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19. Dezember 2013

Wenig, weniger, XETIS

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Eingetragen von: Erneste Appell

Randlose Duschen, die sich in elegant in den Wohnraum integriern, gehören seit Längerem zum guten Ton des Badezimmer-Designs, das von der Hygienezelle Abschied genommen hat und sich zur wohnlichen Wellness- und Design-Oase entwickelt. Mit der Duschfläche XETIS setzt der Hersteller Kaldewei neue Massstäbe der Reduktion. Das fugenlose Stahl-Email in einer Stärke von bloss 3.5 Millimetern integriert sich dank 13 verschiedenen Abmessungen in Bäder jeder Grösse. Das Highlight ist der integrierte Wandablauf: Die Fläche könnte flächiger nicht sein! Und wer genug vom Hygieneweiss hat, wird dank der Coordinated Colours Collection sicherlich ebenfalls glücklich.

Kaldewei XETIS

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18. Dezember 2013

Randlos

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Eingetragen von: Erneste Appell

Wie der gestrig präsentierte Wasserhahn dank einfacher Form ansehnlich und gut zu reinigen ist, so sind es auch die WCs des deutschen Herstellers Keramag. Der Name der patentierten Technik Rimfree ist Programm: Die verschiedenen WCs namens Renova Nr 1, 4U, it! und iCon entsprechen verschiedenen Design-Vorlieben von rund bis eckig und haben dabei den Vorteil, über keinen Spülrand zu verfügen. Daher gibt es keine verborgenen Stellen für mögliche Ablagerungen und Verschmutzungen, die Flächenspülung ist hygienisch und pflegeleicht - eine einfache aber klug durchdachte Erfindung!

Keramag Rimfree

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10. Dezember 2013

Objekt der Woche: AXOLUTE T4

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Eingetragen von: Erneste Appell

Mit vier Zentimetern Dicke hält das Waschbecken T4 der italienischen Design-Manufaktur AXOLUTE wahrscheinlich den Weltrekord als dünnstes Waschbecken. Der Clou darain ist das Horizontal Integrated Siphon (HIS), eine patentierte Lösung, die die grossen und meist unansehnlichen Siphons unter dem Waschbecken überflüssig macht. Völlig reduziert, erscheint das T4 daher als einfache Platte, die aus der Wand ragt. Weitere Details zeugen von sorgfältiger Entwurfsarbeit: Dank einer unmerklich gekrümmten Oberfläche, spritzt das Wasser beim Aufprall nicht und anstatt einem regulären Abfluss gibt es einen schmalen Schlitz, der gesamten Aussenkante entlang. Dies verstärkt nicht nur den puristischen Look, sondern sorgt zudem dafür, dass kleine Gegenstände (etwa ein Fingerring) nicht versehentlich weggespült werden. Schliesslich gäbe es in diesem Falle keine Siphon-Schlaufe, in der der Ring nachher läge. Klug, formschön und durchdacht!

AXOLUTE T4

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15. November 2013

Objekt der Woche: Hasenkopf SWAN

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Eingetragen von: Erneste Appell

Was die Concept Cars in der Automobil-Industrie sind, leisten die «Design Characters» von Hasenkopf im Sanitärbereich. Sie sollen nicht zwangsläufig zum rentablen Serienprodukt heranreifen, sondern in erster Linie den Blick weiten. Sie sind Experimente, die gestalterische und fertigungstechnische Grenzen ausloten. SWAN ist eines jener Objekte und zeigt die Möglichkeiten, die frei formbare Mineralwerkstoffe bieten. Der Architekt Titus Bernhard und der Designer Peter Martin taten sich hier zusammen, um «die anmutige Interpretation eines längst vergessenen Waschzubers» zu schaffen. Die elegante Form, «die phantasievolle Geschichte eines stolzen, herrschaftlichen Schwans», soll Emotionen wecken.  Bildgewaltig ist der Entwurf und lässt diverse Assoziationen zu - Waschzuber, Schwan, asiatischer Suppenlöffel. Doch hat die verspielte Form durchaus Sinn, denn SWAN ist Badewanne und Dusche zugleich. Das Wasser findet über den Schwanenhals den Weg zum Kopf. Hier ergiesst sich das Wasser direkt auf den Boden - eine insgesamt raumgreifende, eher loftige Lösung und kaum für das Familienbad geeignet. Aber schliesslich werden Concept Cars auch nicht entwickelt, um Kinder zur Schule zu fahren oder vom Sport abzuholen.

