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3. April 2014

Kompliziert gesagt: Schön!

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Eingetragen von: Erneste Appell

Die PR-Abteilung des italienischen Sanitärherstellers hat sich mächtig ins Zeug gelegt. Über die GESTALT TACCA genannten Waschtische verkündet sie: «Die Kollektion definiert ihre Konturen durch die "Theorie der Formen" in Verbindung mit ihren Funktionen. Technologische und ästhetische Komponenten dienen als "Mittel des Ausdrucks". Grosse Aufmerksamkeit gilt den Regeln von Volumen, Proportion, dünner Dicke, und der Authentizität von Material. All dies ist das einzige Ornament. Materialien werden die grundlegende Aspekt des Designprozesses: durch Studien von Inhalt und Material trägt es zur Definition von "Form" bei, als neuer Kontext eines alten Subjekts.»

Nun ja, man könnte es auch einfacher sagen: Klare Formen, natürliches Holz – einfache und schöne Waschtische!

SIGN GESTALT TACCA

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27. März 2014

Das Tarnkappen-Pissoir

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Eingetragen von: Erneste Appell

Cubic heisst das Pissoir, das Emanuel Rufo für den portugiesischen Hersteller Sanindusa entworfen hat. Im Gegensatz zu den sonst stets in weichen, organischen Formen daherkommenden Stücken, hat Cubic Ecken und Kanten. Die polyognale Geometrie erinnert etwas an Tarnkappenbomber oder sonstige Stealth-Militärobjekte. Doch da sie nicht mit Überschallgeschwindigkeit über den Wolken fliegen, sondern starr an der Wand hängen und wir Blicke, nicht Radarwellen durch unsere Wohnungen schicken, muss man sich doch fragen, was zwei Pissoirs im Wohnzimmer zu suchen haben.

Sanindusa > products > special pieces cubic

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11. März 2014

Die Schattenfuge

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Eingetragen von: Erneste Appell

Es ist ein ganz einfacher Trick, den Architekten gerne verwenden, beispielsweise um eine nichttragende Zwischenwand in einem hohen Museumsraum weniger schwer erscheinen zu lassen: Die Schattenfuge. Der Hersteller RIFRA verwendet diese bei der Kollektion K.FORTY, um das eigentliche Becken über dem Waschtisch schweben zu lassen. Ruhig ruht das organisch geschwungene Element auf dem kubischen Unterbau, der weiss, schwarz oder lehmfarbig lackiert sowie in Esche oder Celeste erhältlich ist.

RIFRA K.FORTY

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14. Februar 2014

Betonklötze

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Eingetragen von: Erneste Appell

OGGI Beton macht – der Name sagt's – Produkte aus Beton. Neben Garten- und filigranen Wohnmöbeln führt der Hersteller auch so manchen Waschtisch. Bemerkenswert ist der als kubische Komposition aufgebaute Gästewaschtisch Okawa. Dieser vereint Waschbecken, Ablage, Handtuchhängung und Wasserhahn. Wahlweise ist Okawa aber auch ohne Hahnloch, also für einen Wandhahn, und in jeder erdenklichen Farbe erhältlich. Mit 28 Kilogramm ist das gute Stück allerdings kein Fliegengewicht.

OGGI Okawa

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23. Januar 2014

Rinnenbock!

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Eingetragen von: Erneste Appell

Der Schweizer Max Frei tauft seine Entwürfe mit klaren Namen. Dieser ist auch beim Rinnenbock Programm: Es handelt sich um einen Mix aus einer Werkbank - gewöhnlich eine Platte auf zwei Böcken - und ein darin eingelassenes Waschbecken, worin das Wasser rinnt. Minimalistische Formen, bester Naturstein, klare Namen - so einfach geht's!

MaxFrei Rinnenbock

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16. Januar 2014

Objekt der Woche: Marike Pixel

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Eingetragen von: Erneste Appell

Der Designer Boudewijn Roest nennt sein modulares Waschbeckensystem für den holländischen Hersteller Marike schlicht und einfach PIXEL. Es hätte auch Lego oder Tetris heissen können, denn wie die berühmten Spielsteine lassen sich auch diese Teile nach Wunsch zusammensetzen. Das vermutlich erste Waschbecken, das vom Kunden erst noch entworfen - oder besser gesagt: kombiniert - werden muss! Verschieden Körper aus dem Mineralwerkstoff Himacs dienen in 18 verschiedenen Farben als Zierstreifen, Ablage, Waschbecken, Toilettenrolle oder Handtuchhalter. Die rechnerisch Abermillionen Kombinationsmöglichkeiten können dem Einzelnen freilich egal sein, Hauptsache er findet die für ihn passende Kombination aus kubischen Formen, in schwarz-weiss und mit Farbtupfern – denn soviel steht fest.

