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8. April 2013

Ecken und Kanten

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Eingetragen von: Erneste Appell

Antonio Miro ist zwar nicht so bekannt wie sein 50 Jahre zuvor geborener Landsmann und Namensvetter, der Künstler Joan Miro, dennoch liest sich die Biographie des 1947 als Schneiderssohn geborenen Spaniers eindrücklich: Einem ersten eigenen Modegeschäft in Barcelona mit 20 Jahren folgt 1986 die Gründung der Modemarke Antonio Miro. Mittlerweile zeigt diese ihre Mode an den grossen Schauen in Mailand, Paris, Florenz, Tokio und London. Zahllose Geschäfte - Grössen wie das Harrod's oder die Ladenpassage im Guggenheim Museum - führen die Stücke und als Hauptabsatzmarkt hat sich das Unternehmen erfolgreich in den modisch wählerischen Ländern Japan und Grossbritannien etabliert.

Und was macht ein Gestalter, der in einem Bereich derart erfolgreich ist? Etwas Neues natürlich! Die Kollektion Antonio Miro ist dementsprechend die erste Serie von Sanitärobjekten, die der Designer kreiert hat. Für altro + supergrif gestaltet, umfasst diese Möbel, Spiegel, Accessoires und Armaturen. Auf letztere wollen wir nun einen genaueren Blick werfen: Die Auswahl reicht von Waschbecken- über Dusch- bis Badewannen-Armaturen, wobei der Quader das alles verbindende, formale Motiv ist. Dies ist an und für sich nicht sonderlich innovativ aber erstens muss eine Armatur nicht neuartig, sondern gut sein und zweitens überzeugt die stringente Formensprache ebenso wie die Materialität. Zwischen Chrom, Chrom-Iroko und Chrom-Kautschuk kann man wählen, wobei gerade die Kautschuk-Variante eine unkonventionelle Frische verkörpert, ohne billig zu wirken. Eine einfache, puristische und klare Linie!

altro + supergrif Antonio Miro Baño

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5. Mai 2011

Fragen zur Form

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Eingetragen von: Erneste Appell

Ob die Designer des NEOX-Wasserhahns wohl darstellen wollten, wie  das kalte und das warme Wasser getrennt im Wasserhahn emporsteigen und sich erst in dessen Kopf vereinen? Oder ging es hier einmal mehr um le pli - die Falte von Gilles Deleuze, die in den avantgardistischen Architektur- und Designkreisen als philosophische Rechtfertigung dient für zerschnitte Volumen, bei denen die Grenze zwischen Innen und Aussen verwischt? Für letzteres ist die Form vielleicht doch etwas zu kontrolliert..

.. aber vielleicht wollten die Gestalter von NOKEN auch einfach einen schönen Wasserhahn machen..

NOKEN > Griferias > NEOX

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28. April 2011

Objekt der Woche: Jaime Hayon für Bisazza

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Eingetragen von: Erneste Appell

Bisazza Mosaico ist der unbestrittene König aller Mosaikhersteller und beweist seit Jahren stilistische Treffsicherheit swohl bei simplen Farben und Mustern als auch bei komplizierten Bildern. Dass Bisazza nun durch die neue Tocherterfirma Bisazza Bagno den Schritt in die Produktion von Sanitärobjekten wagt, ist also ernst zu nehmen und es verwundert nicht, dass sie sich hierzu den spanischen Design-Exzentriker Jaime Hayon an Bord geholt haben. Seine schon ehedem opulenten Kollektionen (siehe hier oder hier) treffen nun endlich auf einen bekannten und fähigen Hersteller.

Laut Jaime Hayon orientiert sich die neue Kollektion "am Glamour der 1930er mit einem skandinavischen Touch und femininen Formen", was im Vergleich zu den vorangegangen Objekten nicht unbedingt eine Neuerung darstellt. In den einzelnen Formen findet sich dagegen viel Neues: Beispielsweise die Verwendung von Kupfer - im modernen Badezimmer nahezu inexistent - oder die kristellinen Formen, die sich allerdings nicht wie so oft an Felsen sondern vielmehr an geschliffene Diamanten anzulehnen scheinen.

Wir sind gespannt, was als nächstes kommt!

Bisazza Bagno (The Hayon Collection)

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10. Januar 2011

Napoli

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Eingetragen von: Erneste Appell

Viele schlagende Argumente sprechen für die Badewanne Napoli vom spanischen Hersteller victoria+albert. Die an ein halbiertes Ei erinnernde Form schmeichelt dem Auge und das aus einem Stück gegossene Objekt ist an Einfachheit kaum zu überbieten. Des weiteren bedeutet die geringe Höhe von knapp 50 Zentimetern nicht nur eine dezente Erscheinung sondern darüber hinaus komfortables Ein- und Aussteigen. Freistehend bietet sich hierbei eine ebenso freistehende Armatur nicht nur an, aufgrund der speziellen Verarbeitung des Randes ist diese gar unabdingbar - Bohrungen für integrierte Armaturen sind schlichtweg nicht möglich. Ein Hinderungsgrund? Wohl kaum!

victoria+albert Napoli

Bewertung: 3.3 von 17 Benutzern

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6. Januar 2011

Vorwärtsdrang

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Eingetragen von: Erneste Appell

Es gibt in sich ruhende Armaturen, welche das Wasser zart von oben herab fliessen lassen. Oder solche, bei denen das Wasser in einem Bogen von unten nach oben gespritzt wird. In jedem Fall gibt die Armatur dem Wasser eine Richtung. Beim Wasserhahn der Kollektion B-TRES von Tres Grifería ist dies die Vorwärtsbewegung. Die kräftig-maskuline Form des Objekts stemmt sich in Richtung des Benutzers und auch der Wasserauslass ist dementsprechend schräg nach vorne angeordnet. Eine in sich konsequente, dynamische Komposition für das modernistische Badezimmer.

