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2. Mai 2013

Gestatten, Edvard.

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Eingetragen von: Erneste Appell

Der erfolgreiche Designer Jean-François d’Or bezieht sich bei seinem Spiegel namens EDVARD auf den norwegischen Maler Edvard Munch, der jenen Schrei (das in vielen Variationen ausgeführte Bild «Der Schrei») malte, der Ende 2005 bei einem bewaffneten Überfall aus dem Osloer Munch-Museum geraubt worden war und zwei Jahre später wieder auftauchte - das Ende eines Krimis um amateurhafte Kunsträuber, die schlicht nicht fähig waren, ein 75 Millionen Dollar teures Gemälde an jemanden zu verkaufen, der es nicht auch hätte zeigen wollen.

Vermutlich hat EDVARD dennoch nicht viel mit seinem Namensgeber zu tun und die runde Form des Spiegels für den Hersteller über den rund aufgerissenen Mund des Gemäldes herzuleiten, wäre wohl eine höchst konstruierte Leseart. Vermutlich ist Jean-François d’Or vielmehr Munch-Fan, hat einen schönen Spiegel für reflect+ entworfen und ihn unbedarft nach dem geschätzten Maler benannt. Was sich dahinter verbirgt: Ein in schwarz und weiss, sowie auf Bestellung in jeder RAL-Farbe erhältlicher, kreisrunder Spiegel in zwei verschiedenen Grössen. 30 oder 70 Zentimeter Durchmesser misst EDVARD, 18 oder 24 Zentimeter Tiefe. Somit kommt er auf ein stolezes Kampfgewicht von 1.5 oder 13 Kilogramm. Und wie die Bilder zeigen, ist die konische Neigung durchaus praktisch: Wandhängig kann er als Handtuchhalter benutzt werden, ansonsten kann man ihn gleich einer Schüssel auf den Boden stellen oder auf die Schrägseite - eine kreative und neuartige Interpretation loftartig an die Wand gelehnter Spiegel.

reflect+ edvard

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30. April 2013

Objekt der Woche: ClassiCon Castellar

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Eingetragen von: Erneste Appell

Eileen Gray ist eine der ganz Grossen. Die gebürtige Irin entwarf bloss wenige Möbel und eine Hand voll Häuser. Dieses kleine Werk war zwar visionär, geriet jedoch zwischenzeitlich in Vergessenheit. Erst Ende des 20. Jahrhunderts wurde ihre Bedeutung für die Moderne erkannt, ihr Wirken aufgearbeitet und heutzutage werden seltene Originale aus ihrer Hand zu Millionenpreisen versteigert. Bei der Bekanntheit ihrer Möbel geht oft vergessen, dass sie auch Architektin war. Der berühmte Tisch E.1027 trägt seinen Namen wegen dem gleich benannten Haus E.1027 in Roquebrune an der französischen Riviera, einem schon 1929 fertiggestellten Beispiel der weissen, kubischen Moderne mit Bandfenstern. Dies gefiel auch Le Corbusier, dem Übervater der klassischen Architekturmoderne, ausserordentlich und da er unweit ein eigenes Ferienhaus besass, war er oft zu Besuch. Dass er nach der Trennun von Eileen Gray im Auftrag ihres vormaligen Lebensgefährten fünf grosse Wandgemälde im Haus zeichnete, führte zum Zerwürfnis der beiden.

Doch genug der Anekdoten, was wir hier vorstellen ist ein weniger bekanntes aber noch immer produziertes Stück. Es handelt sich um den Spiegelschrank Castellar, den die deutsche Unternehmung ClassiCon vertreibt. Der Hersteller, dessen Name eine Abkürzung für «classic contemporary design» ist, hat sich der Produktion von Klassikern aus der Feder von Eckart Muthesius und Eileen Grey ebenso verschrieben wie neuere Kreationen von namhaften Deisgnern wie Konstantin Grcic oder dem Architektenpaar Sauerbruch Hutton. Noch immer produziert ClassiCon den Castellar mit verchromtem Stahlrahmen und geschliffenem Kristallglas. Für stolze 1200 Franken gibt es jedoch nicht nur einen grossen Namen, sondern ein gut durchdachtes Stück Designgeschichte: Der Clou am Castellar ist der schwenkbare Ausschnitt, der es erlaubt, sich zugleich von vorne und im Profil zu sehen.

