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1. Januar 2014

Objekt der Woche: KLAFS D12 Vario

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Eingetragen von: Erneste Appell

Was das Onsenbad D12 Vario von KLAFS wirklich ist, lässt sich nicht genau bestimmen: Es ist erstens inspiriert von Onsen, japanischen Bädern für die Öffentlichkeit, gespeist aus heissen vulkanischen Quellen. Es ist zweitens eine Kombination von Badewanne, Fussbad, Dampfbad sowie horizontaler und gewöhnlicher Dusche. Es ist drittens für Kneipp'schen Wellness-Genuss und tägliche Körperpflege zugleich gedacht. Es ist viertens als Designvariante Argento Bianco mit floralen Ornamenten in Silber versehen, also fern von Sauna, Badezimmer oder Onsen. Und es ist fünftens eine High-Tech-Box mit beliebiger Farbstimmung, Duftverteiler und drei verschiedenen Duschprogrammen (ausgleichend, belebend oder entspannend). All dies macht aus dem D12 Vario eine schlagkräftige Wellness-Multifunktionseinheit, die Platz spart und jene von der Qual der Wahl befreit, die Dusche, Bad, Dampfbad und Fussbad harmonisch kombinieren möchten.

KLAFS Onsenbad D12 Vario

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9. November 2013

Unsichtbare Whirls

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Eingetragen von: Erneste Appell

Der in Paris ausgebildete Industriedesigner Marc Sadler war schon immer fasziniert von Innovation. Nach seiner Dissertation über Plastikmaterialien widmete er sich während Jahren ihrer marktfähigen Anwendung. Heute ist Plastik selbstverständlicher und bisweilen überdosierter Teil einer wahren Wegwerfgesellschaft. Innovation sieht also anders aus - und ist je länger je mehr unsichtbar: In winzigen Prozessoren, in Software - und im Bad als Ghost System von GRUPPO TREESSE.

Das von Sandler entwickelte System versetzt Wasser mittels Luftstössen in wellige Bewegung. Soweit bekannt. Der Clou an dem patentierten System sind die dünnen Öffnungen entlang der innenliegenden Ränder, die völlig unsichtbar sind - ein Whirlpool ohne von Metallringen und Düsen durchlöcherter Schale. Der im äusseren Rand aufgefanene Infinity-Wasserüberlauf ist übrigens optional.

GRUPPO TREESSE > Produkte > Ghost System

Bewertung: 5.0 von 1 Benutzern

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6. November 2012

Segeln daheim

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Eingetragen von: Erneste Appell

Erik Nyberg, Gustav Ström und Kris Van Puyvelde liessen sich offensichtlich an den Formen von Windsegeln inspirieren, als sie WAVE und SURF für Royal Botania entwarfen. Im Angebot des Luxusherstellers von Outdoormöbeln fallen diese auf, sprechen sie doch eine eigenwillige Formensprache von gebogenem Metall und Stoff, eine Sprache der Leichtigkeit und Eleganz. Das Design riecht nach Ferienstimmung, nach einem Segelboot vor Sylt und nach einem guten Jahressalär - denn die Stücke sind definitiv zu mondän für das deutsche Mittelstandshaus in der Agglomeration und eher als Ergänzung des Villenpool gedacht, als Teil einer umfassenden Entspannungs- und Wellnessabteilung in heimischen Wänden oder in edlen Hotels.

Übrigens: WAVE ist mit 365x255x300 Zentimetern nicht nur grösser als SURF, sondern dank seiner Assymmetrie auch formal interessanter: Die spannungsvolle Komposition auf bloss einem Fuss vermittelt mehr das Gefühl des Schwebens als des vom kleinen Bruder vermittelten Hängens.

Royal Botania WAVE/SURF

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31. August 2012

Sauna ab Stange

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Eingetragen von: Erneste Appell


Koko klingt zunächst nach Kokosnuss und Schirmchendrinks vor der Kulisse türkisblauer Ozeane. Doch weit gefehlt, das Wort steht im finnischen für harte Fakten - es bedeutet Format und Grössenmass. So ist der Name durchaus treffend gewählt für die gleichnamige Sauna, die Giovanna Talocci für effegibi entworfen hat. Die Innenarchitektin, Designerin, Kuratorin, Hochschuldozentin und Journalistin hat die Kollektion in die gängigen Kleidergrössen eingeteilt: XS (125 x 91 Zentimeter), S (125 x 123 Zentimeter), M (160 x 100 Zentimeter), L (180 x 120 Zentimeter), XL (200 x 150 Zentimeter) und XXL (212 x 160 Zentimeter).