Hasenkopf SWAN

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9. November 2013

Unsichtbare Whirls

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Eingetragen von: Erneste Appell

Der in Paris ausgebildete Industriedesigner Marc Sadler war schon immer fasziniert von Innovation. Nach seiner Dissertation über Plastikmaterialien widmete er sich während Jahren ihrer marktfähigen Anwendung. Heute ist Plastik selbstverständlicher und bisweilen überdosierter Teil einer wahren Wegwerfgesellschaft. Innovation sieht also anders aus - und ist je länger je mehr unsichtbar: In winzigen Prozessoren, in Software - und im Bad als Ghost System von GRUPPO TREESSE.

Das von Sandler entwickelte System versetzt Wasser mittels Luftstössen in wellige Bewegung. Soweit bekannt. Der Clou an dem patentierten System sind die dünnen Öffnungen entlang der innenliegenden Ränder, die völlig unsichtbar sind - ein Whirlpool ohne von Metallringen und Düsen durchlöcherter Schale. Der im äusseren Rand aufgefanene Infinity-Wasserüberlauf ist übrigens optional.

GRUPPO TREESSE > Produkte > Ghost System

Bewertung: 5.0 von 1 Benutzern

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2. Mai 2013

Gestatten, Edvard.

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Eingetragen von: Erneste Appell

Der erfolgreiche Designer Jean-François d’Or bezieht sich bei seinem Spiegel namens EDVARD auf den norwegischen Maler Edvard Munch, der jenen Schrei (das in vielen Variationen ausgeführte Bild «Der Schrei») malte, der Ende 2005 bei einem bewaffneten Überfall aus dem Osloer Munch-Museum geraubt worden war und zwei Jahre später wieder auftauchte - das Ende eines Krimis um amateurhafte Kunsträuber, die schlicht nicht fähig waren, ein 75 Millionen Dollar teures Gemälde an jemanden zu verkaufen, der es nicht auch hätte zeigen wollen.

Vermutlich hat EDVARD dennoch nicht viel mit seinem Namensgeber zu tun und die runde Form des Spiegels für den Hersteller über den rund aufgerissenen Mund des Gemäldes herzuleiten, wäre wohl eine höchst konstruierte Leseart. Vermutlich ist Jean-François d’Or vielmehr Munch-Fan, hat einen schönen Spiegel für reflect+ entworfen und ihn unbedarft nach dem geschätzten Maler benannt. Was sich dahinter verbirgt: Ein in schwarz und weiss, sowie auf Bestellung in jeder RAL-Farbe erhältlicher, kreisrunder Spiegel in zwei verschiedenen Grössen. 30 oder 70 Zentimeter Durchmesser misst EDVARD, 18 oder 24 Zentimeter Tiefe. Somit kommt er auf ein stolezes Kampfgewicht von 1.5 oder 13 Kilogramm. Und wie die Bilder zeigen, ist die konische Neigung durchaus praktisch: Wandhängig kann er als Handtuchhalter benutzt werden, ansonsten kann man ihn gleich einer Schüssel auf den Boden stellen oder auf die Schrägseite - eine kreative und neuartige Interpretation loftartig an die Wand gelehnter Spiegel.

reflect+ edvard

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30. April 2013

Objekt der Woche: ClassiCon Castellar

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Eingetragen von: Erneste Appell