ClassiCon Castellar

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20. April 2013

Weg mit dem Wasserhahn!

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Eingetragen von: Erneste Appell

Auf den ersten Blick wirkt INSIDE BATHSTONE von COSMIC wie ein wohl gefälliget aber gewöhnlich moderner Waschtisch. Da ist die einfache, kubische Form, die intensive aber doch zurückhaltende Farbpalette von Grau- und Beigetönen, sowie Orange und Rubin. Da ist ein durchdacahtes und flexibles Einteilungssystem in den Schubladen, das die Utensilien des alltäglichen Bedarfs ordnet und verstaut. Aber etwas ist nicht da: ein Wasserhahn. Beim INSIDE BATHSTONE wurde dieser in das Waschbecken selbst verlegt - das Wasser kommt also aus einem Auslass auf der Seite und auf dem Waschbecken selbst findet sich lediglich ein kombinierter Temperatur- und Mengenregler. Das ist neuartig, radikal minimalistisch und wird vermutlich noch viel kopiert werden - un dwer sich mit dieser Idee nicht anfreunden kann, sei unbesorgt: Selbstverständlich gibt es auch die Variante mit gewohntem Wasserhahn.

COSMIC > Product > Washbasin Furniture > INSIDE BATHSTONE

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9. April 2013

Objekt der Woche: Alegna laguna spa

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Eingetragen von: Erneste Appell

Wer hat's erfunden? Die Schweizer!

Weder haben die Schweizer die Badewanne erfunden, noch das Holz. Die Firma Alegna weiss dennoch beides innovativ zu verbinden. In der 1600-Einwohner-Gemeinde Schlatt an der süddeutschen Grenze wird höchste Handwerkskunst geboten: Standardmässig verarbeitet der Hersteller Wenge, Nussbaum, Mahagoni, Birnbaum, Iroko und Eiche, jedoch können weiter Holzarten auf Wunsch verarbeitet werden - vorausgesetzt sie sind umweltzertifiziert erhältlich. Denn die nachhaltigen Schweizer machen diesbezüglich keine Kompromisse.

Dem hochwertigen Werkstoff entspricht eine aufwändige Verarbeitungstechnik: Ausgesucht Holzfurniere werden unter hohem Druck zusammengepresst und vollständig mit Harz durchtränkt, was Absplitterungen und ein Vollsaugen des Holzes mit Wasser verhindert. Ausserdem verleiht diese Technik dem Holz einen wunderschönen Glanz, der an luxuriöse Holzinterieurs aus Segelyachten erinnert.

Das Schmuckstück unter den Schmuckstücken ist die laguna spa, eine freistehende Wanne mit den grosszügigen Aussenmassen von 240 x 146 x 62 Zentimetern. Einerseits lässt sich deshalb komfortabel zu zweit baden, andererseits gibt es Platz genug für einen kräftigen Wannenrand. Doch ist dieser nicht blosses Design: In der kräftg dimensionierten Wanne ist eine doppelwandige Konstruktion verborgen, innerhalb derer das  Wasser zwischen den Steinen hindurch abfliesst. Diese an Infinity-Pool erinnernde Überlauftechnik hat den unschlagbaren Vorteil, dass die Wanne randvoll gefüllt werden kann - Nacken und Hinterkopf können in diesem Falle also mitbaden.