Jede Sauna ist mit einem aussenliegenden Modul für Aufgussfläschchen, Handtücher und das Steuerungsmodul des Saunaofens ausgestattet und verfügt über ein RGB LED Beleuchtungssystem mit fünf Farben für Dauerlicht und vier dynamischen Zyklen und Weisslicht. Und nicht nur im Bezug auf die Grösse können verschiedene Ansprüchen befriedigt werden, auch im Bezug auf die Oberfläche hat man die Wahl - zwischen Eiche (oben, bei der XXL-Variante), Nussbaum hell (das oberste Bild unter diesem Text, in der L-Variante), Ahorn (darunter, in der M-Variante) und Wenge (zuunterst, in der S-Variante).

effegibi Koko

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28. August 2012

Alles ist im Fluss

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Eingetragen von: Erneste Appell

Dampfbaden, saunieren, whirlen, alles passé - der neuste Trend im Bad heisst Floaten und kommt aus dem Hause Duravit. Das konkrete Produkt heisst Nanho. Das althochdeutsche Wort steht für Einbaum, den verbreiteten Bootstyp indigener Völker aus einem einzigen Baumstamm. Gleich einem Einbaum soll man also in der sogenannten Floatwanne schwerelos treiben und in völlig entspannter, ausgestreckter Haltung zur totalen Entspannung gelangen. Hierfür gibt es die spezielle Kopfstütze, inspiriert von sogenannten «Buschmännern» aus Holz, die in Äthiopien verwendet wurden, um während des Schlafens vom Boden erhaben und gegen Ungeziefer geschützt zu sein. Der moderne Buschmann, den das Wiener Designteam EOOS für die Nanho entwickelt hat, ist dabei zweiteilig, sodass wahlweise der Kopf komplett über Wasser bleibt oder bis über die Ohren im Wasser liegt.

Ein eigens entwickeltes Soundmodul sorgt beim Floaten für Klangvergnügen sowohl unter als auch über Wasser. Per Bluetooth können MP3-Player oder Handys angeschlossen werden. Somit bleibt die Wanne selbst frei von Steuerungselementen und dient als Klangkörper. Hinzu kommt eine sanfte, indirekte Beleuchtung und der angestrebten, völligen Entspannung steht nichts mehr im Wege. Sie wird durch das schlichte, minimalistische Design befördert, bei welchem Armaturen, Schwalleinlauf oder Strahler hinter einer Möbelklappe in Weiss oder mattem Graphit verborgen sind.

Duravit Nanho by EOOS

FLOATEN

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23. März 2012

Objekt der Woche: Dornbracht HORIZONTAL SHOWER

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Eingetragen von: Erneste Appell

 

Für gewöhnlich findet das Duschen im Stehen und das Baden im Liegen statt. Länger schon wird dieser Umstand durch Sitzbadewanne respektive Bottiche verwischt und Dornbracht setzt mit der HORIZONTAL SHOWER nun zur völligen Grenzaufhebung an: Liegend wird hier der Duschgenuss in Form von sechs Regenduschen-ähnlichen WATER BARS zelebriert, die das Wasser direkt über den Körper und die Steinplatte auf den Boden rieseln lassen. Natürlich ist hierfür einiges an Platz erforderlich, schliesslich muss das Wasser danach auch noch irgendwo versickern. Im Gegenzug dafür wird man allerdings mit einer nicht unbeträchtlichen Form von Wellness und Luxus belohnt. Ein eTOOL steuert die sogenannte AMBIANCE TUNING TECHNIQUE, die verschiedene Choreographien sowie Wassertemperaturen, -intensitäten und -mengen ermöglicht und wahlweise eine ausgleichende (BALANCING), belebende (ENERGIZING) oder entspannende (DE-STRESSING) Wirkung entfaltet.   

 

 

 

Dornbracht Horizontal Shower

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19. Oktober 2011

Objekt der Woche: Auf Wolke Sieben

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Eingetragen von: Erneste Appell

© 2011 by sha.

In Wien und Paris ausgebildet, von Österreich bis Indien mit Preisen bedacht, beschäftigt sich der selbsternannte 'Künstler und Wahrnehmungsforscher' sha. mit ganzheitlichen Raum-Kunst-Werken. Konkret sind dies Objekte, die alle Sinne des Menschen ansprechen und stimulieren sollen.

