seido sucht das Neuartige daher in der Verbindung beider Kulturen und - da der Gelbe Tiger kommt - was läge näher? In der Idee sollten hier der beruhigende Einfluss der fernöstlichen Kulturen mit dem zeitgenössisch-minimalistischen Design des Westen zu einer harmonischen Sprache verschmolzen werden. Inwiefern dies nun spürbar ist, sei dem Gefühl jedes Einzelnen überlassen. Die Stücke sind jedoch definitiv in einer klaren, einfachen und eleganten Formensprache entwickelt und fügen sich unaufgeregt und doch elegant in das Badezimmer von heute.

Fowler

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2. Februar 2011

Die neue Wertigkeit vs Used-Look fürs grosse Portemonnaie

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Eingetragen von: Erneste Appell

In den Städten Europas ist der Trend schon seit längerem zu beobachten: Wer jung und hip ist kauft sich keine modernen Möbel sondern restaurierte Klassiker von der frühen Moderne bis in die 1980er hinein oder auch gewöhnliche Handwerkskunst. Dies mag mit dem schwindenden Vertrauen in Gegenwart und Zukunft zu tun haben, wohl ebenso mit generellen - derzeit sicherlich auch von der Weltwirtschaftskrise genährten - Zweifeln an der globalen Konsumgesellschaft. Doch letztere ist natürlich auch allen Subkulturen auf den Fersen und der Trend längst erkannt. So bieten mittlerweile auch grosse Einrichtungshäuser wie der deutsche Flamant-Shop Artikel im distinguierten Used-Look an.

Etwa der Waschtisch Calife double. Eigens wird hierzu verwitterte Eiche gekauft und das Ganze wird mit belgischem Blaustein abgedeckt. Das rustikale Stück, welches im Endeffekt natürlich doch etwas zu gut restauriert aussieht, ist mit 3710 Euro alles andere als günstig - doch der städtische Restaurator macht auch nicht billiger glücklich. Die wirklichen Fänge liegen nach wie vor auf den Dachböden der älteren Verwandtschaft und warten darauf, dass der Fernseher aus- und der Heimwerker in Ihnen angeschaltet wird!

Flamant Calife double

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26. August 2010

Tradition in Gold

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Eingetragen von: Erneste Appell

Seit der Industrialisierung gilt die Maschine als effizienter Heilsbringer ebenso wie als potentiell Böses und es bleibt die Frage, wer wessen Sklave ist. Mittlerweile ist die Technik weit fortgeschritten und es gibt nicht bloss Maschinen sondern komplexe Informationstechnologien und vielerlei mehr - aber noch immer ist das Unbehagen in Anbetracht der rasenden Entwicklung präsent. So ist die Beliebtheit von Loftwohnraum zu erklären - und gäbe es günstige, stadtnahe Schlösser, so wäre dies wohl kaum anders.

Das Interesse für die Vergangenheit, teils gar für das Archaische - verbunden mit einer meist beträchtlichen Idealisierung - ist natürlich auch mit Ausbau, Möbeln und Alltagsgegenständen verbunden und so war in den letzten Jahren eine Vielzahl von Armaturen im historisierenden Stilkleid zu entdecken. Die entsprechenden Badewannen sind auch längst marktreif und während viele Hersteller auf eine Neuinterpretation in modernen Materialien setzen, gibt sich die Delphi von Jörger ganz der edlen Tradition hin und überzeugt mit weisser Keramik und vergoldeten Löwentatzen.

Jörger > Produkte > Badewanne

Bewertung: 3.4 von 8 Benutzern

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