Alegna laguna spa

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5. März 2013

Objekt der Woche: TOSCOQUATTRO Sixty

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Eingetragen von: Erneste Appell

"Egal ob sie Objekte, Häuser, Räume oder Atmosphären entwerfen, ihr Ansatz bleibt stets gleich: Fundamental sind sorgfältig ausgewählte Materialien, Augenmerk auf Details - und auf das Licht, das definierende Element der Projekte. Durch subtile Alchemie von Form und Materie vermitteln ihre Projekte Senesationen, Gleichgewicht zwischen Qualität des Materials und formaler Reinheit: Rafinesse im Detail und chromatische Nüchternheit führen vereint zu einem harmonischen Stil, der Mode überlebt und der Zeit trotzt.»

Mit diesen Worten beschreibt der Hersteller TOSCOQUATTRO die zwei Florentiner Architektinnen Annunziata Forte und Cristina Di Marzio, die den Waschtisch Sixty entworfen haben. Doch wie zeitlos, sensationell und clever im Detail ist das gute Stück? Fraglos fällt die Grundidee auf, ein quadratischer Rahmen, der nach oben hin ein schlankes Waschbecken beinhaltet. Die gleichbleibende Breite auf den Seiten und nach unten hin wirkt demgegenüber etwas schematisch und dürfte mehr Luft als Abflusstechnik beinhalten und es fragt sich, ob hier nicht zusätzliche Funktionen hätten untergebracht werden können.

Der Name Sixty spielt mit den 1960ern, einer Periode des Designs, in der alles aus Plastik, rund, bunt und glänzend war. Es war die Zeit der Mondlandung, der Emanzipation und des ungebändigten Wachstums. Die Ecken des Sixty sind in typischer Sixties-Manier abgerundet, die Farben sind jedoch klar zurückhaltender und auch scheint die Form eher einem typisch zeitgenössischen Minimalismus zu huldigen als den wilden Sechzigern. Auch bezüglich der Materialität ist das Waschbecken zurückhaltend und kombiniert weissen Mineralwerkstoff mit Chromstahl - beides omnipräsente Materialien in heutigen Badezimmern. Die Metallteile selbst sind allerdings äusserst speziell: Die dünne Blechablage in der Mitte des Waschtischs macht das grosse Loch als Regal nutzbar und gibt dem ansonsten völlig symmetrischen Objekt kompositorische Spannung. Es ist gleichsam ein dünnes, hartes Echo der Gesamtform. Eine weitere Metallplatte hält mitten im Waschbecken einen Seifenspender und ein Glas - ein kreatives Novum, dank welchem zumindest die wichtigsten der typischerweise auf einem Waschbecken abgestellten Gegenstände im Becken selbst «versteckt» werden.

Der Sixty ist ein Waschtisch, der Waschbecken, Ablage, Seifenspender und Glas in einer schlüssigen Formensprache vereint. Er ist fraglos ein Hingucker, doch vielleicht etwas gar formal und ein wenig mutlos entworfen. Er hätte in der Form und der Materialität durchaus dynamischer und neuartiger sein können, dennoch: ein schönes Stück.

 

 

TOSCOQUATTRO Sixty

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21. November 2012

Objekt der Woche: Design-Waschtisch Pandora von Atelier Oï für betonmanufacteur

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Eingetragen von: Erneste Appell

Die Autos von Maserati werden «Wolf im Schafspelz» genannt, weil sie schneller als Porsche fahren und dabei eleganter als Jaguars aussehen. Dieses Bild lässt sich auf die Schweiz übertragen, ein interessantes Land: International werden stets die Bergbewohner präsentiert, die das rustikale Bild der Schweizer Käseproduzenten, fahnenschwingend und jodelnd, festigen. Doch eigentlich weiss jeder, dass diese ein nationaler Luxus ist, der zwar auch als Kulturlandpflege betrachtet werden kann, doch ihren Reichtum macht die Schweiz mit Hightech: Die Pharmaindustrie in Basel, die Finanzdienstleistungen der Schweizer Banken im Grossraum Zürich und die zahllosen internationalen Organisationen in Genf sind hier nur ein paar Beispiele und selbst in ländlichen Dörfern finden sich einzigartige Nischenhersteller für komplexeste Halbleiterprodukte oder Genforschungen.