Marike PIXEL

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17. Oktober 2013

Reduzierter Landhausstil

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Eingetragen von: Erneste Appell

Für gewöhnlich produziert der belgische Hersteller Floor & Furniture hochwertige Holzmöbel, Waschtische und Spiegelschränke. Für einmal jedoch verabschiedet er sich vom rustikal angehauchten Landhausstil. Die Kollektion Novo kommt mit klaren Ecken und Kanten daher und ist dennoch kein typisch modern-minimalistisches Design. Kräftige Rahmen strukturieren und fassen die Produkte, grosszügig bemessene Griffe sind praktisch und versuchen nicht, ihre Funktion zu verbergen. Kräftige Proportionen und verschiedene, zertifizierte Hölzer in bester handwerklicher Verarbeitung sind weitere überzeugende Punkte.

F&F Novo

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16. Oktober 2013

Wenn Salvador Dali Hände wäscht

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Eingetragen von: Erneste Appell

Die Kunstströmung des Surrealismus wurde 1919 von Max Ernst und André Breton gewissermassen erfunden und rasch wurden Manifeste von Künstlern, Autoren und Musikern bekannt. Neben Jean Arp, Luis Buñuel, Giorgio de Chirico, René Magritte, Joan Miró, Man Ray und Tristan Tzara war auch Salvador Dalí Mitglied der in der Folge gegründeten Surrealistengruppe, wobei er 1934 ausgeschlossen wurde. Neben Tieren mit überlangen Beinen, die aus kosmischen Gravitationsfeldern zu springen scheinen, sind vor allem seine wie Spiegeleier an Ecken und Kanten hängenden Uhren ein Motiv, das jedermann kennt und das noch heute in der Kunstwelt zitiert wird.

Vielleicht hatte der Designer Romano Adolini das Bild der Dalí'schen Spiegeleier im Kopf, als er das Waschbecken Una für Ceramica Flaminia entwarf. In jedem Falle bricht es mit dem traditionellen Bild von Sanitärkeramik und in Badezimmerschränken integrierten Becken. Diese sind - anders als die lappenartigen Spiegeleier Dalís - kubisch-präzise Körper, die nonchalant auf dem Waschtisch platziert scheinen. Ein zentrales Anhängsel im besten Sinne!

Ceramica Flaminia > Una

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12. September 2013

Aerodynamik im Badezimmer

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Eingetragen von: Erneste Appell

 

Die Stücke der Kollektion myDay von KERAMAG sehen ein wenig so aus, als hätte eine präzise Analyse im Windkanal ihre Kanten verschliffen und die allfälligen Teile zu einem Ganzen weichgespült. Für kubisch-moderne Puristen könnte dies ein wenig zu unentschlossen sein, zu wenig kantig. Doch nicht jeder ist ein Design-Radikaler und zudem sind nicht alle Formen so 'aerodynamisch' wie die Toiletten (unten). Das Waschbecken etwa überzeugt durch eine gelungene Mischung aus Flächigkeit und Wölbungen, aus geraden Linien und Kurven.

 

 

KERAMAG myDay

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3. September 2013

Keep it wood and simple

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Eingetragen von: Erneste Appell

Der Waschtisch MEGURO, den Philipp Mainzer für E15 entworfen hat, ist die natürlich-minimalistische Adaption einer Anrichte für das Badezimmer - natürlich aufgrund des Materials (gewachse Eiche), minimalistisch aufgrund der Form (90x45x45 Zentimeter, also exakt zwei Kuben) und der Detaillierung (die Konstruktion der Schubladen verbirgt die Installationstechnik). Dank der Materialstärke von nur zwei Zentimetern mutet das Objekt trotz Massivität im Material leicht an. Die geringe Dimension legt eine Verwendung in kleinen Bädern nahe, doch wie das Foto zeigt, können problemlos mehrere Einheiten zu einem grösseren Ganzen im geräubigen Badezimmer kombiniert werden.

E15 - BA13 MEGURO

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