Eileen Gray ist eine der ganz Grossen. Die gebürtige Irin entwarf bloss wenige Möbel und eine Hand voll Häuser. Dieses kleine Werk war zwar visionär, geriet jedoch zwischenzeitlich in Vergessenheit. Erst Ende des 20. Jahrhunderts wurde ihre Bedeutung für die Moderne erkannt, ihr Wirken aufgearbeitet und heutzutage werden seltene Originale aus ihrer Hand zu Millionenpreisen versteigert. Bei der Bekanntheit ihrer Möbel geht oft vergessen, dass sie auch Architektin war. Der berühmte Tisch E.1027 trägt seinen Namen wegen dem gleich benannten Haus E.1027 in Roquebrune an der französischen Riviera, einem schon 1929 fertiggestellten Beispiel der weissen, kubischen Moderne mit Bandfenstern. Dies gefiel auch Le Corbusier, dem Übervater der klassischen Architekturmoderne, ausserordentlich und da er unweit ein eigenes Ferienhaus besass, war er oft zu Besuch. Dass er nach der Trennun von Eileen Gray im Auftrag ihres vormaligen Lebensgefährten fünf grosse Wandgemälde im Haus zeichnete, führte zum Zerwürfnis der beiden.

Doch genug der Anekdoten, was wir hier vorstellen ist ein weniger bekanntes aber noch immer produziertes Stück. Es handelt sich um den Spiegelschrank Castellar, den die deutsche Unternehmung ClassiCon vertreibt. Der Hersteller, dessen Name eine Abkürzung für «classic contemporary design» ist, hat sich der Produktion von Klassikern aus der Feder von Eckart Muthesius und Eileen Grey ebenso verschrieben wie neuere Kreationen von namhaften Deisgnern wie Konstantin Grcic oder dem Architektenpaar Sauerbruch Hutton. Noch immer produziert ClassiCon den Castellar mit verchromtem Stahlrahmen und geschliffenem Kristallglas. Für stolze 1200 Franken gibt es jedoch nicht nur einen grossen Namen, sondern ein gut durchdachtes Stück Designgeschichte: Der Clou am Castellar ist der schwenkbare Ausschnitt, der es erlaubt, sich zugleich von vorne und im Profil zu sehen.

ClassiCon Castellar

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20. April 2013

Weg mit dem Wasserhahn!

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Eingetragen von: Erneste Appell

Auf den ersten Blick wirkt INSIDE BATHSTONE von COSMIC wie ein wohl gefälliget aber gewöhnlich moderner Waschtisch. Da ist die einfache, kubische Form, die intensive aber doch zurückhaltende Farbpalette von Grau- und Beigetönen, sowie Orange und Rubin. Da ist ein durchdacahtes und flexibles Einteilungssystem in den Schubladen, das die Utensilien des alltäglichen Bedarfs ordnet und verstaut. Aber etwas ist nicht da: ein Wasserhahn. Beim INSIDE BATHSTONE wurde dieser in das Waschbecken selbst verlegt - das Wasser kommt also aus einem Auslass auf der Seite und auf dem Waschbecken selbst findet sich lediglich ein kombinierter Temperatur- und Mengenregler. Das ist neuartig, radikal minimalistisch und wird vermutlich noch viel kopiert werden - un dwer sich mit dieser Idee nicht anfreunden kann, sei unbesorgt: Selbstverständlich gibt es auch die Variante mit gewohntem Wasserhahn.

COSMIC > Product > Washbasin Furniture > INSIDE BATHSTONE

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9. April 2013

Objekt der Woche: Alegna laguna spa

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Eingetragen von: Erneste Appell

Wer hat's erfunden? Die Schweizer!

Weder haben die Schweizer die Badewanne erfunden, noch das Holz. Die Firma Alegna weiss dennoch beides innovativ zu verbinden. In der 1600-Einwohner-Gemeinde Schlatt an der süddeutschen Grenze wird höchste Handwerkskunst geboten: Standardmässig verarbeitet der Hersteller Wenge, Nussbaum, Mahagoni, Birnbaum, Iroko und Eiche, jedoch können weiter Holzarten auf Wunsch verarbeitet werden - vorausgesetzt sie sind umweltzertifiziert erhältlich. Denn die nachhaltigen Schweizer machen diesbezüglich keine Kompromisse.

Dem hochwertigen Werkstoff entspricht eine aufwändige Verarbeitungstechnik: Ausgesucht Holzfurniere werden unter hohem Druck zusammengepresst und vollständig mit Harz durchtränkt, was Absplitterungen und ein Vollsaugen des Holzes mit Wasser verhindert. Ausserdem verleiht diese Technik dem Holz einen wunderschönen Glanz, der an luxuriöse Holzinterieurs aus Segelyachten erinnert.

