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26. November 2011

Aktiv!

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Eingetragen von: Erneste Appell

 

Plusenergiehäuser sind der neue Medienhype der Bauwirtschaft frei nach dem Motto: Wenn schon Bauen, dann doch gerade einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten. Für alle, denen das noch immer nicht genug ist, gibt es nun ACTIV Clean Air and Antibacterial Ceramic. Durch Auftragen von Mikropartikeln aus Titandioxid, das unter Einwirkung von Sonnen- oder Kunstlicht als Photokatalysator wirkt, leisten die hochtechnologischen Fliesen einen Beitrag zur Senkung von organischen und anorganischen Schadstoffen in der Luft - namentlich VOC, CO, Nox, SOx. Gleichzeitig wird die Bakterienbelastung der Oberflächen beseitigt, was doppelt wirksam ist: Hygienischere Räume und ein geringerer Reinigungsbedarf - das spart Zeit und umweltbelastende Putzmittel. Und wie man sieht, sind die aktiven Fliesen zudem ästhetisch gelungen.

 

IRIS Ceramica ACTIVE

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14. Juni 2011

Berührungslose Armatur

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Eingetragen von: Erneste Appell

Optisch setzt MISCEA seine Armatur nicht gerade optimal in Szene. Doch eigentlich sieht der Wasserhahn nicht allzu schlecht aus. Es ist jedoch weniger die Optik als vielmehr die funktionale Leistung, die zu überzeugen vermag: Ohne jede Berührung wird die MISCEA-Armatur lediglich mittels Sensoren gesteuert. So sollen voreingestellte Mengen an Seife und Desinfektionsmittel beim Sparen dieser chemischen Flüssigkeiten helfen - ganz abgesehen davon, dass gerade im öffentlichen Raum die Hygiene einfacher ist, wenn nicht mehr jeder alles anzufassen hat. Auch die Temperaturregelung wird über Sensoren gesteuert, indem man die Hand einfach neben das plus oder das minus hält und die Veränderung auf der digitalen Anzeige abliest. HighTech? HighestTech? Too much Tech?

MISCEA

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10. Mai 2011

Das stille Örtchen

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Eingetragen von: Erneste Appell

Die Zeiten haben sich gewandelt: Noch vor zweihundert Jahren konnten nur der Adel und der reichste Teil des Bürgertums in ferne Länder reisen, heutzutage kann dies jeder gewöhnliche Arbeiter - EasyJet sei dank. Jedoch wollen wir an dieser Stelle nicht einem Schadstoff-Vergleich von heutigem Arbeiter und feudalem Bauer verfallen..

Dies ist nur eines von vielen Beispielen des Zeitenwandels und die Körperhygiene zählt sicherlich auch dazu. Heutzutage ist man sich kaum bewusst, welch Luxus eine funktionierende Kanalisation darstellt - das Mittelalter kannte noch das Verschütten der Ausscheidungen in die Mitte der schmalen Wohnstrassen und die hygienischen Folgen, allem voran die Pest, sind hinlänglich bekannt. Dass es auch hier der Adel war, der sich zuerst 'moderne' Verhältnisse leisten konnte, erscheint logisch und so widmet eine Ausstellung im Kloster Schussenried (Bad Schussenried, Baden-Württemberg) diesem Thema eine ganze Ausstellung, die bis am 18. September läuft.

Unter dem Motto 'Das stille Örtchen - Tabu und Reinlichkeit bey Hofe' sind hier zahlreiche Exponate öffentlicher und privater Leihgeber mit ausgewählten Stücken aus den Depots und Museen der 'Staatlichen Schlösser und Gärten' vereint. Diese bieten einen interessanten Überblick über die Körperhygiene und Pflegepraxis zu Hofe im Wandel der Zeit. Zudem sollen Sach- und Schriftquellen über die berühmten Vorurteile Aufschluss geben, der Adel (prominent der französische Sonnenkönig Louis XIV.) habe sich lieber einparfümiert als zu waschen und sich hinter Vorhängen und Hecken erleichtert.

Für alle, die sich vertieft für die kulturgeschichtliche Entwicklung der Körperhygiene interessieren ist dies Ausstellung sicherlich einen Besuch wert und sei auch all jenen nahegelegt, die sich auch über das Verfolgen von Hochzeits-Feierlichkeiten vor dem Fernsehen hinaus mit dem Adel beschäftigen möchten..

Ausstellung: Das Stille Örtchen im Kloster Schussenried

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31. März 2011

Objekt der Woche: Geberit DuoFresh

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Eingetragen von: Erneste Appell

Der grosse Toilettenbesuch gehört zur natürlichsten Sache der Welt, der hierdurch verursachte Geruch leider auch. Nun gibt es diverse Möglichkeiten, diesen zu bekämpfen: Elektrische Lüftungen, Duftsprays, Raumerfrischer oder einfach das Lüften per Fensteröffnung. Diese Varianten haben alle ihre Makel. Geöffnete Fenster stellen ebenso wie elektrische Lüftungen - zumindest ohne Wärmerückgewinnungsanlage - einen signifikanten Wärmeverlust dar, der durch Heizenergie ausgeglichen werden muss. Raumsprays und dergleichen sind oftmals schadstoffreich und gleichermassen für die Umwelt und den Bewohner eine Belastung.

