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4. August 2010

Grauwasser

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Eingetragen von: Erneste Appell

Die deutsche Sanitärmanufaktur Hansgrohe steht schon seit jeher für hochwertige Produkte, vor allem im Design-Bereich. Patricia Urquiola (link), Jean-Marie Massaud (link), Philippe Starck (link) und viele andere namhafte Designer haben bereits an den Produkten mitgewirkt.

Dass Hansgrohe jedoch nicht nur schöne Formen fördert sondern auch gewillt ist, im Zeitalter von Klimaerwärmung und Ressourcenverknappung einen Beitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten zeigt die Serie AquaCycle der Tochterfirma Pontos. Hier geht es für einmal überhaupt nicht um Form, sondern um reine Technik. Vom kleinen Dreitanksystem bis zum grossen AquaCycle 22500 (im Bild) stehen verschiedene Produkte zur Verfügung um je nach Mengenbedarf bereits benutztes Grauwasser zur nochmaligen Verwendung aufzubereiten.

Das nötige Know-How zur Planung liefert Pontos ebenfalls und wer angesichts dessen bei seinem neuen Badezimmer auf diese - oder andere vergleichbare - Technologien verzichtet, ist entweder gewissenlos oder zu vermögend. Schliesslich spart das System Wasser und gleichzeitig Geld.

Hansgrohe Pontos AquaCycle

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14. Juli 2010

Transparenz

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Eingetragen von: Erneste Appell

Nein, es geht hier nicht um physische Transparenz sondern um eine Transparenz der Konzeption. Klar stellt der Wasserhahn e.Tap von Equa zur Schau, wo das Wasser fliesst und welcher Teil des Objekts für die technologisch ausgefeilte Steuerung zuständig ist. Per Knopfdruck ergiesst sich so das aufs Grad genau temperierte Wasser aus der schmalen Wasserleitung, die in glänzendem Chromstahl oder braun und schwarz mattiert erhältlich ist.

Equa e.Tap

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12. Juni 2010

Objekt der Woche: Geberit Duschelement (Wandablauf)

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Eingetragen von: Erneste Appell

Seit einigen Jahren ist die bodengleiche Dusche auf dem Vormarsch und in Wohndesignmagazinen gar allgegenwärtig - so überzeugend verkörpert sie den Wandel vom Badezimmer als Ansammlung in sich geschlossener Hygienezellen (Paradebeispiel die klassische Dusche als Box) hin zum Wohn- und Genussraum.

Bei diesem Transformationsprozess wurde bis anhin das Prinzip des Bodenablaufs übernommen, das aus der Zeit der "Box-Dusche" stammt und bei der damit verbundenen Erhöhung des Bodens durchaus sinnvoll ist. Bei bodengleichen Duschen resultiert hier jedoch ein erhöhter Installationsaufwand und bei gewissen, älteren Häusern reicht die Dimension des Bodenaufbaus für ein derartiges System schlichtweg nicht aus. Ganz zu schweigen von den meist ästhetisch unbefriedigenden Abflusslösungen.

Das neue Duschelement von Geberit schafft hier Abhilfe. In die Wand integriert lässt es nicht nur den gesamten Boden frei von Gittern, Schienen u.ä. sondern verhilft der Idee des fliessenden Bodenbelags zu gesteigerter Konsequenz. Erhältlich auch als Ecklösung und in den Varianten Edelstahl gebürstet, hochglanz-verchromt, weiß-alpin und "befliesbar" setzt das System neue Maßstäbe im Bereich der bodengleichen Duschen und wurde daher nicht umsonst mit dem iF product design award 2010 bedacht.

Geberit Duschelement

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22. April 2010

Objekt der Woche: Bunt und klug

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Eingetragen von: Erneste Appell

Lust auf einen Farbtupfer im Badezimmer, ein neues Duscherlebnis und deutschen HighTech in einem Produkt? Dann ist die neue Rainshower Collection von GROHE genau das Richtige. Versehen mit einer Eco-Taste zum Wassersparen, selbstentkalkenden Düsen, einer neuen Wasserverteiltechnologie und einem - zugegeben etwas überflüssigen - Überhitzungsschutz am Griff ist die Serie nicht nur mit dem red dot design award als best of the best ausgezeichnet worden sondern liegt darüber hinaus beim offiziellen Designpreis der Bundesrepublik Deutschland im Rennen.