Beton ist hier ein weiteres Beispiel. Holcim, der weltweit grösste Zementhersteller, ist eine Scheizer Unternehmung und längst geniesst die minimalistische Betonarchitektur der Schweiz internationales Interesse. Diese Tradition ist alt, haben doch Leute wie Robert Maillart den Grundstein für eine Ingenieurskultur des Betonbrücken- und -tunnelbaus gelegt, die noch heute an der internationalen Spitze sitzt: Wenn in China, Kanada oder Dänemark visionäre Infrastrukturen geplant werden, sind es nicht selten Schweizer Ingenieure, die die Projekte leiten.

Doch um den Bogen zu schliessen und zum Waschbecken PANDORA zu kommen, das das Schweizer Designteam vom Atelier Oï entworfen hat: Bei betonmanufacteur in Einigen am Thunersee kommen Beton und Handarbeit zusammen, industrielle Herstellung und handwerkliche Liebe zum Detail. Konkret ist es der Hochleistungsbeton VIFORT, der selbstverdichtend und ohne Armierungseisen eine bis zu fünf mal höhere Festigkeit erreicht als gewöhnlicher Beton. Dies erlaubt dünnste Wandstärken und feine Profile, die dennoch nicht abplatzen. Das Atlier Oï hat diese Möglichkeiten genutzt und ein feingliedriges Waschbecken mit drei Ablageelementen kreiert, die sich gleichsam aus der Fläche schälen. Und wieso der Name? Ganz einfach: Pandora ist in der griechischen Mythologie die erste Frau, aus Lehm geschaffen und von aussergewöhnlicher Schönheit.

BETONMANUFACTEUR Design-Waschtische aus Beton

Atelier Oï

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7. November 2012

Objekt der Woche: David Hakkens Break Soap

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Eingetragen von: Erneste Appell

Seife ist Seife ist Seife? Weit gefehlt und dennoch sprechen wir hier nicht über die Unzahl der Mischverhältnisse, die Ökologie des Herstellungsprozesses, Düfte und dergleichen. Denn ohne eine lästige Seifenschale zu benötigen, die doch bloss ein weiteres zu reinigendes Übel im Badezimmer ist, hat es der niederländische Designer David Hakkens geschafft, portionierbare Seife herstellen zu lassen, die dennoch keine Flüssigseife ist. Wie das geht? Ganz einfach: Die Break Soap ist ein Seifenblock mit Abständen in verschiedenen Breiten biete kleinere und grössere Seifensticks zum Abbrechen für mehr oder weniger schmutzige Hände. 8 x 9 = 72 Händewäschen gibt es so und am Ende bleiben 8 x 2 = 18 Bodenstücke, die ebenfalls abgebrochen werden können. Mach also total 90 Händewäschen. Die idee ist lustig, kreativ, vielleicht ein wenig gesucht aber definitiv ein Hingucker und bis zur Farbwahl äusserst gekonnt umgesetzt.

David Hakkens Break Soap

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9. Oktober 2012

Objekt(e) der Woche: Gessi Goccia

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Eingetragen von: Erneste Appell

Der Designer Prospero Rasulo liess sich an den natürlichen Formen des Wassers inspirieren, als er die Kollektion GOCCIA für Gessi entwarf. Diese ist farblich zurückhaltend (schwarz, weiss und chrom), formal jedoch sehr eigenwillig und umfasst Armaturen, Accessoires und Waschbecken.

Die Hingucker der Kollektion sind die tropfenförmigen Wasserhähne. Sie sind zwar schon in der Standvariante sehr überzeugend, doch wenn sie filigran von der Decke herabhängen bis kurz über das Waschbecken, entfalten sie nochmals eine andere Kraft. Die tropfenförmigen Duschelemente sind dagegen etwas klobig geraten und passen kaum zu der ansonsten bis zu den Handtuchhaltern sehr filigran gearbeiteten Kollektion.