Das Schmuckstück unter den Schmuckstücken ist die laguna spa, eine freistehende Wanne mit den grosszügigen Aussenmassen von 240 x 146 x 62 Zentimetern. Einerseits lässt sich deshalb komfortabel zu zweit baden, andererseits gibt es Platz genug für einen kräftigen Wannenrand. Doch ist dieser nicht blosses Design: In der kräftg dimensionierten Wanne ist eine doppelwandige Konstruktion verborgen, innerhalb derer das  Wasser zwischen den Steinen hindurch abfliesst. Diese an Infinity-Pool erinnernde Überlauftechnik hat den unschlagbaren Vorteil, dass die Wanne randvoll gefüllt werden kann - Nacken und Hinterkopf können in diesem Falle also mitbaden.

Alegna laguna spa

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5. März 2013

Objekt der Woche: TOSCOQUATTRO Sixty

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Eingetragen von: Erneste Appell

"Egal ob sie Objekte, Häuser, Räume oder Atmosphären entwerfen, ihr Ansatz bleibt stets gleich: Fundamental sind sorgfältig ausgewählte Materialien, Augenmerk auf Details - und auf das Licht, das definierende Element der Projekte. Durch subtile Alchemie von Form und Materie vermitteln ihre Projekte Senesationen, Gleichgewicht zwischen Qualität des Materials und formaler Reinheit: Rafinesse im Detail und chromatische Nüchternheit führen vereint zu einem harmonischen Stil, der Mode überlebt und der Zeit trotzt.»

Mit diesen Worten beschreibt der Hersteller TOSCOQUATTRO die zwei Florentiner Architektinnen Annunziata Forte und Cristina Di Marzio, die den Waschtisch Sixty entworfen haben. Doch wie zeitlos, sensationell und clever im Detail ist das gute Stück? Fraglos fällt die Grundidee auf, ein quadratischer Rahmen, der nach oben hin ein schlankes Waschbecken beinhaltet. Die gleichbleibende Breite auf den Seiten und nach unten hin wirkt demgegenüber etwas schematisch und dürfte mehr Luft als Abflusstechnik beinhalten und es fragt sich, ob hier nicht zusätzliche Funktionen hätten untergebracht werden können.

Der Name Sixty spielt mit den 1960ern, einer Periode des Designs, in der alles aus Plastik, rund, bunt und glänzend war. Es war die Zeit der Mondlandung, der Emanzipation und des ungebändigten Wachstums. Die Ecken des Sixty sind in typischer Sixties-Manier abgerundet, die Farben sind jedoch klar zurückhaltender und auch scheint die Form eher einem typisch zeitgenössischen Minimalismus zu huldigen als den wilden Sechzigern. Auch bezüglich der Materialität ist das Waschbecken zurückhaltend und kombiniert weissen Mineralwerkstoff mit Chromstahl - beides omnipräsente Materialien in heutigen Badezimmern. Die Metallteile selbst sind allerdings äusserst speziell: Die dünne Blechablage in der Mitte des Waschtischs macht das grosse Loch als Regal nutzbar und gibt dem ansonsten völlig symmetrischen Objekt kompositorische Spannung. Es ist gleichsam ein dünnes, hartes Echo der Gesamtform. Eine weitere Metallplatte hält mitten im Waschbecken einen Seifenspender und ein Glas - ein kreatives Novum, dank welchem zumindest die wichtigsten der typischerweise auf einem Waschbecken abgestellten Gegenstände im Becken selbst «versteckt» werden.

Der Sixty ist ein Waschtisch, der Waschbecken, Ablage, Seifenspender und Glas in einer schlüssigen Formensprache vereint. Er ist fraglos ein Hingucker, doch vielleicht etwas gar formal und ein wenig mutlos entworfen. Er hätte in der Form und der Materialität durchaus dynamischer und neuartiger sein können, dennoch: ein schönes Stück.

 

 

TOSCOQUATTRO Sixty

Bewertung: 4.0 von 1 Benutzern

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