Bei einem derartigen Senkrechtstarter bedarf es neben tadelloser Funktionalität natürlich auch überzeugender Gestaltung. Als Grundidee dient hier ein Farbkonzept mit sechs Farben und eine Materialtrennung, bei der jeweils ein kräftiger Chromring den Stahlbinder einrahmt. Der farbige Plastikteil darin ist äusserst flach gehalten. Alles äusserst elegant. Ob dies alles "sofort eine emotionale Verbindung schafft", wie der Hersteller das verspricht, sei trotzdem dahingestellt...

GROHE RAINSHOWER

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3. November 2009

Nicht kleckern, klotzen

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Eingetragen von: Erneste Appell

Hier im Bilde und kaum zu erkennen: Swimming Pools von Artesian Spa. Und dabei geht es für heute einmal nicht um schlichtes Design, Eleganz und einfache Bescheidenheit sondern um puren Luxus. Nicht umsonst heisst die anspruchsvollste Serie des Herstellers PREMIUM ELITE und was man hier für den Preis eines Mittelklasse-Autos bekommt, ist in der Tat beeindruckend.

Die kleinere Version QUAIL RIDGE (links im Bilde) bietet schon Platz für fünf Personen und ist mit 58 Düsen ausgestattet, PELICAN BAY, der grosse Bruder (rechts im Bilde), verfügt hingegen über insgesamt 69 Düsen, kann bis zu acht Personen gleichzeitig beherbergen (deren kreative ungleich mehr) und das gut 500 Kilogramm schwere Objekt wird denn auch mit über zwei Tonnen Wasser gefüllt. Dass die Sitzpositionen ergonomisch geformt sind und sich drehende Helix-Düsen den gesamten Körper massieren, versteht sich hier wohl von selbst. Weitere Optionen sind dann noch kleine Sprinklerdüsen, ein Kopfkissen, welches warmes Wasser über den Nacken fliessen lässt, eine komplette LED-Beleuchtung des Wassers und ein integriertes HiFi-System. Unter anderem...

Mit einem gewöhnlichen Badeplausch hat dieses Hightech-Wellnessen wohl nichts mehr gemeinsam, aber wer das nötige Kleingeld hat, wird wohl kaum zögern.

Artesian Spa PLATINUM ELITE

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19. April 2009

Im Wasser schweben...

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Eingetragen von: Erneste Appell

dieses Konzept leitete Günter Horntrich, als er für Hoesch die hier abgebildete Badewanne kreierte. Durch den Einsatz von LED-Streifen entsteht der Eindruck einer Trennung von Korpus und Inlay und über diese technoästhetische Spielerei hinaus überzeugt das Objekt mit einem ergonomisch ausgeformten Rückenteil.

Hoesch Design GmbH

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20. Februar 2009

Metaal Basin

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Eingetragen von: Erneste Appell

Die meisten Leute bevorzugen weiche Formen und Materialien im Bad - es soll wohnlich sein. Demgegenüber steht eine Tendenz der modernen Designer, auch kalte Materialien wie Kunststoffe und Metalle zu verwenden. Dies kann als Versuch gewertet werden, eine materialbezogene und einfache Entwurfstheorie umzusetzen, ohne in den Brutalismus abzurutschen.

Ein äusserst gelungenes Beispiel aus dieser Entwicklung, welches darüber hinaus noch einen technokratischen Touch besitzt, ist das Metaal Basin - ein Chromstahlwaschbecken in D-Form, bei welchem der technische Unterbau zum dominanten Element hochstilisiert wurde. Die passende Toilette gibts ebenfalls bei Neo-Metro und auch wenn die Toilette in Bahnhöfe passen würde, kann sie bei entsprechender Inszenierung weitaus spektakulärer wirken als so manches wild geformte Möchtegern-Design-Objekt. Und wer die Subversion sucht: Wie wär's mit blumigen Fliesen?

Neo-Metro Metaal Basin

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