Mit der WOLKE 7 CLOUD 9 knüpft sha. nun an seine erfolgreiche ALPHASPHERE an und schafft einen Raum der Entschleunigung. In Zusammenarbeit mit dem Saunabauer KLAFS und aufbauend auf dem Mutationsprinzip der Ur-Sinuslinie wurde so eine Doppelschale kreiiert, die weit mehr als eine gewöhnliche Wellness-Liege ist und im Prinzip auf den sie umgebenden WolkenRaum angewiesen ist. Beide Schalen leuchten aus dem Inneren heraus und bilden gemeinsam eine Art Rückzugskokon, der durch sanfte Schwingungen der Unterkonstruktion an kindheitliche und pränatale Erfahrungen anknüpfen sollen. Hinzu kommen die an die obere Schale projizierte Projektion von Wolkenanimationen sowie eine speziell entwickelte Klangkompsition, die auf den Räsonanzfrequenzen der Liege und des schwarzen Umgebungsraums aufbaut.

Kurzum, wer Raum und Geld hat und einen Ort der Entspannung sucht, der weit über Wellnessliege und Panflötenmusik hinausgeht: Hier ist er.

Und wer sich die WOLKE 7 CLOUD 9 genau anschauen möchte, kann dies an den OPEN DAYS & NIGHTS vom 7.11. - 11.11.2011 im Atelier des Künstlers tun.

sha. WOLKE 7 CLOUD 9

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8. Oktober 2011

Objekt der Woche: Talos Plus 160

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Eingetragen von: Erneste Appell

Eine Dusche ist keine Dusche ist keine Dusche. Die Talos Plus 160 von Hafro ist ein wahres Wellness-Hightech-Monster und verfügt ganz selbstverständlich über sämtliche Gadgets wie Schwalldusche, Regendusche, Massagedüsen und Steamer. Das Besondere sind jedoch die integrierte Lichttherapie, ein integriertes Touchscreen zur Steuerung und vor allem der Aussenanschluss für das iPhone mit eigens hierfür gestalteter Ablagefläche. Sogar beim Schwall-Steam-Regen-Dampf-Duschen nicht auf seine Lieblingsmusik in höchster Klangqualität verzichten zu müssen - mehr Luxus geht kaum.

GEROMIN gruppo

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17. September 2008

Kneipp für den ganzen Körper

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Eingetragen von: Erneste Appell

Spas, Whirlpools und –wannen, Dampfduschen und vieles mehr – heutzutage vermag der Hausbesitzer kleine Wellnessbereiche zu schaffen, wovon früher nur zu träumen gewesen wäre. Doch manches ist keine Frage der Technik sondern des Platzes. So beispielsweise das Hamam, die öffentliche islamische Badeanstalt, welche glücklicherweise zunehmend Verbreitung in unseren Breitengraden findet.

Grundidee der seit dem dritten Jahrhundert nach Christus entwickelten Badekultur ist die Abfolge verschieden temperierter Räume – dies fördert die Durchblutung und einen stabilen Kreislauf. Ausgehend von einem moderaten, großen Mittelraum (Maslak) mit einer runden Liegefläche aus Marmor, dem Nabelstein, sind Dampfbäder verschiedenster Temperaturen angeschlossen; teils mit zentralem Wasserbecken oder kleineren Waschbecken mit wärmerem oder kälterem Wasser, welches über den ganzen Körper gegossen wird.

Ursprünglich war das Hamam entweder in getrenntgeschlechtliche Bereiche aufgeteilt oder stand Mann und Frau zu je verschiedenen Zeiten zur Verfügung. In Mitteleuropa ist diese Regelung oft gelockert, nichtsdestotrotz ist das Hamam ein Ort der Entspannung und es gilt Zärtlichkeiten zu vermeiden und ein Pestemal (Lendentuch) zu tragen. Einzig in den nicht immer vorhandenen Seifenbadbereichen oder bei speziellen Massagen, kann das Pestemal abgelegt werden.

Ohne solche Massagen ist ein gewöhnlicher Hamam-Rundgang incl. zu empfehlender Ruhephase im Anschluss in etwa 90 Minuten zu absolvieren und somit auch nach einem gewöhnlichen Arbeitstag zu „bewältigen“... und was haben Sie morgen Abend vor?

Bewertung: 3.8 von 10 Benutzern

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