 

Gessi GOCCIA

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1. August 2012

Designer's Talk: Monica Armanis Kollektion Pianura für Boffi

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Eingetragen von: Erneste Appell

Monica Armani, 1964 im norditalienischen Trento geboren, arbeitet dort als Architektin, Produkt- und Grafikdesignerin. Mit ihrem Ehemann, Luca Dallabetta, einem Experten im Ingenieurswesen und der Industrialisierung der Architektur, hat sie bereits viele Projekte verwirklicht und sich einen Namen in der italienischen Design-Szene geschaffen. Sie arbeitete unter anderem für B&B Italia, Davide Groppi, Gallotti and Radice, Lualdi, Molteni & C, Moroso and Mutina. Für Boffi hat Sie die Kollektion Pianura entworfen, die sie im folgenden Interview erklärt:

Erneste Appell | What was the main idea of the collection? What is special about it? Or to put it this way: Why should a consumer decide to buy that sink and not one of the million others? Why this storage system

Monica Armani | Pianura is a very pure design, a timeless object, able to innovate, with exclusive details, using the light in a amazing way. The project borns from my idea to “connect” the bathroom with the sleeping area. I like to think that this huge top can reach out up to that room, giving a new perspective of the bedroom.

EA | Where do you get your inspiration for designing? Are different cultural background than your own an often used source of that inspiration? Art, architecture and Nature? Or is it more the rational world that inspires you with the developing technics, new materials and methods of construction?

MA | My work is a rarefaction, clean spaces (as much as possible) symmetries and simplicity of the lines to create calming spaces. My design is the consequence of this approach. Method and material research, etc are the second goals of my design… We can say that I found inspiration from the nature, I love the wood perspective, the “tidy” that element such as water and wind give to the territory.

EA | Designing in between fulfilling functionality and free, artistic form-finding, where do you see your work? Which one comes before the other, how do they come together?

MA | The rational of my work is the function, always. I love to see how throught my design, giving a new look to objects quite populars, I can create a recognizable and identifiable sign. This can be consider the artistic part of my work.

EA | What was special/difficulty in the process of creating this collection? Are there any technical diffiulties you had to master for mass production and how did you do it?

MA | Inside the formal semlicity, Pianura is a very technical collection. Generally speaking bathroom objects are complex projects. The idea behind Pianura was to include the light trying to get a very super clean solution. The troubles to solve were a lot, but working with a super R&S team as Boffi has, it made everything possible and in a very challenging way. Their knowledge is a very high standard and this allowed us to use all the technologies we need and wanted for this project, for example the folding to build the holders.

Monica Armani

Boffi Pianura

Bewertung: 4.0 von 2 Benutzern

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8. Juni 2012

Objekt der Woche: runtal Archibald

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Eingetragen von: Erneste Appell


Leo Salzedo ist ein junges Designtalent. 1977 in Padua geboren und zum Industriedesigner ausgebildet, lebt er seit 2008 in Stockholm und gestaltet mit der Gruppe NoPicnic Produkte für grosse Namen wie Sony Ericsson oder Electrolux. Für den internationalen Wettbewerb 'Radical Radiators of the Future' und den Schweizerischen Hersteller Runtal etwarf er den Heizkörper Archibald. Dieser ist formal und funktional innovativ: Archibald spielt gekonnt mit dem Bild endlos aneinanderzureihender Kleiderbügel und dient offensichtlich als Kleiderständer und Handtuchtrockner. Darüber hinaus ist er nahtlos gefertigt aus gebogenem Stahl und setzt somit einen minimalistischen Akzent im modernen Badezimmer.

Runtal Archibald

NoPicnic

Bewertung: 3.3 von 8 Benutzern

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