Was also tun? Die Lösung kommt aus dem Hause Geberit und funktioniert denkbar einfach: Gewöhnliche Unterputzspülkästen können mit DuoFresh ausgerüstet werden. Hierbei wird per Knopfdruck hinter der schlicht gestalteten Platte während zehn Minuten die Luft durch den Spülwassereinlass direkt aus der WC-Schüssel abgesaugt, mittels Aktivkohlefilter gereinigt und anschliessend in den Raum zurückgeführt. Letzterer muss in einem normalen Familienhaushalt etwa einmal jährlich ausgewechselt werden. Hierzu klappt die Betätigungsplatte auf Knopfdruck auf und bei dieser Gelegenheit kann gleich ein Spülkastenstein eingeworfen werden - eine Möglichkeit, die bei Unterputzspülkästen nur allzu oft verloren geht.

Summa summarum spart die Geberit DuoFresh-Technologie gegenüber manueller und elektrischer Lüftung gut 95% Energie und ist dabei schadstofffrei, unkompliziert und einfach zu bedienen. Lediglich ein Stromanschluss ist nötig und es sollte nicht vergessen werden, dass die Luft nicht nur sauber sondern auch sauerstoffhaltig sein sollte. Somit erübrigt sich das Lüften zwar nicht komplett, kann jedoch deutlich reduziert werden. Die Technologie ist somit sinnvoll und hat das Zeug zum Standard im Badezimmer von morgen zu werden!

Geberit DuoFresh

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23. September 2009

Objekt der Woche: Hydro [Tod der Toilettenbürste]

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Eingetragen von: Erneste Appell

Vielerlei kulturelle Errungenschaften werden, haben sie sich erst einmal im Habitus einer kulturellen Gemeinschaft verankert, nicht mehr hinterfragt. So essen wir mit Messer und Gabel und ein Produktdesigner sucht heute nach der perfekten Form für eben diese und selten nur nach einer neuen, besseren Möglichkeit, zu essen. Die Toilettenbürste ist nun eine ebensolche Konstante im europäischen Badezimmer und wenn man sich die Nachteile vor Augen hält - übelriechende Ablagerungen in der Halterung einhergehend mit einer schon bald unbefriedigenden Optik durch Verfärbungen - wird klar, wieso die Münchner Agape32 diesen Status Quo zu brechen versuchte.

Das Resultat dieser Anstrengungen nennt sich Wassertoilettenbürste Hydro und ist denkbar einfach: Ein an die Wand montierter Schlauch ersetzt die Bürste und ohne dass diese in Kontakt mit dem braunen Übel zu kommen hat, wird dies mit Hochdruck weggespült. Ein weiteres, wenn nicht das Highlight am Ganzen ist der Kopf aus orangenem Kunststoff, ein absoluter Hingucker.

Agape32 Hydro

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14. Juni 2009

Tork Elevation

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Eingetragen von: Erneste Appell

Hygiene im Badezimmer - ein Thema das bei einem Designblog leicht zu kurz kommt. In unseren Breitengraden hat sich die Diskussion längst auf Lebensqualität, Gerüche, Materialität und vielerlei mehr verschoben, wo das "Kerngeschäft" des Badezimmers trotzdem die Reinigung und Pflege des Körpers bleibt. Diesem Kerngeschäft verpflichtet, bietet die deutsche TORK alles an, was - zugegeben eher in öffentlichen Toiletten - vonnöten ist. Vom Handtuchtrockner über den Seifenspender bis hin zum Raumbedufter wurde die gesamte Produktelinie nun in Zusammenarbeit mit Designer Thomas Meyerhoffer, einem in den USA lebendem Schweden, in ein neues Kleid gesteckt. Weiche, organische Formen und die Trendfarbe schwarz (man beachte die letzten beiden Beiträge) sind die Hauptzutaten eines Erfolgsrezepts. Mehr Informationen bei

TORK

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11. Dezember 2008

Objekt der Woche: Schwarz, sauber, super.

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Eingetragen von: Erneste Appell

Schwarz ist elegant und vielseitig kombinierbar und fand trotz allem erst spät den Einzug in das moderne Badezimmer. Zu lange galt weiss, als Verkörperung der Hygienevorstellungen der Moderne, als einzig korrekte Farbe. Zum Glück ist dies schon längst Geschichte.

Wir hatten darum schon zweimal schwarze Badewannen an dieser Stelle (von Lavernia y Cienfuegos und Antonio Citterio) und einmal riesige, schwarze Wandfliesen. Nun Teil vier der Black-is-Beautiful-Serie: Das schwarze Waschbecken.

Kurz und bündig: Das abgebildete Becken trägt den Namen Oscar, kommt wie so häufig aus italienischer Design-Schmiede, ist kubisch und klar geformt, aus hochwertigem Mineralmarmo hergestellt und ein absoluter Blickfang.

Merati

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5. Dezember 2008

Von Kafka bis Bohlen

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Eingetragen von: Erneste Appell

Duschen zählt zumindest in unseren Breitengeraden ganz selbstverständlich zur täglichen Körperhygiene. Dass jedoch gewisse Körperteile öfters gewaschen werden, versteht sich von selbst. Mindestens bei den Händen weiss das jeder. Doch auch so mancher Fuss könnte mehr Aufmerksamkeit vertragen. Und wem für die kleine Fusswäsche der Griff zum Duschkopf und nach unten zu den Füssen zu anstrengend ist, der kann die Fussdusche der italienischen Nobili Rubinetterie wohl gut gebrauchen.

Doch dann muss man konsequent auch Schuhe mit schnürsenkeln meiden, alle Regalböden unter einem Meter und jene über anderthalb abmontieren und am Besten garnicht mehr aufstehen. Denn eins ist klar: Die Fussdusche ist ein reines Gadget, nice to have, hübsch und in der Tat bequem - aber von den Grundbedürfnissen des Menschen ist sie etwa so weit entfernt wie Franz Kafka von Dieter Bohlen.

Nobili Rubinetterie

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