Tres Grifería > Einhebelmischer > B-TRES

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5. November 2010

Ramon Soler hat den Dreh raus

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Eingetragen von: Erneste Appell

Arola, die neuste Kollektion vom spanischen Hersteller Ramon Soler, kommt denkbar einfach daher. Nicht nur ist der Wasserauslass elegant und erinnert an die künstlichen Wasserfälle luxuriöser Badelandschaften, auch verzichtet der Wasserhahn auf eine dominante Steuerung zugunsten einer klaren Form, ohne dabei - wie dies diverse Druck- und Digitalarmaturen tun - die Regulierbarkeit einzuschränken. Der Wasserhahn selbst wird dabei zum Regler für die Wassermenge (siehe unten links) während ein kleiner, im Bilde nicht sichtbarer, Hebelring der Temperaturreglung dient (sieche unten rechts).

Zugegeben, etwas gewöhnungsbedürftig ist das System schon, steht der ruhende Wasserhahn doch schräg über dem Waschbecken und lediglich bei einem mittelstarken Wasserstrahl kommt der Auslass zentral und symmetrisch zum liegen. Trotzdem ist die Idee erfrischend neu und verdient daher Beachtung.

Ramon Soler Griferias > Arola

Bewertung: 4.5 von 4 Benutzern

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3. November 2010

Objekt der Woche: pom d'or waterstone

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Eingetragen von: Erneste Appell

Warum eigentlich diese immer gleichen Waschtische mit grossen Ablageflächen und Schubladen darunter? Diese berechtigte Frage stellte sich offenbar auch das spanische Designteam von pom d'or, als es die waterstone collection kreierte. Vorgeschlagen werden daher einfache Waschbecken ohne jeglichen Schnickschnack und dazu reduziert modernistische Boxen in klassisch sanitärem Weiss und intensiven Farben. Der Clou daran: Stets ist alles äusserst ordentlich im Bad verstaut und wenn man die Objekte öffnet, wird der Deckel zur praktischen Nutzfläche.

pom d'or waterstone collection

Bewertung: 4.7 von 3 Benutzern

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2. Oktober 2010

Wie einfach es sein kann

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Eingetragen von: Erneste Appell

Manche Designer vollführen grandiose formale Kontorsionen, um die einfach zu formulierende Aufgabe "Entwurf eines schönen Waschbeckens" zu erfüllen. Mitunter lohnt sich der Aufwand und das Ziel wird erreicht. An dieser Stelle sei gesagt, dass es nicht Sinn und Zweck des Gestaltens sei, stets den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen. Doch hin und wieder ist es angenehm, zu sehen, wie einfach das Ganze doch eigentlich sein kann. Hier im Bilde etwa ist der passend als TORRE betitelte Entwurf aus der spanischen Designschmiede lacava. Ein gut 70 Zentimeter hoher Zylinder mit oben halbkuglig gegengebogener Bassinfläche und daneben ein stehender Wasserhahn. Banal? Vielleicht. Simpel auf jeden Fall und ebenso gelungen.

lacava TORRE

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15. August 2010

pink!

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Eingetragen von: Erneste Appell

Pink ist für kleine Mädchen, die mit Barbies spielen und für schwule Modedesigner? Sicherlich, doch nicht nur. Ebenso wie die architektonische Stahl-Glas-Beton-Ästhetik zunehmend mit synthetischen Materialien, freien Formen, schmuckhaften Patterns oder auch archaischen Elementen aus Holz und Naturstein erweitert wird, sind in den vergangenen Jahren knallige Farben rehabilitiert worden: Kiwigrün im Treppenhaus, helle Orangetöne in den Loggien und dergleichen sind schon lange keine Seltenheit mehr.

Angesichts dessen erstaunt es nicht, legt die spanische inbani nun in der Kollektion Strato ein Waschbecken mit pinkem Boden vor. Und das Bild zeigt beispielhaft, wie derartig intensive Farben zu verwenden sind: Dezent, in Massen und in einer formal und farblich ansonsten reduzierten Atmosphäre zur Akzentuierung.

inbani > Products > Strato

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20. Juni 2010

Stilvoll abhängen

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Eingetragen von: Erneste Appell

Eine Vielzahl - man möchte fast sagen Unzahl - von wandhängigen und neben das Waschbecken montierbaren Handtuchhaltern ist auf dem Markt. Die neumodische Verbindung mit Heizungskörpern macht diese kaum spannender und auch der Ständer der Kollektion HIRO mag dies nicht ungeschehen machen. Aber das vom Spanier Ricard Ferrer für COSMIC entworfene Objekt ist immerhin ein Lichtblick im sonst sehr gleichgeschalteten Marktsegment und überträgt die Idee des Kleiderständers auf den Handtuchhalter. Et voilà: Ein Handtuchständer ward geboren. Mit 172,5cm ist das filigran wirkende Stück nicht gerade klein und sollte auch dementsprechend Umraum erhalten. Wer jedoch über das Badezimmer verfügt, welches die erforderliche Wohnraumgrösse, -qualität und -ordnung hat, kann hier sein Glück in Kohle, Wenge, Eiche oder Iroko (siehe unten) erwerben. Alle anderen können den HIRO ja immernoch als gewöhnlichen Kleiderständer verwenden.

COSMIC > Product > Occasional furniture > HIRO

Bewertung: 2.9 von 15 Benutzern

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